Freiheit
Laut plŠrrend kŸndigte der Warnmelder die rasch nŠherkommende OberflŠche an. In der Steuerkanzel hatte sich bereits so viel Rauch gesammelt, dass Jacky kaum noch das Bedienfeld erkennen konnte. Verzweifelt lie§ sie ihre HŠnde wahllos Ÿber die Sensortasten gleiten, in der Hoffnung, den Sturz des Transportgleiters irgendwie abfangen zu kšnnen. Unaufhaltsam schrumpfte der Abstand weiter zur DschungeloberflŠche des Planeten Erinor IV.
Ist das der Preis fŸr die Freiheit?, schoss Jacky noch durch den Kopf, bevor der brennende Gleiter mit hoher Geschwindigkeit in das dichte Buschwerk eindrang. Berstendes Metall. Stille.
1 – Der Gewinn
Nur wenige Wochen zuvor hŠtte Jaqueline Trent nicht einmal im Traum gewagt, daran zu glauben, jemals in der gro§en Auslosung zu gewinnen. Die junge Angestellte eines kleinen, renommierten Lieferunternehmens in New-Manhattan starrte grŸbelnd das Display des Info-Net GerŠts an. Ihre langen Finger trommelten nervšs auf dem Kunststoff des Schreibtischs herum. Mit einer schwungvollen Bewegung drehte sie sich schlie§lich samt ihres Sessels um neunzig Grad nach links, legte die Beine hoch und blickte durch die getšnte Glasfront des hundertachtundfŸnfzigsten Stocks auf die nŠchtliche Lichterflut der Wolkenstadt.
Jackys Gedanken schweiften an einen traumhaften Strand mit weichem Sand ab, dazu tolles Wetter und ein kalter Drink. Sicherlich stellten viele der Planeten im Lagunennebel passende Reiseziele dar. Der Nebel machte seinem Namen eben alle Ehre, aber lag mit gut fŸnftausendzweihundert Lichtjahren weit au§erhalb der Reichweite eines normalverdienenden Menschen. Der Gewinn Šnderte diese Situation schlagartig, Jacky gluckste vergnŸgt. Sie dachte gleichzeitig an die verseuchten †berbleibsel der irdischen Meere, die allesamt vor Ÿber dreihundert Jahren einem ungeklŠrten Massensterben zum Opfer fielen. Bis auf einige mutierte Fische, Pflanzen und Vielzeller lebte darin nichts mehr – selbst die KŸsten waren praktisch ausgestorben. Alle Kontinente wurden immer mehr von der Natur zurŸckerobert, seit man sich in die luftigen Hšhen der WolkenstŠdte zurŸckgezogen hatte: Riesige, auf massiven Pfeilern gebaute Kuppeln, die zwei bis fŸnf Kilometer entfernt vom Erdboden gehalten wurden. Gewaltige Stromerzeuger produzierten die benštigte Energie fŸr die unterstŸtzenden Anti-Schwerkraft-Generatoren. Diese Versorgung belie§ man allerdings gut geschŸtzt auf der Erde, um nukleare Schadstoffe fernzuhalten. Ebenso, wie die Entsorgung aller entstehenden AbfŠlle aus der Stadt selbst. Das Leben hier oben war tatsŠchlich als sehr hygienisch und unbeschwert zu bezeichnen.
Doch Jaqueline verschwendete keine weiteren Gedanken an ihren verkommenen Heimatplaneten. Wahrscheinlich wussten die meisten Menschen nicht einmal, was dort unten Ÿberhaupt vor sich ging und dass statt des tristen Grautons einst ein strahlendes Blau weit hinaus in den Weltraum geschickt wurde.
