Ursprung ?
ãDu sollst zum KŠpten kommen.Ò
Byron legte den SchraubenschlŸssel beiseite uns sah hoch. Das Augenband des Breganers glomm wie eine Warnleuchte durch die feuchten Nebelschwaden des Maschinenraums. Byron wischte sich den Schwei§ von der Stirn und erhob sich Šchzend.
ãWas will er denn?Ò
GuÕlÕuul krŠuselte das Augenband zum Zeichen seines Unwillens. ãKeine AhnungÒ, schnarrte er. ãIch soll es dir nur ausrichten.Ò
ãUnd die Maschinen?Ò
ã†bernimmt HernandezÒ, entgegnete GuÕlÕuul.
Ergeben nickte Byron und wischte sich die šligen HŠnde ab, wŠhrend er spŸrte wie sich vom Magen her ein sŠuerliches GefŸhl ausbreitete und brennend die Speiseršhre hinaufkroch.
Hatte er Angst? Er wusste es nicht. Er wusste nur, dass es kein gutes Omen war, wenn der Alte einen sehen wollte. Byron Ÿberlegte, wie lange er jetzt schon hier war. Er konnte es nicht sagen. Die Zeit war bedeutungslos in dem gleichfšrmigen Einerlei der Bordroutine. Aber ich lebe noch, dachte er grimmig. Das war mehr, als er am Anfang zu hoffen gewagt hatte.
ãDu kennst den Weg?Ò, riss ihn die Stimme des Breganers aus seinen Gedanken.
ãIch denke schonÒ, murmelte Byron.
ãDu warst noch nicht dortÒ, erkannte GuÕlÕuul. Das insektoide Wesen kam zwei Schritte auf ihn zu und klackerte mit den Greifscheren. ãDu hast AngstÒ, fuhr der Breganer ungerŸhrt fort.
ãDer Alte....er...Ò, Byron rŠusperte sich, ãder KŠpten, ist er ....ein... Gruuwelyn...?Ò
Das Augenband des Breganers flackerte kurz auf. ãEin SpŸrer von GruuwÒ, bestŠtigte GuÕlÕuul. ãAber du solltest dich jetzt besser auf den Weg machen.Ò
Byron nickte versonnen. Ausgerechnet ein Gruuwelyn. Es hie§, es gab nicht mehr viele von ihnen seit der Sternenwende. Nur knapp die HŠlfte der SpŠherschiffe war mit Wesen seiner Art besetzt. Sie galten als die erfolgreichsten Kommandanten des Neukaisers. In den Kneipen rund um die Docks erzŠhlte man sich wahre Schauergeschichten Ÿber ihre Grausamkeiten. Byron hatte GerŸchte gehšrt, dass Gruuwelyn Ÿber telepathische FŠhigkeiten verfŸgten, mit denen sie ihre Mannschaft gefŸgig machten. Bei dem Gedanken lief ihm ein eisiger Schauer Ÿber den RŸcken.
Hinter Byron fuhr das Schott mit asthmatischem Zischen auf. Hernandez, ein gro§er, dŸrrer Traaner mit grauen, verfilzten Haaren schlurfte in den Kontrollraum. Ohne Byron anzusehen setzte er sich vor das Terminal. ãGibtÕs was Besonderes?Ò fragte er mit stoischem Gesichtsausdruck.
Byron schŸttelte den Kopf. ãNur der Ÿbliche Schei§. Die UmwŠlzpumpen machen wieder €rger, und die Vektorfelder drei und fŸnf sind instabil.Ò Hernandez nahm das mit einem Kopfnicken zur Kenntnis. Mit unbewegter Mine Ÿberflog er die aktuellen Statusanzeigen. ãNa dannÒ, brummte er.
Byron trat auf den dunklen Hauptgang. Er blickte den Korridor entlang als mŸsse er sich erst vergegenwŠrtigen, wo er sich befand. Gut die HŠlfte der Beleuchtungskšrper war ausgefallen, aber niemand kŸmmerte sich darum. Es gab eh nicht genug Ersatzteile. Das Schiff war ein einziger Schrotthaufen, es grenzte an ein Wunder, dass sie noch nicht in das Gravitationsfeld einer Sonne gestŸrzt oder in die unerforschten Dimensionen des Hyperraums abgestrahlt worden waren.
