Die LŸcke in der Theorie

 

Ausgerechnet Champagner, Prickelwasser mit Geschmack von kalter Pisse, und ausgerechnet Stonehenge im November. Beides verdankte Hansen seinem Chef Dr. Belling und dessen Vorstellung, dass eine Legende auch an einem legendŠren Ort geboren werden sollte.

ãDer hŠtte sich fŸr dieses Jahrtausendereignis auch ein wŸrdigeres Ambiente aussuchen kšnnen. Vielleicht einen gut geheizten Saal voller Kronleuchter und mit Buffet inklusive DienerschaftÒ, sagte Hansen zu Diane, die neben ihm stand.

ãPscht, nicht so lautÒ, entgegnete Diane, und schielte zu Belling hinŸber.

ãAber was sollÕsÒ, fuhr Hansen unbeirrt fort, ãBelling hat die acht Milliarden Forschungsgelder ausgespuckt, also hat er das Sagen, also starren alle mitten in der Nacht einen schei§ Megalithen an, stampfen vor KŠlte mit den FŸssen und saufen Champagner, wo nur GlŸhwein wirklich helfen wŸrde. Verdammt.Ò

Belling hŸstelte. ãNoch eine knappe Minute, meine hochverehrten Damen und Herren, dann wird dieses StŸckÒ, er deutete auf eine ungefŠhr in HŸfthšhe und mit einem Kreidekreis markierte Wšlbung in der Kante des Megalithen, ãvor unseren Augen wie durch Zauberhand verschwinden.Ò

Eisiger Nordwest Wind zerrte an seinen Worten und lie§ die kleine Gruppe enger zusammenrŸcken. Der riesige graue Megalith gab dem Sturm eine tiefe brummende Stimme, bot aber keinerlei Schutz. Bizarre Wolkenfetzen flohen so eilig Ÿber den Vollmondhimmel wie eine Schafherde vor einem Rudel hungriger Wšlfe. Hansen fluchte ihnen im Stillen hinterher.

FŸnf Jahre hatte er auf diesen Moment geradezu sklavisch hingearbeitet. FŸnf Jahre musste er Mitleid, Hohn und sogar Beleidigungen aus dem wissenschaftlichen Lager ertragen. Dann flatterte Ÿberraschend ein Angebot von Oil & Engineering auf den Tisch. Er durfte seinen Traum, fŸr den er soviel gelitten hatte, endlich verwirklichen, die Entwicklung und den Bau seiner Zeitmaschine.

Die Zeit in den Laboren von Oil & E., erwies sich als Hšlle; kein Kontakt zur Au§enwelt, Arbeit rund um die Uhr, ein Leben im Quasizšlibat. Und jetzt das hier.

Hansen zog seine Hand aus der Manteltasche und wischte sich mit tršstlich warmen Fingern Ÿber das Gesicht. Was soll«s, dachte er, nur noch zwei Wochen bis zur šffentlichen PrŠsentation, dann wird sein Name reingewaschen sein.

ãAchtung... Gleich ist es soweit, meine lieben Freunde. Hat jeder noch Sekt?Ò, tšnte Belling gegen das Unwetter an.

Alle nickten stumm.

ãDies ist zwar nur eine Generalprobe ohne …ffentlichkeit, aber dennoch die Premiere der ersten Zeitreise eines Menschen! Unsere Zeitmaschine gibt Wissenschaft und Tourismus die Mšglichkeit, in Gefilde vorzudringen, in die sie kein Rad und kein FlŸgel zu tragen vermag. Dieses StŸck Felsen verschwinden zu lassen ist ...Ò

Seine Worte gingen in Donnergrollen unter. Ein KŠltegewitter mit Hagelsturm kŸndigte sich.

Nach einer Weile zupfte Diane an Hansens €rmel. ãRoland verspŠtet sichÒ flŸsterte sie mit warmem Atem in sein gefrorenes Ohr.

