Legenden
ÈSchon wieder so ein trauriger HaufenÇ, seufzte der Major, der uns an Bord der HARDENESS empfing, melodramatisch auf. ÈHšrt gut zu, ihr Zinnsoldaten, eure Sorte kenne ich. Ihr haltet euch fŸr die Grš§ten, weil ihr in euren alten Einheiten die Besten wart. Das kŸmmert hier beim Schwarzen Stern niemanden, denn noch der letzte Hausmeister ist euch Ÿberlegen. Ihr seid Nichts, weniger als Nichts. Vielleicht werdet ihr mit ein wenig Training und viel Flei§ irgendwann sowas wie Nichts sein. Wie ich mich darauf freue!Ç
So einen Haufen gebrŸllten Unfugs hatte ich nicht mehr gehšrt, seit ich Platoon Leader geworden war und keine Rekruten mehr ausbildete. War dem Kerl nicht klar, dass alle die hier vor ihm standen kampferprobt waren? Dass sie es schon tausend mal gehšrt hatten und wussten wie die Psychotricks eines Drillsergeant funktionierten? Was sollte das?
Da betrat der Commander den Trainingssaal und schlagartig wurde mir bewusst, was sie mit der Shownummer bezweckt hatten. Im Vergleich zu dem tobenden Koloss, der uns minutenlang angeschrieen, eingeschŸchtert und beschimpft hatte, wirkte der Kommandeur des Sondereinsatzcorps Schwarzer Stern wie ein ruhiger, machtvoller Gigant. Das Geschrei brach ab und der Saal wurde so leise, dass man gehšrt hŠtte, wŠre eine Schreibfolie zu Boden gesegelt.
ÈSoldaten! Ihr wurdet fŸr wŸrdig befunden, die Reihen des Schwarzen Sterns verstŠrken zu dŸrfen. Das hei§t, dass jemand eine hohe Meinung von euch hatte, dass ihr euch ausgezeichnet habt und empfohlen wurdet. Die kleine Demonstration da ebenÇ, er deutete auf die versammelten Offiziere der StŠbe von Regiments und Batallions, die uns gerade noch wie alt gediente Drillsergeants angebrŸllt hatten, Èsollte euch bewusst machen, dass das nichts bedeutet. Hier fangt ihr von vorne an, ganz unten und mŸsst euch die Meriten verdienen, die man vom Schwarzen Stern erwartet. Was sagt ihr dazu? Seid ihr bereit?Ç
ÈWIR-SIND-BEREITÇ, klang es gleichzeitig aus Ÿber tausend Kehlen.
*
Wir waren nicht bereit. Die nŠchsten Monate waren wie die Hšlle. Wir wurden geschliffen, wie wir es noch nie erlebt hatten. Tagein, tagaus, die pure Schinderei. Doch nach der KnochenmŸhle folgte dann unser erster Einsatz und wir mussten feststellen, dass der Commander die Wahrheit gesprochen hatte. Die Veteranen des Schwarzen Sterns liefen schneller, dachten schneller und kŠmpften schneller als jeder andere Soldat den wir frŸher gekannt hatten. Ohne die erbarmungslose Ausbildung wŠren wir nicht in der Lage gewesen, damit Schritt zu halten. Und das machte uns stolz. Schon ein paar Orbitallandungen spŠter waren wir die alten Hasen und neue Frischlinge sahen staunend zu, wie wir Widerstandsnester ausrŠucherten, besetzte HŠuser rŠumten und ganze StŠdte die in Rebellenhand waren, befreiten. Es war ein blutiger Job, die >FreiheitskŠmpfer< gaben einfach nicht auf. Sie opferten selbst Frauen und Kinder, diese Barbaren, lie§en sie Bomben in unsere Reihen tragen oder als HeckenschŸtzen aus dem Hinterhalt feuern, was sie natŸrlich niemals Ÿberlebten. Der Schwarze Stern war die Elite der fŸrstlichen Heerscharen und er verlor nicht. Auch in aussichtslosen Situationen hielten wir durch, bis jede Gegenwehr erloschen war oder VerstŠrkung kam. Und der Commander ging immer vorne weg, kŠmpfte stets dort, wo das GetŸmmel am dichtesten war, wo die Gefahr am meisten drohte. Er war eine lebende Legende. Wir sonnten uns in seinem Glanz und gaben alles, nur um ihn nicht zu enttŠuschen. Jetzt waren wir bereit. So wahr ich Altair Brix hei§e.