Dunkel gŠhnten die unbeleuchteten SeitengŠnge des verwaisten Mannschafts-traktes. Allerlei Schmutz und Unrat hatte sich in den unbenutzten GŠngen angesammelt. Byron kam an einem Antigravlift vorbei, dessen Zugang mit einem leuchtend-gelben Band abgesperrt war. Au§er Betrieb! Wie mittlerweile fast alle Antigravs an Bord. Um Energie zu sparen. Energie war kostbar in diesen Tagen.
*
In der Luft hing ein stechender, sŠuerlicher Geruch wie von vergorenen Leebash-FrŸchten. Byron hielt unwillkŸrlich den Atem an und blinzelte nervšs. In der dŠmmrigen SchwŸle des Raumes konnte er nur schemenhaft Umrisse erkennen. Byron brach der Schwei§ aus allen Poren, da in der Kabine des Kommandanten eine unertrŠgliche Hitze herrschte. Gerade angenehm fŸr einen Bewohner vom Planeten Gruuw, aber fŸr ihn als Traaner mindestens fŸnfzehn Grad zuviel. Langsam gewšhnten sich seine Augen an die Dunkelheit, er erkannte in der linken Ecke eine gro§e, schwammige Masse und machte zwei Schritte in den Raum hinein.
ãKomm nŠher, damit ich dich besser sehen kannÒ, blubberte es aus dem Dunkel. Byron zuckte zusammen und trat gehorsam vor. Auf einer Art Thron sa§ ein schwammiges Wesen dessen grau-grŸne Haut speckig glŠnzte und von unzŠhligen Pusteln ŸbersŠt war. Der haarlose Kopf sa§ ansatzlos auf dem feisten Kšrper, zwei stechend rote Augen dominierten das fahle Gesicht.
ãDu wei§t, warum du hier bist?Ò, fragte der Gruuwelyn.
ãN...Nein, KŠptenÒ, stotterte Byron. Und das entsprach der Wahrheit. Byron konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen was der KŠpten von ihm wollte. Schlie§lich war er nur ein Traaner, wahrscheinlich das niederste Volk im riesigen Reich des Neukaisers, in dem es unzŠhlige Rassen gab, allen voran die schlangenartigen Inuik.
ãAber du wei§t, welchen Auftrag wir haben?Ò
Byron schluckte schwer. ãWir suchen den Ursprungsplaneten. In alten DatenbŠnken fanden sich Hinweise, dass der Ursprung der herrschenden Rasse in einem Seitenarm dieser Galaxis zu finden ist. Die alte Heimat der Inuik, der Urahnen des Kaisers. Er will beweisen, dass alles Leben in unserem Universum sich aus den seit €onen herrschenden Inuik entwickelt hat und......Ò
ãGeschwŠtzÒ, unterbrach ihn der Kommandant barsch. ãHohles GeschwŠtz fŸr die Draaghs. Es hei§t, die Inuik waren vor undenklichen Zeiten mŠchtig, mŠchtiger als heutzutage, mŠchtiger als man sich vorstellen kann. Und sie hatten Waffen von kolossaler Vernichtungskraft.Ò Ein ekelhaft schmatzendes GerŠusch ertšnte, dass es Byron fast den Magen aushob. ãDas ist unsere Aufgabe, du WichtÒ, donnerte es von dem Thron herab. ãAber was wei§t du schon davon. Du bist ja nur ein Traaner und kannst froh sein, dass der Kaiser dir die Gnade gewŠhrt hat auf einem SpŸrschiff Dienst zu tun und nicht in den Bergwerken der Kristallwelten schuften zu mŸssen.Ò Ein rasselndes Lachen erklang. ãDu bist nicht meiner Meinung. Ich spŸre da Zweifel in dir.Ò
Byron zuckte angstvoll zusammen. Die telepathische Gabe der Gruuwelyn. Byron begann womšglich noch mehr zu schwitzen.
