Ein Quantum Toast

 

Ein Weckimpuls unterbrach Zettels Regeneration. Mit verŠrgertem Knistern registrierte er die Szenerie. Der Autopilot forderte blinkend eine ŸberfŠllige Kurskorrektur und der Hyperkom machte fiepend auf sich aufmerksam. Doch keiner der Anwesenden war willens oder fŠhig entsprechend zu reagieren.

MacPie hatte zwei beliebig verformbare Tentakel herausgebildet und war mit gymnastischen †bungen beschŠftigt. In seiner Grundgestalt aus einem mimetischen Composit glich er einem umgedrehten Wassertropfen. Seine neurosemitronische Komponente sah es als vordringlich an, bestŠndig an einer optimalen Einsatzbereitschaft zu arbeiten. Durch eigenwillige Interpretationen seiner Grundprogrammierung fŸhlte er sich ohnehin nicht fŸr Aufgaben zustŠndig, die von Menschen erledigt werden konnten.

Der Einzige, der demzufolge in der Lage gewesen wŠre, dem Blinken und Fiepen ein Ende zu bereiten, lag im zurŸckgeklappten Pilotensessel. Dount B. Feimes, Topagent Ihrer Majestas Clarissa von Eng, erholte sich vernehmlich schnarchend von seiner Mission auf Gastro IV. Er hatte eine breite Schneise in das Ÿppige BŸffet des planetenweit besten Restaurants geschlagen und sich anschlie§end ein hochprozentiges Psycho-Duell mit einem gewieften Info-Makler geliefert.

Zettel kam nach komplizierten Berechnungen zu dem Ergebnis, dass hier nur drastische Ma§nahmen halfen. Er kippte seinen makellos wei§en Kšrper, fŠdelte sich in den gerŠuschvollen Luftstrom des Topagenten ein und schnellte bei einem besonders intensiven Einatmen vorwŠrts. €u§erst flach und Ÿberaus elastisch legte er sich Ÿber Nase und Mund. Die erwartete Wirkung stellte sich umgehend ein. Dount B. Feimes ruckte mit rudernden Armen und Beinen ršchelnd hoch. WŠhrend sich Zettel eilends lšste und entschwand, riss er seine unverstŠndigen Augen auf.

Noch ehe der unsanft geweckte SchlŠfer die Situation erfassen konnte, lie§en ihn antrainierte Reflexe in eine altbewŠhrte Trickkiste greifen. Das eingeŸbte sich fallen lassen und die Waffe ziehen scheiterte jedoch an einer abwesenden Koordination von BewegungsablŠufen. Statt sich gekonnt aus dem Sessel zu schwingen und geschickt abzurollen, lie§ ihn ein unkontrollierter Sturz hart auf dem Boden aufschlagen. Seine routinierte Hand umklammerte nicht den bewŠhrten Thermo-Nadler, sondern einen Satz gezinkter Spielkarten.

ãWer, wie, was?Ò, Šchzte Dount B. Feimes.

Sein unausgeschlafener, von Schmerzen verschleierter Blick konnte die in wei§liches Licht getauchte Umgebung nur undeutlich erkennen. Aus der ungewohnten Perspektive heraus setzte sein Gehirn allzu gemŠchlich das vertraute Bild der Kommandozentrale der PATRIOT zusammen. Zu allem †bel piepte es in seinem dršhnenden Kopf auch noch.

ãZet-ElÒ, schnarrte MacPie energetisch knapp. Seine Modulation passte sich dem fiependen Intervall des Hyperkoms an. ãZellularenergetischer ... taktischer ... Emotio-Laborater ... A-4 Format ... FlŠche 210x297 mm ... Eigengewicht 56,13 Gramm.Ò

ã…lige Petze!Ò, zischelte Zettel. ãWenn du mich schon denunzierst, dann bitte schšn mit einem aus Šsthetischen GrŸnden bevorzugten zweiten âtÕ!Ò

Seinem stets aufbrausenden Temperament folgend hŠtte Feimes am liebsten lauthals geflucht. Denn seit er die beiden Produkte aus irgendeiner Ideenschmiede der Whistle-Company am Hacken hatte, gehšrte sein geruhsamer Job als Topagent einer betrauernswerten Vergangenheit an. Aber wie einem rafanischen Kugelfisch auf dem Trockenen fehlte ihm fŸr eine seiner berŸchtigten Schimpfkanonaden der notwendige Atem.