*
ÈAltair Brix! Vortreten.Ç
Ich tat wie gehei§en. Hinter mir ertšnte das leise Rascheln von mehreren tausend MŠnnern und Frauen, die im Habacht aufgestellt waren, aber nicht vollkommen still stehen konnten. Ich spŸrte ihre Blicke in meinem Nacken und mir wurde flau zu Mute. Hatte ich etwas falsch gemacht? WŸrde Major Trumbull, unser Regimentskommandant mich gleich vor allen angetretenen Infanteristen zur Schnecke machen?
Aber nein, die Mission war perfekt gelaufen, wir hatten alle Ziele gemЧ der Vorgaben erfŸllt und die Zeit sogar noch unterboten.
ÈLieutenant Brix, als AnfŸhrer des einundsiebzigsten Platoons des Sondereinsatzcorps Schwarzer Stern waren sie am neunzehnten dieses Monats an der Landung auf Jahomei beteiligt, mit der Aufgabe, den Versorgungsknotenpunkt 118/4 nahe der Stadt Poliantis einzunehmen und dem Erdboden gleich zu machen?Ç
Durchdringend sah mich der Major an.
ÈJa, Major.Ç
ÈDann geben sie zu, dass sie diese Aufgabe mit Šu§erster PflichterfŸllung, Zielbestimmtheit und militŠrischem Sachverstand ausgeŸbt haben?Ç
ÈNein, MajorÉ das hei§t: Ja, Major.Ç
Mir wurde schwummerig. Zischend šffnete sich die ZugangstŸr, die fŸr mich uneinsehbar hinter mir lag und ich hšrte Schritte. †berrascht sah ich, wie Major Trumbull lehrbuchgerecht Haltung annahm.
ÈAchtung!Ç erklang der Befehl aller Bataillon und Company Leader gleichzeitig.
Ein Schatten fiel in mein Blickfeld, wŠhrend ich stur weiter geradeaus starrte.
Dann blickte ich auf das AtmosphŠresiegel am Hals der tiefschwarzen RaumlanderŸstung, die der Commander nicht einmal an Bord ablegte. Schockiert hob ich den Blick. Er war es!
ÈLieutenant
Brix, es ist mir eine Ehre, einen Soldaten, der sich dem Dienst am FŸrstentum
so voll und ganz verschrieben hat, die Belohnung fŸr solch eine vorbildliche
Leistung zukommen zu lassen. Auf den Schultern von MŠnnern wie ihnen liegt der
Ruhm des Schwarzen Sterns begrŸndet, darum freut mich, dass ich hiermit die BŸrde
einer Company auf diese Schultern legen darf. Stehen sie bequem, Captain Brix!Ç
Er drŸckte mir die brandneuen Rangabzeichen in die zitternde Hand, blickte sich
einmal im Raum um, nickte und verlie§ die Trainingshalle samt
Paradeaufstellung.
ÈLassen sie sich das blo§ nicht zu Kopf steigen, Brix!Ç, Major Trumbull zwinkerte mir zu. Das musste ein Traum sein.
*
Der Traum wurde schnell zu Knochenarbeit. Ein Platoon zu fŸhren war schon unglaublich mŸhsam, als Kommandant einer Company aus zwei Platoons und der dazugehšrigen LandefŠhren und sonstigen UnterstŸtzungsfahrzeuge, vervielfŠltigte sich der administrative Aufwand. Und in mir war der Ehrgeiz erwacht.
Schon als Leutnant bei der regulŠren Armee hatte ich hohe Ma§stŠbe eingefordert, mein Platoon damals war weit und breit das bestausgebildete gewesen. Nachdem mir klar geworden war, dass das nur ein Schatten von SpezialkrŠften wie dem Schwarzen Stern war, hatte ich beschlossen immer der Beste zu sein, den das Sondereinsatzcorps hatte, was sich natŸrlich auch auf die mir unterstellten Tac-Teams bezog.