ãIch...ich..Ò, begann er, aber der Kommandant fiel ihm ins Wort. ãGib dir keine MŸhe, ich durchschaue dich. Aber sei es, wie es sei. In zwei Tagen werden wir das betreffende System erreichen, das mir sehr erfolgversprechend scheint, und du wirst zum SpŠhtrupp gehšren.Ò
Trotz der unsŠglichen Hitze in der Kabine fror Byron plštzlich. Der SpŠhtrupp, das Todeskommando. Abgestrahlt hinunter auf einen unerforschten, mšglicherweise lebensfeindlichen Planeten, bewohnt von monstršsen, blutrŸnstigen Tieren. Weniger als die HŠlfte der SpŠher kam lebend zurŸck, munkelte man.
ãDas ist alles. Alle weiteren Instruktionen erhŠltst du vom ersten Offizier. Gib dir MŸhe, du wei§t welche Belohnung auf dich wartet. Und nun geh.Ò
Byron nickte niedergeschlagen. Er wusste es. Der Tod wartete auf ihn.
*
Der Alarm gellte durch die Zentrale, gerade als Byron den kreisrunden Raum betreten hatte. Mit einem Ruck wandte sich Ros Kherwan, der erste Offizier um und blickte Byron aus bernsteinfarbenen Augen unergrŸndlich an. FŸr einen Moment glaubte Byron der kahlkšpfige, gut zwei Meter gro§e Albino wŸrde ihn rauswerfen, doch der schmale Kopf mit der Hakennase zuckte nach links zur Abteilung fŸr die RaumŸberwachung.
ãOrtung, was ist das fŸr ein Ding? Sofort auf den HauptschirmÒ, forderte er barsch. ãSchutzschirme hochfahrenÒ, fuhr er den ersten Ingenieur an. Ungeduldig wandte er sich dem Holoschirm zu. ãWarum dauert denn das so lange?Ò, schnarrte er.
ãHabÕs gleichÒ, versicherte Kal Rubino, der erste Ingenieur, hastig.
ãDie ersten Daten treffen einÒ, meldete Redwick von der Ortung. Mit angehaltenem Atem verfolgte Byron die hektische AktivitŠt in der Zentrale. Auf dem Holoschirm zeigte sich nur ein undeutliches Schneegestšber. ãScheint sich um ein ziemlich gro§es Objekt zu handelnÒ, fuhr Redwick ungerŸhrt fort.
ãJa und?Ò, bellte Ros Kerwan, ãbring es endlich auf den Schei§ Schirm, Mann.Ò
ãSchutzschirm stehtÒ, rief Rubino. Seiner Stimme war die Erleichterung deutlich anzuhšren.
Kherwan starrte unverwandt auf den Hauptschirm, der nach wie vor nur ein verschwommenes Rauschen zeigte. ãEin KosmospŸrer der Draaghs?Ò, fragte er mit gefŠhrlich leiser Stimme. Redwick schŸttelte den gefiederten Kopf. ãZu gro§ dafŸrÒ, erwiderte er knapp, wŠhrend er fieberhaft die Parameter neu justierte. Kherwan aktivierte Ÿber sein Armbandkom die Verbindung mit dem Bordrechner. ãComo, kannst du mir etwas sagen?Ò fragte er halblaut.
ãKeinerlei psionische AktivitŠten messbarÒ, meldete der Bordrechner, der Ÿber die Emo-Haube mit dem Gruuwelyn vernetzt war. †ber diese Verbindung wurde der Kommandant des Schiffes immer Ÿber die aktuelle Situation auf dem Laufenden gehalten. ãVon dem Schiff geht allerdings eine starke Streustrahlung aus, die ich nicht einordnen kann.Ò
ãBild stehtÒ, meldete Redwick endlich. Alles in der Zentrale wandte sich dem Hauptholo zu. Auch Byron sah hin, und ihm stockte der Atem. So etwas hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Es war .....riesig....und es wirkte furchteinflš§end. Was immer das Ding da drau§en auch war.
*
Byron stand mit offenem Mund da und starrte auf den Hauptschirm. Eine lŠhmende Stille lag Ÿber der Zentrale. Plštzlich wirbelte Ros Kherwan zu Byron herum.
ãWas willst du hier?Ò, bellte er.