Sofort ging er in Gedanken die Einstellungen durch. Er hatte einen Zeitsprung von exakt eintausend Jahren eingegeben und die RŸckreise auf Manuell geschaltet, damit die Kabine der ZM1 nicht ohne ihren Passagier die Heimreise antritt. Eigentlich dŸrfte es keine Probleme geben. Hunderte von Minirobotern und Kaninchen hatten bereits Zeitreisen von Millionen Jahren am StŸck heil Ÿberstanden. Nein, die Programmierung war simpel und der Vorgang so oft erprobt, dass die Technik als Fehlerquelle nicht in Frage kam. Blieben nur Schwierigkeiten vor Ort, etwa Probleme mit unwegsamem GelŠnde, der Witterung, oder aggressive Handlungen seitens der Einheimischen jener vergangenen Epoche.

ãMeine Damen und Herren.Ò Bellings Stimme kŠmpfte gegen den Sturm an und Hansen entging nicht, das sie plštzlich wieder einfach nur Damen und Herren waren, nicht mehr hochverehrt, geschweige denn liebe Freunde.

ãIch gehe davon aus, das Herrn Rolands UnpŸnktlichkeit keine technischen Ursachen zu Grunde liegenÒ, sagte er und sein Blick in die Runde blieb an Hansen hŠngen.

Hansen nickte sofort und fŸnf MŸndern entflohen kleine Dampfwšlkchen der Erleichterung. Den GesichtszŸgen der Leute dagegen blieb Sorge und Anspannung erhalten. Wenn die VerspŠtung nicht der Technik in die Schuhe zu schieben sei, musste Roland, der erste Mensch auf Zeitreise, in anderen Schwierigkeiten stecken.

 

Es hatte im Vorfeld vor allem Ÿber die Bewaffnung, die ein Reisender ins Jahr 1057 mit sich fŸhren sollte, lange Diskussionen gegeben. Erst in letzter Minute hatten Hansen und Diane Hartgummiprojektile anstelle tšdlicher Munition durchgesetzt. Schlie§lich durfte man niemandes Urahn erschie§en. Das hŠtte, einer anerkannten Theorie zur Folge, seine Nachkommenschaft in Luft aufgelšst. Diese Theorie wurde nie ganz schlŸssig begrŸndet; selbst wo nun definitiv Zeitreisen mšglich waren, hatte man immer noch keine bessere gefunden.

†ber den Rest seiner AusrŸstung war man sich schnell einig geworden, hochmoderne ThermowŠsche unter einem fŸr 1057 zeitgenšssischen Fellmantel. Roland in den Winter zu schicken hatte den gro§en Vorteil, dass er nur wenigen Menschen begegnen wŸrde. FŸr die gut 3 Kilometer, die er von seiner Zeitkabine bis zu dem Megalithen Nummer drei§ig im Nordosten der Anlage laufen musste, hatte er Schokoriegel, eine Plastikflasche Mineralwasser, Schmerztabletten und Verbandsmull als NotausrŸstung dabei. Desweiteren natŸrlich Hammer und Mei§el, um das StŸck Felskante abzuschlagen, damit er es dann hier, im Jahre 2057, wieder ansetzen konnte.

 

Die ersten Hagelkšrner fielen vom Himmel. Eigentlich fielen sie nicht, sie zischten beinahe waagerecht durch die Luft und Belling gab endlich nach. Er beorderte seine frierenden Leute in den Kleinbus.

Aus der rechten Fensterreihe konnte jeder die markierte Stelle im Lichtkreis der Scheinwerfer beobachten. FŸr Hansen stŸrzte damit das Niveau dieser Veranstaltung, trotz der angenehmen WŠrme im Bus, so tief ins Bodenlose, das es faktisch nicht mehr auszumachen war.

Zwei Dinge verdichteten sich mit jeder Minute gleicherma§en, der Hagel und die Sorgen um Roland. Noch hatte es niemand gewagt, BefŸrchtungen offen auszusprechen, doch irgendwann spricht immer irgendjemand Dinge aus, die alle anderen bis dahin beflissentlich fŸr sich behalten haben. Diesmal fŸhlte sich Dr. Kirsti Allan dazu berufen.