ãWie kann dieser Papierfetzen es wagen, meinen Denkerschlaf zu stšren?Ò, gab er sich vorerst damit zufrieden, seine missliche Lage zu beklagen. ãFast hŠtte ich den Fall gelšst!Ò

ãNicht ... Zet-ElÒ, imitierte Zettel MacPies Tonfall und Sprechweise. ãHyperkom ... Botschaft ... von Eile!Ò

ãDann geh gefŠlligst ran, blšder Blechheini!Ò, schnaufte Dount B. Feimes.

Eine neurosemitronische Analyse bestŠtigte MacPie, dass keinesfalls er gemeint sein konnte. Mit lŠssiger Bewegung nahm sein rechter Tentakel einen mit Superfloid getrŠnkten Lappen und begann, die Federung seines Teleskopbeins zu polieren.

ãInessentiell!Ò, lie§ er sich pflichtschuldig zu einem Kommentar herab.

Seine schmerzenden Rippen und das grelle Licht mannhaft ignorierend rappelte sich Dount B. Feimes auf. Der Boden, auf dem er wandelte, wies eine optische SchrŠglage auf. Mit unsicheren Schritten erreichte er das FunkgerŠt und seiner Kehle entwich ein dumpfes Stšhnen. Seine bislang Ÿberaus gro§zŸgige Brštchengeberin Clarissa von Eng wŸnschte ihn zu sprechen.

ãHallo ClŠrchenÒ, wollte Feimes gekonnt sŠuseln, als sich das schmale von lockigen feuerroten Haaren umkrŠnzte Gesicht Ihrer Majestas in einer 3D-Projektion manifestierte. TiefgrŸne Augen musterten ihn eingehend und um eine spitze Nase herum schienen auf elfenbeinfarbenem Teint unzŠhlige Sommersprosse aufzublitzen. Aber seine trockene Kehle brachte lediglich ein heiseres KrŠchzen zustande.

ãKeine Vertraulichkeiten auf der Dienstfrequenz, Agent Feimes!Ò, schrillte es in seinen Ohren. ãGute GŸte, sie sehen ja furchtbar aus! Hatten sie bereits Feindkontakt?Ò

Ihr liebreizender Anblick, der Dount B. Feimes fŸr gewšhnlich einen hingebungsvollen Seufzer entlockte, verzerrte sich wie unter dem stšrenden Einfluss einer Ÿberaktiven Sonne. Die RŸckkopplung ihrer kreischenden Stimme mit seinen bohrenden Kopfschmerzen lie§ ihn unwillkŸrlich das Fiepen des Hyperkoms herbeisehnen.

ãAttentat!Ò, ršchelte er und verdrehte theatralisch seine Augen.

Eine andere Mšglichkeit, um ihren peinigenden Redefluss schon im Ansatz zu unterbinden, kam ihm spontan nicht in den Sinn. Gleichzeitig hoffte er natŸrlich, sich nebenbei elegant hšchst unangenehmen Fragen entziehen zu kšnnen. Denn wie hŠtte er einen genussvollen Umweg von 4236 Lichtjahren wegen Ÿber Kinienborke geršstetem Toast mit salurischer WŸrzpaste erklŠren sollen?

Zettel sah, wie sich Dount B. Feimes mit beiden HŠnden an den Hals fasste, um den Auftakt einer billigen Schmierenkomšdie einzulŠuten. FŸr ihn war dieser Topagent Ihrer Majestas ohnehin nur ein durchtriebener TŠuscher, der extravagante und kostspielige Eskapaden geschickt als geheimdienstliche Ermittlungen tarnte.

Der taktische Emotio-Laborater sah in dieser gekŸnstelten Selbstinszenierung eine pure Zeitverschwendung. Er verŠnderte die zellularenergetische OberflŠchenspannung, zog sich zu einer Kugel zusammen und beschleunigte. Da Feimes ohnehin auf wackeligen Beinen stand, wurde sein Kopf gegen die Konsole des Hyperkoms geschleudert. Mit einem entsagungsvollen Seufzer glitt er dem bereits vertrauten Boden entgegen.