Anfangs hatten die Veteranen das ganz und gar nicht begrŸ§t. Doch nachdem sie gemerkt hatten, dass hervorragende Vorbereitung nicht nur die Erfolgsaussichten der Missionen steigerte, sondern auch mehr Soldaten unseres Platoons die Hšlle des Rebellenkrieges Ÿberlebten, als in jeder anderen Einheit, waren die Beschwerden mehr und mehr verstummt und die MŠnner und Frauen meines Kommandos hatten sich erbittert ins Training gestŸrzt, hatten die Drills mit Waffen und AusrŸstung von sich aus verschŠrft und liefen freiwillig nach dem Ende der HindernislŠufe noch eine Zusatzrunde ãfŸr das PlatoonÒ. Ich konnte nicht stolzer auf sie sein.
*
Mein Stolz war ein schlechter Ratgeber gewesen. Als Company Leader hatte ich noch mehr Einblick in die Gesamtsituation und aus anfŠnglichen, leisen Zweifeln wurde mehr und mehr eine fŸrchterliche Gewissheit.
Die Rebellen waren uns wo immer wie auf sie trafen weit unterlegen. Die Frauen und Kinder, welche sich selbstmšrderisch auf meine zum Soldaten stŸrzten, waren vom Hunger ausgemergelt oder von Krankheiten gezeichnet, die im Zentrumskern jeder Medodroid in Minuten kuriert hŠtte.
Ich fing an, Aufzeichnungen Ÿber die Zahl der getšteten Rebellen und Zivilisten anzufertigen, Statistiken aufzustellen. Das war kein Krieg, es war ein Massaker. Doch die Nachrichten vermerkten mehr und mehr Welten, die sich der Rebellion angeschlossen hŠtten, berichteten von immer neuen GrŠueltaten, die von den WiderstandskŠmpfern im Namen der Freiheit verŸbt worden seien.
Die einzigen GrŠuel, die ich je zu sehen bekam, waren die von uns verŸbten. Wir zogen wie ein hšllisches Feuer Ÿber wehrlose Welten, bis diese in Flammen aufgingen und zu Schlacke verbrannten. Hinter uns blieb nichts zurŸck, was noch hŠtte Widerstand leisten kšnnen. Nichts, was man hŠtte frei nennen kšnnen. Doch das FŸrstentum war gerettet, der Schein fŸr die ahnungslosen BŸrger der Innenwelten gewahrt, es gab keine AbtrŸnnigen. Ich war entsetzt. Was hatten wir getan? Wie hatte es nur dazu kommen kšnnen?
*
ÈWir kommen aus Richtung Nord-Ost, unsere LandungsfŠhren werden uns nahe dieser Stadt da absetzen, der Name ist Oordlart. Dann werden die Tac-Teams von Platoon Arvelle sichelfšrmig diesen Bergkamm umgehen, wŠhrend Platoon Brocka dem Fluss direkt bis in die Citys folgen wird.Ç
Die Einsatzbesprechung dauerte nicht lange, die beiden Lieutenants, die als Leader meine Platoons fŸhrten, kannten ihre Befehle so gut wie ich.
FliegenschwŠrmen gleich quollen endlose Kolonnen von Landungsbooten aus den Schiffen der Transportflotte und nahmen Kurs auf die OberflŠche. In wenigen Minuten wŸrden dieses stŠhlerne Geschmei§ Tod und Verderben auf die friedlich unter uns liegende Welt bringen, wie eine Seuche, die ganze Planeten auffressen konnte. Uns.
Die Mission lief in vollendeter Perfektion ab. Die FŠhren setzten ihre Insassen wie im Lehrbuchmanšver wenige Kilometer Ÿber dem Boden aus, der Schwarm winzig kleiner Figuren sank kontrolliert herab, landete in eine makaberschšne Feuerblume aus den LŠufen tausender gro§kalibriger Waffen gehŸllt auf der OberflŠche und zerstob in alle Richtungen, um seine Einsatzziele zu erreichen.