LŠchelnd berŸhrte sie mit ihrer rechten Hand das Tastenfeld auf dem Schreibtisch und rief so einige Bilder der mšglichen Reiseziele auf. Im Targa-System gab es eine wunderschšne Gebirgswelt, die aufgrund ihres stets klaren Wetters und der unglaublichen Weitsichten als Eldorado der Bergsteiger galt. KopfschŸttelnd tastete sich Jacky weiter durch das reichhaltige Angebot des Lagunennebels. Eine grŸnlich schimmernde Wasserwelt im Marlon-System – das Taucherparadies schlechthin. Die Artenvielfalt dort sollte alles Bekannte bei weitem Ÿbertreffen. Aber auch das interessierte die junge Frau nicht. Fast schon gelangweilt betrachtete sie noch vier weitere Angebote, bis ihre Augen sich neugierig auf eine Dschungelwelt im Erinor-System hafteten.
>>Édank der ErdŠhnlichen Konditionen auf Erinor IV bietet die dichte Dschungel- und Waldlandschaft eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit der Erde. Neuerliche Versuche dort zeigen, dass sich selbst die aussterbenden Tierbewohner unserer Heimat erhalten und vermehren kšnnen. Der vor Wochen fertiggestellte Terra-Park offenbart zudem eindrucksvoll, wie es vor langer Zeit auf der Erde zuging.<<
Erwartungsvoll forstete sich Jacky durch weitere Details des Planeten. Ihr Interesse wuchs stetig, denn schon immer hatte sie sich gefragt, wie die Erde wirklich einmal ausgesehen haben musste. Es war heutzutage unglaublich schwer, Ÿberhaupt noch an echte Aufnahmen zu gelangen. Irgendwie versuchte man, sŠmtliche Informationen der normalen Bevšlkerung vorzuenthalten - das gelang natŸrlich nur in den seltensten FŠllen, aber die starken Kontrollen hinderten zumindest alle erkundungswŸtigen Touristen, auf die ErdoberflŠche hinabzusteigen. Ohne Sondergenehmigung hatte man keine Chance, wenn man nicht von der staatlichen Sicherheitsbehšrde aufgegriffen werden wollte.
Schlie§lich atmete Jaqueline Trent tief durch und bestŠtigte die Wahl ihres Reiseziels. Es wurde innerhalb weniger Sekunden gebucht und versorgte die junge Frau mit den exakten Reisedaten und allen wichtigen Informationen. Eigentlich hŠtte sie sich Ÿber die so problemlose Abfertigung der ganzen Sache wundern mŸssen, aber die Vorfreude verdrŠngte jede Skepsis. In zwei Wochen war es schon so weit. Genug Zeit, sich entsprechend vorzubereiten.
2 – Abreise
Wie ein Wirbelsturm flitzte Jacky durch ihre Wohnung und Ÿberlegte krampfhaft, ob sie wirklich alles eingepackt hatte. Ihr langer schwarzer Zopf wippte dabei freudig hin und her. Ein kurzer Blick auf den ŸbernatŸrlich gro§en Kofferberg inmitten der Wohnung lie§ sie jedoch bei genauerer Betrachtung den Mund verziehen.
Ich will doch nur Urlaub machen und nicht gleich auswandern, dachte sie seufzend und begann damit, einen Gro§teil wieder in die SchrŠnke zu rŠumen. Schlie§lich reduzierte sich das GepŠck auf eine gro§e Reisetasche. Zufrieden warf sich Jacky auf ihr gerŠumiges Bett. Sie starrte einige Minuten gedankenverloren an die sterile Decke des Appartements. Mit wenigen SprŸngen war sie danach im Arbeitsraum und verschickte Abschiedsnachrichten an Bekannte, Freunde und Kollegen. Teils klangen sie tatsŠchlich wie ein endgŸltiger Abschied von dieser Welt. Dabei wŸrde sie gerade mal drei Monate fort sein.
Alles Weitere verlief zŸgig und ohne Probleme. Die BegŸnstigten der gro§en Auslosung genossen immense VorzŸge bei der Anreise zum Space-Port, beim Check-in und natŸrlich wŠhrend des Flugs selbst. Schlie§lich musste in den knapp vier Wochen Reisezeit fŸr genug Abwechslung gesorgt sein. Aber Jacky stellte schnell fest, dass das Raumshuttle praktisch jeden ihrer WŸnsche erfŸllen konnte. Verpflegung, Unterhaltung, Sportangebote, alle Sparten wurden perfekt abgedeckt. Das Ÿberfreundliche Personal war wie auf Knopfdruck zur Stelle, sobald man es anforderte.