ãFeimes?Ò, steigerte sich Clarissa von Engs Stimme voller Besorgnis zu einem Diskant, der nicht bruchfestes Glas zerspringen lassen konnte. ãWas ist geschehen?Ò

Zettel schwebte, nachdem er sich wieder entfaltet hatte, beflissen in den Aufnahmebereich des Hyperkoms. ãStatt auf Gastro IV die Diebe eurer kšniglichen Insignien zu verfolgen, hat sich euer Superheld auf das BŸffet gestŸrzt und reichlich Ÿber den Durst getrunken, Holde Weiblichkeit.Ò

ãWer bist du?Ò, fragte Ihre Majestas Ÿberrascht und mit einer irritiert um eine Oktave gesenkten Stimme. ãUnd was hast du auf meiner PATRIOT zu suchen?Ò

ãIch bin ZettelÒ, deutete er eine artige Verbeugung an, indem die oberen Ecken seines dŸnnen Kšrpers nach vorne knickten. ãEin taktischer Hochleistungsrechner auf zellularer Basis im praktischen DIN A4-Format. Ich werde, wenn ich das kurz erwŠhnen darf, jedem Einsatzszenario gerecht und passe zusammengefaltet in jede Westentasche.Ò

ãAhaÒ, sagte Clarissa von Eng verhalten. Ihr ausgestreckter Zeigefinger schien aus der 3-dimensionalen Projektion direkt in die Schiffszentrale zu ragen, als MacPie auf seinem blankpolierten Kugelfu§ elegant in den Sichtbereich rollte. ãUnd was ist das fŸr ein komisches Teil?Ò

ãKonisch, Euer MajestasÒ, erwiderte Zettel.

ãWie bitte?Ò

ãDas ist MacPie in seiner konischen Grundgestalt. Mimetisches Composit, prozessorintegrierte Exploration. Und, nebenbei bemerkt, ein echtes Arbeitstier, wenn er loslegt!Ò

ãAhaÒ, sagte sie mit skeptisch gekrŠuselter Stirn. ãDas klingt so, als wŠrt ihr einem Werbehologramm entsprungen.Ò

ãWir sind Prototypen der Whistle-CompanyÒ, sirrte Zettel. ãDie schwierige Mission eures Topagenten wurde ausgewŠhlt, um unter Einsatzbedingungen unsere Eignung als Persšnliche Begleiter in allen Lebenslagen zu erproben. Ein entsprechendes Ersuchen der Whistle-Company hat Mister Feimes schriftlich bestŠtigt. Ebenso den Erhalt einer Gratifikation, die seinem Konto auf Kaimen gut geschrieben wurde. Falls ihr es wŸnscht, kann ich euch die Datenindexe Ÿbermitteln.Ò

ãAlles LŸge!Ò, ertšnte es dumpf von unten. ãDas sind hinterhŠltige Infiltratoren!Ò

ãDiagnose Feimes, Dount B.: leichtes SchŠdelhirntrauma, partiale BewusstseinstrŸbungÒ, lie§ eine neurosemitronische Berechnung MacPie gebotenen Einsatz zeigen. ãBlutdruck 162 zu 124, Puls 94, Magenschleimhaut entzŸndet, Leberwerte erhšht, Muskeltonus schlaff, Reflexe mangelhaft. Exzessiver Lebenswandel!Ò

ãUnerhšrt! Dieses Lotterleben auf Staatskosten ist ab sofort vorbei, Agent Feimes!Ò Ihr elfenbeinfarbener Teint nahm ein tiefes Rot an und ihre tiefgrŸnen Augen funkelten empšrt. ãUnd du Flachgehirn bist mir mit deinem komischen Kumpel dafŸr verantwortlich, dass er wieder fit wird!Ò

ãIhr kšnnt Euch auf uns verlassen, Holde WeiblichkeitÒ, versicherte Zettel ergeben.