Nur vereinzelt stie§en wir auf Widerstand, der Waffennachschub der Rebellen schien endlich versiegt, die Strahlgewehre die sie noch zusammengekratzt hatten, wirkten primitiv, veraltet und fast schon lŠcherlich, wenn man die Tac-Teams in ihren elektronisch getarnten RaumrŸstungen sah, die mit konzentriertem Feuer jeden der auch nur die Hand gegen sie erhob, ausschalteten.
Ich hielt es nicht mehr aus und rief die Platoon Leader zu mir.
ÈEs ist dringend geraten, mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Ziele anzuwenden. Wir kŠmpfen gegen eine Rebellion, nicht gegen die hilflos in eine verzweifelte Lage geratenen Untertans einer fŸrstlichen MajestŠt! Wenn wir Zivilisten wahllos tšten, Frauen und Kinder nur auf Verdacht hin erschie§en, schaffen wir damit letztlich nur neuen Brennstoff fŸr die Hetzreden der Rebellen, dann arbeiten wir den Werbern des Widerstands direkt in die HŠnde!Ç
Die Lieutenants, beide weiblich, aber taffer als zehn MŠnner, nickten mir wortlos zu. Sie hatten die Befehle verstanden. Ihre Gesichert verrieten keine Regung. Ich konnte nur hoffen, dass ich nicht zuviel gewagt hatte.
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ÈWie kann sie das wagen?Ç, die Stimme von Lieutenant Karshai dršhnte aus dem FunkempfŠnger meines Kampfhelmes.
ÈWas?Ç, ich fŸhlte, wie mein Herz einen Schlag aussetzte.
ÈDiese dŠmliche Zicke hat sie verpfiffen, Chef! Platoon Arvelle zieht sich zurŸck.Ç
Ich hŠtte es wissen mŸssen. Zehn Sekunden spŠter erhielt ich den Befehl, mich im Hauptquartier zu melden, eine LandefŠhre setzte mich genau neben dem Schiff unseres Commanders ab.
ÈMir wurden beunruhigende Dinge zugetragen, Captain BrixÇ, stellte er ohne lange Vorrede fest. ÈIhr Brocka-Platoon soll unangemessene Milde gegenŸber nachweislichen Rebellen ausgeŸbt haben?Ç
Ich fŸhlte seinen Blick auf mir lasten, obwohl man durch den pechschwarzen Visor des Kampfhelms die Augen natŸrlich nicht erkennen konnte. Die Frage – die gar keine Frage gewesen war, wie wir beide nur zu gut wussten – stand noch immer drŸckend im Raum.
ÈJa, Sir. Auf meinen Befehl hin. Ich habe beide Platoons nachdrŸcklich darauf hingewiesen, dass wir nicht einfach unbewaffnete wertvolle Subjekte seiner MajestŠt, FŸrst Brevans tšten kšnnen, ohne sicher zu sein, dass sie wirklich Rebellen sind.Ç
Diese Ausrede war leer und fadenscheinig das wusste ich ebenso gut wie er.
ÈCommander, Sir?Ç, Major Trumbull lief auf uns zu, ÈSoeben wurden schwere Waffenstellungen mitten in Oordlart gemeldet, cirka auf Hšhe der vorgezogenen Stellung des Arvelle-Platoons, Company Dorek-Sieben. Die Einnahme des Orangenen Sektors gerŠt in Verzug, grš§ere Truppenteile liegen unter Trommelfeuer.Ç
Eisiges Entsetzen floss meinen RŸcken hinunter als der blickdichte Helm des Commanders sich wieder mir zuwandte.
ÈTun sie das Nštige, Major!Ç
Am Horizont bahnten sich blendendgrelle Strahlwaffenbahnen den Weg durch die AtmosphŠre und regneten auf Oordlart hernieder. Mein Kampffeldrechner piepte wie wild, wŠhrend auf seiner holografischen Lagedarstellung Licht fŸr Licht der Lebenszeichenindikatoren erlosch. WŠhrend mich zwei Geheimpolizisten abfŸhrten, liefen mir TrŠnen die Wangen herab. Ich schŠmte mich ihrer nicht.