ãWenn ihr meine Meinung hšren wolltÉÒ, sie machte eine winzige Anstandspause und wies auf den immer noch unversehrten Megalithen, ãwir sind 25 Minuten Ÿber der Zeit. Was nur bedeuten kann, dass Rolands Schwierigkeiten ernster Natur sind. Er wurde entweder von Barbaren gefangen oder hat sich so schwer verletzt, das er weder den Stein noch die Zeitkapsel aus eigener Kraft erreicht.Ò

ãDas stimmt nicht ganzÒ, sagte Hansen. Seine Stimme klang vom Aufenthalt in der KŠlte noch etwas rau, aber ruhig. Roland wurde bestimmt besser auf seine Mission vorbereitet als Neil Armstrong fŸr seinen Mondspaziergang.

ãRoland hat fŸr seine zeitplanmЧige RŸckkehr in unsere Gegenwart noch gut 10 Minuten. Im Moment sieht es also lediglich danach aus, das er den Megalith nicht erreichen konnte. Vielleicht hat dort ausgerechnet jetzt eine HŠndlerkarawane oder das Heer irgendeines StammesfŸrsten ein Lager aufgeschlagen.Ò

ãNicht im Winter.Ò Kirsti stand auf, zog ihre ohnehin tadellos sitzende blauschwarze KostŸmjacke noch glatter, und drehte sich zu Hansen um.

ãDamals fanden alle grš§eren Auseinandersetzungen im FrŸhjahr oder Sommer statt. Das haben meine Nachforschungen ergeben. Und HŠndler campierten im Winter auf geschŸtzten DorfplŠtzen oder quartierten sich in Herbergen ein.Ò

ãDann braucht er eben nur lŠnger, weil er sich durch hohen Schnee kŠmpfen mussÒ, sagte Hansen, immer noch ruhig.

ãSie, Hansen, haben genau wie Diane Schneeschuhe entgegen meinen Rat abgelehntÒ, warf Belling ein.

Dieser unqualifizierte Angriff interessierte Hansen wenig.

Sein Team hatte alles penibel durchdacht, sogar die Schneeschuhe. Diane war es gewesen, die als erste dagegen stimmte. Schneeschuhe waren zu der Zeit in der betreffenden Gegend noch nicht bekannt und deshalb als sichtbares AusrŸstungsstŸck nicht akzeptabel. Bei Kameras und Uhren war das etwas anderes. Die waren viel zu fremdartig, als das sie die technische und kulturelle Entwicklung der Menschen um die erste Jahrtausendwende herum beeinflussen kšnnten.

Es gab hier nichts zu kritisieren, au§er Bellings Ÿbertriebener Angst vor Industriespionage, der sie die Funkstille zwischen hier und der drei Kilometer entfernten Basisstation der Zm1 zu verdanken hatten. Vielleicht war Roland dort lŠngst eingetroffen.

Belling hatte es wieder mal geschafft, Schweigen um sich zu verbreiten. Schweigen, das in Hansens Gedanken Raum fŸr eine ungute Ahnung schuf. Vielleicht hatte er nicht nur mit seiner Zeitmaschinentheorie Recht, sondern auch mit seiner Aussage, die er seinen hohntriefenden Kollegen entgegen geschleudert hatte. ãDie Wahrheit, die uns umgibt und durchdringt, ist von keiner Formel zu erfassen. Die darin verborgenen Mšglichkeiten sind somit unendlich. Selbst wenn wir eines Tages den †berlichtantrieb haben, durch Sternentore treten und aus Wasser nicht nur Wein, sonder sogar Stahl machen kšnnen, haben wir dennoch nur einen Bruchteil dieser unendlichen Menge an wahren Mšglichkeiten erkannt.Ò Welche ungeahnte Mšglichkeit wŸrde hier in Erscheinung treten?

 

Zwei helle Lichter bewegten sich aus Richtung der ZM 1 Basiseinheit auf den Bus zu. Ralph Johnson, der Elektronikexperte, machte die anderen darauf aufmerksam. ãDa, ist das Rolands Rover?Ò, rief er aus, und alle blinzelten nach drau§en und versuchten durch das chaotische Gewirr rasender wei§er Punkte die Umgebung zu entdecken.