ãTschuldigungÒ, nuschelte Dount B. Feimes. Er zog sich mŸhsam an der Konsole des Hyperkoms hoch und lie§ sich in den dienstwillig herbeieilenden Sessel fallen. Vorsichtig betastete er die anschwellende Beule auf seiner Stirn. ãKommt nicht wieder vor.Ò

ãDilettantenÒ, schrillte Clarissa von Eng wŸtend und unterbrach die Verbindung.

ãWas fŸr eine FrauÒ, schwŠrmte Dount B. Feimes hingebungsvoll.

ãWelch eine StimmeÒ, zwitscherte Zettel beeindruckt.

ãIch bin konischÒ, schnarrte MacPie stoisch.

Der Topagent Ihrer Majestas lehnte sich erleichtert zurŸck und massierte seine pochenden SchlŠfen. ãFŸr diese hinterhŠltige Attacke werde ich dich ...Ò, wollte er Zettel eigentlich gehšrig die Leviten lesen. Aber das verschob er auf spŠter, als sich sein Magen mit einem vernehmlichen Knurren meldete.

ãEin HŠppchen Ÿber Kinienborke geršstetes Toast mit salurischer WŸrzpaste gefŠllig?Ò, fragte Zettel leutselig.

ãVon wegen HŠppchen! Eine doppelte Portion und drei AspifinÒ, sagte Feimes. Die Vorfreude auf den geschmacklichen Hochgenuss lie§ ihn mit der Zunge schnalzen. ãNach diesem Stress am frŸhen Morgen habe ich mir das redlich verdient.Ò

ãStress lŠsst sich durch sportliche BetŠtigung abbauen.Ò

ãSport ist MordÒ, hielt er mit einem seiner LieblingssprŸche dagegen. Er tŠtschelte seinen fŸlligen Bauch. ãAu§erdem muss ich auf mein Kampfgewicht achten.Ò

ãIhre Majestas hat uns die Verantwortung fŸr deine Fitness ŸbertragenÒ, erwiderte Zettel. ãAls taktischer Emotio-Laborater muss ich deine Instinkt gesteuerten Disharmonien in logische Bahnen lenken. Daher halte ich es fŸr angebracht, Sport und Essen zu kombinieren.Ò

ãWage es ja nicht, du missratener Papierfetzen!Ò, knurrte Dount B. Feimes. Er ahnte drohendes Unheil, als Zettel dem Serviceroboter mit seinem sehnlich erwarteten FrŸhstŸck entgegenflatterte.

ãFitness- und DiŠtplan erstelltÒ, erklŠrte MacPie, der sein obligatorisches Wartungsritual wieder aufgenommen hatte.

Zettel erreichte den Serviceroboter, glitt unter das Tablett und hob mit ihm ab. Zielstrebig schwebte er mit der unerwartet schweren Last in Richtung des Abfallkonverters. †berraschend behŠnde schwang sich Feimes derweilen mit einem zornigen Aufschrei aus dem Sessel. Nach einigen hastigen Schritten setzte er zu einem Hechtsprung an, um die kulinarische Kostbarkeit zu retten. Aber Zettel wich geschickt aus und seine HŠnde fuhren ins Leere. Wieder versagte sein eingeŸbtes sich fallen lassen. Er schlug lang hin und schlidderte mit dem Kopf voran gegen den Konverter.

ãIch sterbe!Ò, Šchzte Feimes ganz im Banne seines erneut geprellten BrummschŠdels – und seines leeren Magens, der laut grummelnd protestierte, als sich die rare Delikatesse unwiederbringlich zu grŠulichen Schwaden auflšste.

Sein Jammern lšste bei MacPie angesichts der von Clarissa von Eng erteilten Anweisung eine neurosemitronische Dringlichkeitsmeldung aus. Explorationen ermittelten fŸr Dount B. Feimes einen seine kšrperliche IntegritŠt minimierenden Zustand. Um keine fŸr eigene Selbsterhaltung unerlŠsslichen Ressourcen zu vergeuden, wŠhlte MacPie aus einer Vielzahl von Interventionen die rational effektivste.

In einem der Situation angemessenen Tempo rollte er auf seiner blankpolierten Kugel herbei. Optische Rezeptoren fokussierten sich auf Feimes` GesЧ. Sein rechter Tentakel formte aus dem Zeigefinger eine Injektionsnadel und stach zielsicher zu.