Byron zuckte zusammen. ãIch....ich komme vom KŠptenÒ, stammelte er. ãIch soll mich....bei dir melden.Ò
Kerwan machte eine unwirsche Handbewegung. Im nŠchsten Augenblick schien er Byron schon wieder vergessen zu haben. Kherwan eilte zum Kommandanten-sessel und lie§ sich schwer hineinfallen. ãComo, haben wir irgendwelche Daten Ÿber dieses Ding?Ò
ãNegativ. Ich habe keine Unterlagen in unseren Speichern Ÿber diesen Schiffstyp.Ò
ãWie sieht es mit dessen Schutzschirmen aus?Ò Kherwans Stimme klang rau vor Angst.
ãIch spŸre eine starke Emission auf sechsdimensionaler Basis.Ò
Die Antwort, emotionslos vorgetragen, lie§ Kherwan erschaudern. Die Como, ihr Schiff, gleichzeitig Eigenname des Bordrechners, hatte nicht ansatzweise etwas vergleichbares zu bieten, war somit was die Defensivsysteme betraf dem Gegner hoffnungslos unterlegen.
ãMaschinen auf 40 Prozent Licht fahren. Ausweichmanšver einleitenÒ, befahl Ros Kherwan heiser. ãRedwick, was sagt die Ortung. Wie gro§ ist das verdammte Ding? Was kannst du mir Ÿber die Bewaffnung sagen?Ò
ãNegativ. Keine Bewaffnung messbar. Die Grš§e ....Ò er stockte....Ò mein Gott....Ò Redwick starrte unglŠubig auf die Anzeige. ãAchthundert Kilometer Durchmesser. Und das ist nur der Kugelraumer selbst.Ò
ãAchthundertÒ, wiederholte Kherwan monoton. Sein Blick fra§ sich auf dem Schirm fest. Rund um die Kugel verlief ein fŸnf Kilometer dicker Ringwulst, an dem Dutzende quaderfšrmige Tender angeflanscht waren. Das Gebilde war riesig, geradezu gigantisch gegen ihr Schiff. Das war definitiv kein SpŸrer der Draaghs, kein Kriegsschiff der Breganer, keine Basisstation irgend eines der zahlreichen Všlker im Kaiserreich. Kherwan spŸrte wie sein Mund trocken wurde und gleichzeitig sengende Hitze in ihm hochstieg.
Das konnte nur eines bedeuten: Ein Schiff der Inuik!
âDie HerrscherrasseÕ, schoss es Kherwan durch den Kopf, âder Ursprung allen Lebens, und wir haben es gefunden.Õ
ãVerbindung zu dem fremden Schiff herstellenÒ, befahl er.
Beinahe zeitgleich meldete Kal Rubino: ãErster, wir werden von dem Schiff angefunkt.Ò
Kherwan spŸrte wie er vor Aufregung und ....Angst? ... blau anlief. War sein Schiff, war er derjenige, der dem Kaiser die Erfolgsmeldung Ÿberbringen wŸrde? Ein hŠsslicher Gedanke nistete sich in seinem Hirn ein, der von der Grš§e der alten Rasse flŸsterte, von der unermesslichen Kampfkraft ihrer Schiffe, und von ihrem Eroberungsdrang. War es nicht vermessen, sie zu suchen?
ãBildverbindung aufbauenÒ, ordnete Ros Kherwan mit Bestimmtheit an. Dennoch konnte er ein leichtes Zittern in seiner Stimme nicht verbergen.
*
Dampfende Nebelschwaden zogen durch den abgedunkelten Raum. Ein schleimiges Schaben erklang, als der Gruuwelyn sich unruhig auf seinem Sessel herumwŠlzte. Irgend etwas stimmte nicht, aber er konnte es nicht lokalisieren. Obwohl er Ÿber die Emohaube mit Como, und dadurch mit der Zentrale und dem Ersten Offizier in Verbindung stand, fiel es ihm seltsamerweise schwer, einen klaren Gedanken auszumachen. Hatte es mit dem fremden Schiff zu tun? Ein Schiff der Inuik? Waren sie am Ziel ihrer Suche angelangt? Der Gruuwelyn konzentrierte sich stŠrker, versuchte die Gedanken der Wesen auf dem Schiff zu greifen, aber er stie§ immer wieder ins Leere. Alles, was er spŸrte war eine geradezu ŸbermŠchtige geistige PrŠsenz. Er bŸndelte seine tastenden Psi-Impulse, schleuderte sie in die SchwŠrze des Alls hinaus, dem fremden Schiff entgegen..... und erstarrte.