ãIst das markierte FelsstŸck noch da?Ò, fragte Belling, und Steven Kendal, sein Sicherheitschef, antwortete ihm kleinlaut, dass er seit einiger Zeit kaum noch den Megalith erkennen kšnne.

ãDann gehen Sie gefŠlligst raus und schauen nach!Ò

Er stieg aus und blieb verschwunden, bis zu den nŠherkommenden Lichtkugeln ein MotorgerŠusch zu hšren war. Dann fŸgte sich wie durch ein Wunder seine Gestalt aus den wei§en Graupeln wieder zusammen und hastete zur TŸr hinein.

ãUnd?Ò, blaffte Belling ihn an.

ãIst noch daÒ, sagte Steven und zitterte vor KŠlte.

Gleich darauf klopfte eine Gestalt an die TŸr.

ãRoland!Ò ein vielstimmiger Ausruf, in dem unverhohlene Erleichterung mitschwang, empfing den im Fellmantel gehŸllten. Roland lŠchelte glŸcklich in die Runde. Er trug einen in Tuch gewickelten Gegenstand fest an seinen Kšrper gepresst.

ãHat geklappt wie am SchnŸrchen!Ò, verkŸndete er und wickelte das StŸck Felskante aus dem Tuch.

ãHier Chef, bitte sehr.Ò

FŸr einen Moment waren die einzigen GerŠusche das Trommeln der Hagelkšrner. Belling fand als erster seine Stimme, wenn auch nur eine kraftlose AusfŸhrung davon.

ãFelskante? Wieso hast Du die Felskante?Ò flŸsterte er.

ã€h, bin ich hier richtig im Jahr 2057 und ist heute der 17. November?Ò

ãNatŸrlich! Quatsch kein Blšdsinn!Ò Belling hatte seine laute Stimme wiederentdeckt. Er drehte sich ruckartig nach Steven um und blaffte weiter:

ãMensch Steven, was haben Sie denn da drau§en gesehen? Muss ich alles selber machen?Ò

ãDie Felskante war an Ort und Stelle, so wahr ich hier vor ihnen stehe.Ò

Das klang fŸr Hansen Ÿberraschend sicher. ãDann gehen wir doch nachsehenÒ, schlug er vor, und alle drŠngelten ins Freie wie Bustouristen.

Sie versammelten sich dicht vor dem Megalithen und obwohl alle sahen, was es dort zu sehen gab, wagte niemand es auszusprechen.

Nach schier endlosen Sekunden der allgemeinen Sprachlosigkeit, war es Steven, der zuerst etwas zu dem Dilemma sagte.

ãSehen sie Herr Belling, ich hab doch gesagt das verdammte FelsstŸck ist noch an Ort und Stelle.Ò

ãJa, das sehe ich!Ò Belling drehte sich zu Roland. ãGeben sie mir das Ding mal her!Ò

Roland reichte ihm seine steinerne Version des doppelten Lottchens und Belling hielt sie nebeneinander. Da war auch auf den zweiten Blick kein Unterschied zu entdecken. Lediglich auf Rolands Version befanden sich ein paar unbedeutende Kratzer weniger, sie war schlie§lich eintausend Jahre jŸnger, aber alle markanten Merkmale stimmten Ÿberein.

ãHansen!Ò Belling kreischte fast und zerrte ihn am Mantel zu sich ran. ãHansen! Verdammt, erklŠren sie mir das!Ò

Hansen befreite sich langsam aus Bellings Griff.

ãDa muss ich erst mal drŸber nachdenken. So aus dem €rmel geschŸttelt wŸrde ich sagen, das keine Theorie alle Wahrheiten umfassen kann, und deshalb die Praxis manche †berraschung bereit hŠlt.Ò

ãGro§er Gott, sie haben Nerven Hansen, sie haben wirklich Nerven! In vierzehn Tagen wollten wir die ZM1 prŠsentieren!Ò

ãDas kšnnen wir auch. Wir haben unbestreitbar eine Zeitmaschine. Soviel steht fest. Um das Problem mit der doppelten FelsstŸck kŸmmere ich mich, sobald wir zurŸck sind.Ò