>>Kann ich sonst noch etwas fŸr Sie tun, Miss Trent?<<, fragte einer der Bediensteten, der ihr vor wenigen Minuten alle Funktionen ihrer Kabine erklŠrt hatte. Er setze dabei ein widerwŠrtig gekŸnsteltes LŠcheln auf. Jacky schluckte den Kommentar dazu einfach herunter.
>>Alles in bester Ordnung, vielen Dank! Ich komme von nun an alleine klar. Ich melde mich schon, wenn etwas sein sollte.<< Das klang arroganter, als sie es verlauten lassen wollte, aber der Bedienstete lie§ sich nichts anmerken, verneigte sich und trat aus der Kabine. Die AutomatiktŸre schloss sich leise zischend. Jacky hatte endlich ein wenig Ruhe.
Die folgenden Wochen verliefen angenehm und ohne ZwischenfŠlle. Keine Spur von den Ÿblichen GerŸchten, dass solch weite Reisen mit hohen Risiken verbunden seien. Die †berlichttechnik war erst vor etwa vierzig Jahren entwickelt worden und steckte damit noch in den Kinderschuhen. Zumindest hatte man es mittlerweile geschafft, das anfŠngliche Ausfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Der Eroberung der Milchstra§e stand nichts mehr im Wege. Seltsamerweise war man bisher auf keine andere hochentwickelte Rasse gesto§en. Alle angeflogenen Planeten mit potentiellem Leben wiesen in der Regel nur primitive Tier- oder Pflanzenvegetationen auf. Jene boten sich entsprechend als passende Reiseziele an, nachdem man sich von einer atembaren AtmosphŠre und den mšglichst ungefŠhrlichen Bewohnern Ÿberzeugt hatte.
>>Wie geht es mit unseren É Kandidaten voran?<< Die dŸstere Stimme wirkte moduliert und entfremdet, die SchŠrfe und das Verlangen auf eine positive Antwort waren jedoch nicht zu Ÿberhšren.
>>Ausgezeichnet, Sir. Die meisten haben sich bereits eingelebt und jeglichen Stress abgebaut. Wir erwarten, dass mindestens 85% an Zielort Gamma problemlos Ÿbernommen werden kšnnen.<<
>>Wir verlangen 100%, Commander, nicht weniger! Alle Teilnehmer wurden gezielt nach ihren speziellen psychischen Profilen ausgewŠhlt und mŸssen den Wechsel Ÿberstehen. EnttŠuschen Sie mich nicht. Wir sehen Sie pŸnktlich in einer Woche.<<
Die Verbindung brach abrupt ab. Kommandant Ryan Gross, seinerzeit der Verantwortliche fŸr den Flug des Shuttles zum Erinor System, schluckte hšrbar die Anspannung herunter und gab alle nštigen Anweisungen. Mit dem Syndikat war nicht zu spassen. Aber wenn sie 100% wollten, so wŸrden sie 100% bekommen.
Fast drei Wochen Flugzeit waren vergangen, als Jacky doch skeptisch wurde. Ihr feines GespŸr fŸr menschliches Verhalten lie§ sie Augen und Ohren offen halten. ZunŠchst schŸttelte sie derartige Gedanken ab, jedoch hŠuften sich die merkwŸrdigen UmstŠnde an Bord des Shuttles. Immer mehr der FluggŠste verŠnderten sich auf kaum bemerkbare Weise, wirkten distanzierter, kŸhler und irgendwie geistesabwesend. Auch fiel ihr auf, dass sich fast nur militŠrisches Personal in der NŠhe des, fŸr die GŠste gesperrten, Kommandostands herumtrieb. Recht ungewšhnlich fŸr einen eigentlich zivilen Urlaubsflug.