Mit einem Šchzenden Blubbern sank der Kommandant in seinem Sessel nach hinten, die fleischigen HŠnde zerrten an der Emohaube. Ein stechender Schmerz tobte durch sein Gehirn. Irgend etwas hatte seine tastenden Impulse nicht nur gestoppt, sondern mit Wucht zurŸckgesto§en. Der Gruuwelyn atmete schwer. Ein GefŸhl bemŠchtigte sich ihm, dass er so noch nicht gekannt hatte.
Er hatte Angst. Todesangst.
*
ãWarum kommt denn keine Bildverbindung zustandeÒ, brŸllte Ros Kherwan unbeherrscht. Schwei§perlen glŠnzten auf seinem kahlen Kopf. Die Situation gefiel ihm ganz und gar nicht. Was war hier los? Warum war die Verbindung zum KŠpten abgerissen? Selbst Como, der Bordrechner, meldete sich nicht mehr. Ein rascher Blick auf die verschiedenen Statusholos zeigte Kherwan, dass alle anderen Systeme einwandfrei arbeiteten. WŸtend wandte er sich an Kal Rubino, doch mitten in der Bewegung erstarrte er.
ãHier spricht KapitŠn Mirk Bronner von der Ganymed. Ich fordere das fremde Schiff auf sich zu identifizieren. Sie befinden sich in unserem Sicherheitsbereich. Stoppen sie unverzŸglich ihre Maschinen und melden sie sich.Ò
Fluchend sah Kherwan auf den Hauptschirm. Schlieren und Interferenzen flackerten Ÿber die OberflŠche und zeigten den riesigen Kugelraumer nur undeutlich vor dem schwarzen Hintergrund.
ãFunkverbindung stehtÒ, meldete Kal Rubino in diesem Augenblick.
Kherwan atmete tief durch. ãHier spricht Erster Offizier Ros Kherwan von der Como. Wir gehšren zur Expeditionsflotte des Neukaisers. Unser Auftrag ist die friedliche Erforschung angrenzender Galaxien.Ò Kherwan verfluchte den Umstand, ganz alleine auf sich gestellt zu sein. ãWir sind auf der Suche nach Spuren der Urahnen des Kaisers, der dem Volk der Inuik angehšrtÒ, setzte er zšgernd hinzu.
ãStoppen sie sofort ihre MaschinenÒ, erklang die Stimme in scharfem Befehlston. ãansonsten sehen wir uns gezwungen sie am Weiterflug in unser Hoheitsgebiet zu hindern.Ò Der KapitŠn der Ganymed machte eine kurze Pause. ãUnserer Erfahrung nach passen friedliche Expedition und Inuik nicht zusammen.Ò
ãIhr kennt die Inuik?Ò, entfuhr es Kherwan.
In dem Augenblick ebbten die Interferenzen ab und auf dem Hauptschirm erschien die Gestalt von Mirk Bronner. Kherwan stockte der Atem.
ãEin TraanerÒ, hauchte er fassungslos.
ãTerranerÒ, korrigierte ihn Mirk Bronner. ãIhr befindet euch im Hoheitsgebiet des terranischen Sternenverbandes.Ò Er hob erstaunt eine Augenbraue. ãWie kommt ein Angehšriger unseres Volkes auf euer Schiff?Ò fragte Bronner misstrauisch.
Alle Kšpfe in der Zentrale wandten sich um und starrten Byron unglŠubig an. Ros Kherwan fluchte verwirrt. Hier stimmte etwas ganz und gar nicht. In diesem einen Augenblick wurde seine gesamte Weltanschauung hinweg gewischt, zerschlagen. Hilflos starrte er auf Byron den Terraner. Ein Zittern durchlief den schmŠchtigen Kšrper. Byron schlug die HŠnde vors Gesicht und fiel schluchzend auf die Knie.
Ende