*
ÈHaben sie Ÿberhaupt so etwas wie Ehre?Ç, schrie der Commander mich an, ÈKennen sie so etwas wie Scham oder Respekt?Ç
Nach dem siegreichen Ende der glorreichen Befreiungsschlacht, war ich ins Quartier des Commanders auf die HARDENESS gebracht worden. Nun stand ich dort, vor seinem gewaltigen Schreibtisch, die LŠufe von zwanzig robotischen Plasmawerfern waren auf mich gerichtet und er tobte wie ein Wahnsinniger.
Seltsamerweise prallten seine Worte an mir ab wie Regen am Rumpf eines Landungsboots. Scham? Respekt? Ehre? Was wusste er schon davon, dieser Mšrder. Wortlos lie§ ich die Tiraden Ÿber mich ergehen, bis er schlie§lich von den Beschimpfungen ablie§ und mich musterte.
ÈIch dachte, sie wŠren fŸr gro§es bestimmt, Captain. Sie waren ohne Zweifel einer der besten Soldaten die diese Uniform je getragen haben. Darum will ich ihnen jetzt noch eine letzte Chance geben. Schwšren sie, dass so eine Verfehlung, wie mit dem Brocka-Platoon nie wieder passieren wird, dann degradiere ich sie und sie dŸrfen weiterleben. Weigern sie sich und sie sterben hier und heuteÉ Wie werden sie sich entscheiden, Altair Brix?Ç
Ich starrte ihn an. War das sein Ernst? Ich sollte einfach so tun als sei nichts geschehen, mich brav wieder einordnen und weitermachen nach Vorschrift?
Etwas in meinem Kopf machte klick. Vielleicht waren es auch die Plasmawerfer, aber ich sah schwarz, lief zwei Schritte auf den Schreibtisch zu und sprang.
*
ÈWieso hat er das getan? Armer Irrer, genau in die Bahn von einem Dutzend Plasmawerfer zu springen. Er hŠtte die Chance nutzen sollen, die ich ihm angeboten habe. Schade um einen guten Soldaten.Ç
Die Regiment Leader nickten betreten und betrachteten mit gesenkten Kšpfen den von Strahlbahnen zerfurchten Bereich vor dem Schreibtisch des Commanders. Nichts war vom VerrŠter und AttentŠter Altair Brix Ÿbrig geblieben. Die RŸstung des Commanders wies nicht einmal eine Schramme auf.
ÈAber deshalb habe ich sie nicht rufen lassen. Meine Damen und Herren, uns hat ein Notruf erreicht aus dem System Ventrax-Center. Der dortige StŸtzpunkt des Geheimdienstes ist vom Feind unterwandert worden, hat sich vom FŸrstentum losgesagt und uns den Krieg erklŠrt. Ich muss ihnen nicht erklŠren, was geschehen wŸrde, wenn die dort verwahrten Daten in die falschen HŠnde gerieten.
Wir wurden autorisiert Šu§erste Gewalt anzuwenden, um diese Daten zu sichern. Die Rebellen werden sicherlich versuchen, sich als geheime Polizisten auszugeben. Glauben sie niemandem. Erst schie§en, dann fragen. Genauere Befehle werden ihnen wŠhrend des Hypertransits zugestellt werden.
Auf den Schultern von MŠnnern wie ihnen liegt der Ruhm des Schwarzen Sterns begrŸndet, auf ihnen ruht die Zukunft des FŸrstentums und aller Untertanen seiner MajestŠt. Sind sie bereit?Ç
Der Commander sah ihnen hinterher. Ein Tastendruck lšschte die Nachricht vom Computerbildschirm, die besagte, dass wichtige AnfŸhrer der Rebellion auf Ventrax-Center unter Folter verhšrt werden wŸrden, im Hauptquartier der Verdeckten Polizei. Er solle sich fŸr eine neue Kampagne im Ventrax-Arm der Galaxie bereithalten.
Der Commander blickte zu den Brandspuren hinab. Ja, er kannte Scham. Aber er wŸrde alles tun, um sich nie wieder schŠmen zu mŸssen.