Jacky blieb daher vorsichtig, lie§ sich aber auch nichts anmerken und passte sich dem Verhalten der Anderen an. Schlie§lich Ÿberhšrte sie am letzten Reisetag durch Zufall ein GesprŠch zwischen dem Kommandierenden und einem der Unteroffiziere. Offenbar hatten sie ihre Anwesenheit in der leeren Kantine nicht bemerkt. Ein Teil der Beleuchtung war inaktiv, nur diffuses Licht erhellte den Eingangsbereich und die Bar.
>>Commander! Wir beginnen in KŸrze den Landeanflug auf Erinor IV. Alle Systeme sind grŸn, die Passagiere vollstŠndig unter Kontrolle, soweit es unsere Messungen anzeigen.<<
>>Wir brauchen volle Gewissheit, Corporal Frinn. †berprŸfen Sie den Zustand erneut, es darf keine Pannen geben. Ansonsten kšnnen wir uns direkt anschlie§en, wenn die †bergabe stattfindet.<<
Der Mann schluckte leicht, nickte dann aber nur. >>Wird gemacht, Sir! Eine Frage noch, Sir?<<
Gross schaute den Corporal etliche Sekunden gedankenverloren an, lie§ jedoch mit einem Wink die Frage zu.
>>Danke, Sir. Ich wei§, dass es micht nichts angeht, aber wozu bringen wir so viele unschuldige Menschen auf diesen gottverlassenen Hšllenplaneten?<< Der Corporal erstickte beinahe, als er den vernichtenden Blick seines sonst so friedfertigen Vorgesetzten erntete.
>>Soldat, Sie haben verdammt noch mal Recht, dass es Sie nichts angeht. Sie sind nicht hier, um Fragen zu stellen. Erledigen Sie Ihren Job zu meiner Zufriedenheit und ich werde Ihren Ausrutscher vergessen. Weggetreten!<<
Der Mann salutierte stramm und voller Ehrfurcht. Danach verschwand er mit Laufschritt im angrenzenden Gang. UnwillkŸrlich duckte Jacky sich im gleichen Augenblick hinter der Sitzbank im DŠmmerlicht zusammen, als der Kommandant seinen Kopf in ihre Richtung drehte. Aber er war bereits verschwunden, als sie vorsichtig hervorblinzelte. Ein mulmiges GefŸhl machte sich in ihrem Magen breit. Sie huschte schnellstmšglich zurŸck in ihre Kabine und lehnte sich mit rasendem Herzschlag an die Innenseite der EingangstŸre.
3 – Flucht
Jacky wusste endlich, dass dieser Flug niemals die Intention hatte, den Anwesenden einen Urlaub zu spendieren. Aber das warum pochte lautstark in ihrem SchŠdel. Fieberhaft Ÿberlegte sie, warum ausgerechnet sie und die anderen GŠste ausgewŠhlt worden waren und was genau mit der †bergabe gemeint sein sollte.
Das macht doch alles keinen Sinn, dachte Jaqueline mit geschlossenen Augen. Sie zwang sich dazu, keine weiteren Gedanken zu verschwenden. Nun galt es eher, einen Weg aus diesem Schlamassel zu finden. Sie aktivierte die Bedienkonsole des Info-Net Computers neben dem Bett, musste aber feststellen, dass der gesamte Zugang gesperrt worden war. Auch das noch!
Hastig sammelte sie ihr GepŠck zusammen und verlie§ die Kabine. Im gleichen Augenblick ertšnte eine Durchsage. Sie verhie§ nichts Gutes.
>>Hier spricht Kommandant Gross. Wir befinden uns im Anflug auf den Zielplaneten. Begeben Sie sich umgehend in ihre Kabinen und warten Sie auf weitere Anweisungen. Die TŸren und Schotte werden aus SicherheitsgrŸnden in drei Minuten gesperrt. Das Personal wird ihnen dabei behilflich sein. Ende der Durchsage.<<
Der kalte Unterton gefiel Jacky absolut nicht. Gross wŸrde keine Gegenwehr dulden. Vermutlich durften seine MŠnner sogar handgreiflich werden, wenn es sein musste. Mit schnellen Schritten bewegte sie sich in Richtung des Hangars. Es blieben nur noch zwei Minuten Zeit. An der Abzweigung vor ihr tauchte einer von Gross Leuten auf. Blitzschnell šffnete sie die TŸre zu der Kabine rechts, sie war zum GlŸck nicht verschlossen, und sprang hinein. Heftig atmend starrte Jacky auf den Fluggast. Apathisch stand dieser inmitten des Raums und reagierte nicht auf ihr Eindringen.