ãKŸmmern allein nŸtzt uns nichts, spŠtestens zur PrŠsentation brauchen wir eine hieb und stichfeste ErklŠrung. Wenn ich allein an den Tanz mit der Regierung denke, die mŸssen doch alles noch genehmigen, und jetzt so eine LŸcke!Ò

ãTjaÒ, sinnierte Hansen, ãWissenslŸcken und der forschende Mensch, auf immer und ewig eine tŸckische Kombination, wŸrde ich sagen.Ò

ãBehalten sie ihren philosophischen Schei§ gefŠlligst fŸr sich!Ò, schnauzte Belling. ãIch will Fakten von ihnen. Fakten! Verstehen sie!Ò

 

Hansen lieferte die ErklŠrung schon vier Tage spŠter. Nach weiteren drei Tagen wurde er in den Konferenzraum gerufen.

Belling starrte aus dem Fenster hinunter auf den verschneiten Firmenparkplatz und kaute den Radiergummi vom Bleistift. Am Tisch sa§en sieben GŠste, drei Šltere Herren in MilitŠruniform und vier AnzugtrŠger. In einem der Zivilen erkannte Hansen den Referenten des Energieministers.

ãSetzen sie sich irgendwo, Dr. HansenÒ, sagte Belling, drehte sich vom Fenster weg und warf seinen Bleistift in den Papierkorb.

ãIch fasse zusammenÒ, begann Belling, ães ging von Anfang an darum, unsere Firma wirtschaftlich Ÿber das Ende der Erdšl €ra zu retten. An ihren Vorstellungen, Herr Dr. Hansen, mit Zeittourismus und der Vermietung unserer ZM1 an ArchŠologen und Geschichtsforscher, Geld zu verdienen, war nichts Falsches. Aber unter den neuen Bedingungen gibt es auch neue Mšglichkeiten, die wir zu ergreifen haben.Ò

Belling rŠusperte sich, und Hansen fragte sich, warum man ihm die GŠste nicht vorgestellt hatte.

ãJede nachtrŠgliche VerŠnderung der Vergangenheit kann nicht schneller in der Zeit Richtung Zukunft voranschreiten, als unsere Gegenwart oder jede andere, die dazwischen liegt. Das bedeutet, die Tat in der Vergangenheit und ihre Auswirkungen werden zeitlich zu unserer Gegenwart immer den gleichen Abstand behalten. Das waren Ihre Worte, Herr Dr. Hansen. Sie begrŸndeten ihre Erkenntnis mit dem Energieerhaltungsgesetz und damit, dass Makro-Objekte keine quantenmechanischen SuperpositionszustŠnde einnehmen kšnnen. Zur Sicherung ihrer Theorie fŸhrten sie Experimente durch, die bewiesen, dass die QuantenrealitŠt keine Kausaleigenschaften aufweist. Deshalb, so ihre Schlussfolgerung, Herr Dr. Hansen, sei die Kausalkette unweigerlich in der Makrowelt gefangen. Demzufolge sei die physikalische StabilitŠt unserer Gegenwart gewŠhrleistet und das doppelte Vorhandensein der Felskante erklŠrt.Ò Belling setzte sich Hansen gegenŸber und fuhr fort:

ãWenn man eine FelsstŸck, ohne nachteilige Konsequenzen in der Gegenwart, der Vergangenheit entrei§en konnte, dann auch Erdšl. Ja, sogar Genies, deren Talent und Intelligenz man fŸr den technologischen Fortschritt und Vorsprung unserer Nation nutzen kann. Man kšnnte wŠhlen wie in einem Katalog. Geben sie zu, wer hŠtte nicht gern Einstein in seinem Team? FŸr uns ist das nun kein Problem mehr!Ò

Hansen stand auf. ÒSolange wir die LŸcke zwischen Theorie und Wirklichkeit nicht erforscht haben, halten wir sie fŸr das Paradies. Doch manchmal verbirgt sich in der LŸcke der Eingang zur HšlleÒ, murmelte er und verlie§ den Raum mit der Gewissheit, dass sein Name von nun an wie ein Fluch klingen wŸrde.