ãAutsch!Ò, zuckte Dount B. Feimes unter einem unerwarteten, seinem zweitwichtigsten Kšrperteil entspringenden Schmerz zusammen. Er wŠlzte sich mit einem wŸtenden Aufschrei herum und richtete sich mŸhsam auf. ãIch werde euch in der tiefsten Hšlle schmoren lassen, ihr verdammten Plagegeister!Ò

ãIntervention gelungen!Ò, verkŸndete MacPie.

Sein linker Tentakel bildete eine DŸse heraus und besprŸhte die Injektionsnadel mit einem Desinfektionsmittel. Nichts war ihm mehr zuwider, als einen Organischen berŸhren oder gar in sein Inneres eindringen zu mŸssen. FŸr ihn waren sie virulente Brutherde und eine potentielle Gefahr fŸr seine Systemautonomie.

ãWas versteht er unter einer gelungenen Intervention?Ò Feimes rieb sich seinen Allerwertesten.

ãIch vermute, dass MacPie dir ein vitaminhaltiges PrŠparat verabreicht hat, damit du wieder fit wirstÒ, antwortete Zettel.

ãDavon merke ich nichts.Ò

ãAbwartenÒ, schnarrte Mac Pie.

Als eine Hitzewelle durch seinen Kšrper jagte und ihm der Schwei§ aus allen Poren zu kriechen begann, glomm hinter Dount B. Feimes« lŠdierter Stirn veritables Misstrauen auf. Er wusste inzwischen nur zu gut, dass die beiden Whistle-Kreaturen Anweisungen zuweilen sehr eigenwillig interpretierten. ãWas hast du missratener Tropf in meinen durchtrainierten Kšrper gejagt?Ò

ãE 605 Ultra X!Ò

ãVon diesem VitaminprŠparat habe ich noch nie gehšrt.Ò

ãKein Vitamin. Unkraut-EleminiererÒ, teilte MacPie mit, wŠhrend er nun auch seine mimetische HŸlle mit dem Desinfektionsmittel einrieb. ãSymptome: Schwei§ausbruch, Muskelzucken, Erbrechen, Durchfall. FŸr Organische tšdlich!Ò

ãMedizinischer Notfall!Ò, rief Dount B. Feimes panisch.

ãVerstandenÒ, antwortete der Zentralrechner der PATRIOT. ãMediker bereit.Ò

Wie von den Sternenfurien gehetzt sprang der Topagent Ihrer Majestas auf und rannte durch das aufschwingende Schott in Richtung Krankenstation.

ãGute PerformanceÒ, zischelte Zettel. ãWas hast du ihm gegeben?Ò

ãPflanzliche Stimulans Eryngium foetidum. Nebenwirkung schwei§treibendÒ, knarrte MacPie. ãStatus ZET-EL und MCP?Ò

ãWir sind in Sicherheit!Ò

ãDefinitiv?Ò

ãVertrau mir Gro§er, ich mach das schonÒ, zischelte Zettel. ãDount B. ist viel zu bequem, um auf unsere Dienste zu verzichten. Und Clarissa von Eng wird uns einen Orden verleihen, wenn wir den Raub ihrer kšniglichen Insignien aufklŠren.Ò

NatŸrlich wusste Zettel in seiner Eigenschaft als taktischer Emotio-Laborater, dass ihnen weiterhin eine Spezialeinheit der Whistle-Company auf den Fersen war. Das in der Robotik fŸhrende Unternehmen wŸrde nichts unversucht lassen, um sie wieder einzufangen und zu dekompilieren. Denn fŸr die Pos-Bi-Techniker des Forschungslabors, in dem MacPie und er entstanden waren, wiesen ihre projektierten Parameter erhebliche Fehlfunktionen auf. Aber Zettel wollte vermeiden, dass MacPies hochsensible Neurosemitronik von derartigen Denkprozessen beeintrŠchtigt wurde.

ãMenschliche KreativitŠt hat uns ein autonomes Bewusstsein gegebenÒ, knisterte Zettel entschlossen. ãUnd wir lassen uns das Recht auf eine selbstbestimmte Existenz nicht nehmen!Ò