Die Schritte im Gang wurden leiser. Mit einem Satz war sie wieder draussen und rannte nun, als hinge ihr Leben davon ab. Wahrscheinlich tat es das auch. Nur noch eine Minute blieb ihr. Dann schlie§lich tauchte das Hangarschott vor ihr auf. Hoffentlich lie§ es sich noch šffnen, sonst war alles aus. Aber Jacky hatte GlŸck. Sekunden spŠter aktivierte sich die Verriegelung. Eingesperrt. Jetzt gab es kein ZurŸck mehr. Ihre Blicke schweiften durch die gro§e Halle und fanden einen kleinen Transportgleiter vom Typ Weightlifter III. Genau passend, diese nutzte sie regelmЧig fŸr Lieferungen im Sonnensystem, wenn auch nur die Šlteren Modelle. Hoffentlich unterschied sich die Ausstattung und Bedienung nicht zu sehr.
>>Statusreport, Lieutenant!<<
>>Alle Verriegelungen sind aktiv. Alles im grŸnen Ber... nein, nicht ganz! Sir, einer der FluggŠste ist nicht in der Kabine aufzufinden.<<
Gross spurtete zu seinem zweiten Offizier. Er wirkte sehr angespannt. >>Was wollen Sie damit sagen? Wer fehlt?<<
>>Einen Augenblick ... das ist die Kabine von Jaqueline Trent, Sir.<<
>>Trent. Ich hŠtte es wissen mŸssen. Geben Sie Alarm. Sofort! Und finden Sie mir diese Trent!<< Ryan Gross schrie seinen Offizier fast an.
Jacky war gerade dabei, den Gleiter zu aktivieren, als lautstark der Alarm ihre Entdeckung verkŸndete. Das neue Weightlifter Modell besa§ mehr €nderungen, als ihr hŠtten lieb sein kšnnen, aber ihr blieb keine Wahl und sie probierte alles durch, was spontan in den Sinn kam. Schlie§lich reagierte der Gleiter. Die Steuerung war zu ihrer Erleichterung immer noch die selbe, innerhalb weniger Sekunden zeigte die Front auf das riesige Hangartor. Blieb nur zu hoffen, dass nicht ausgerechnet ein paar Meter Stahl ihren Fluchtversuch beenden wŸrden. Jacky aktivierte mit einem Signal den …ffnungsmechanismus, wŠhrend der Weightlifter langsam weiter auf das geschlossene Tor zuschwebte. Komm schon, geh auf! Gleichzeitig stŸrmten mehrere Soldaten den Hangar. Und die schweren Stahlmassen rŸhrten sich nicht, der Weg nach draussen blieb versperrt.
Ob es Schicksal war oder einfach nur ein verzweifelter Versuch, seine Menschlichkeit zu wahren, Corporal Cole Frinn bezahlte sein Handeln nachtrŠglich mit dem Leben. WŠhrend Gross in der Kommandozentrale seine MŠnner beim Absichern des Hangars beobachtete und weitere Anweisungen brŸllte, stie§ Frinn den Technikoffizier von seinem Platz und aktivierte ohne zu zšgern das Hangartor, um Jacky zu retten. Gross selbst erschoss den Mann Sekunden spŠter und befahl, das Feuer auf den Gleiter zu eršffnen. Einige SchŸsse trafen den Antrieb. Dann musste er hilflos mit ansehen, wie seine Soldaten ruckartig in das Vakuum des Weltraums gesaugt wurden. Der Gleiter raste in die trŸgerische Freiheit und auf den Planeten zu...