WŠhlt Jesus
Abred starrte unglŠubig auf die Umfrageergebnisse, die der Monitor zeigte. Gouverneur wollte er werden, der vorlŠufig letzte Akt in einer langen Prozession von Karriereschritten, einer gewaltiger als der andere. Erfolge, die seinen Vater hatten verstummen lassen, seinen kritischen Vater, seinen gehŠssigen Vater, der Abred stets zum Vorwurf gemacht hatte, dass er so anders war. Jetzt war der alte Sack schon lange tot, aber Abred hšrte noch immer das gefŠhrliche Klimpern seiner Orden, hšrte ihn noch immer sagen, dass er nichts tauge, dass er unmšglich sein Sohn sein kšnne, dass Mutter sich auf ein Abenteuer eingelassen haben musste wŠhrend er da drau§en gewesen war, um das Universum zu einem sicheren Ort zu machen. Abred hatte gehofft, dass die Stimme schweigen wŸrde, wenn er erst oben auf dem Balkon stand und den Massen zuwinkte, die ihn zum Lenker ihres Geschicks ernannt hatten. Stattdessen hšrte er seinen Vater jetzt lachen, und wenn die Prozentangaben wirklich stimmten, wŸrde das Lachen vermutlich nie wieder verstummen.
Abred rŸckte in seinem Sessel nach vorn und legte den Kopf schief. ãWei§t duÒ, sagte er zu Tjolop, ãwenn man nicht so direkt drauf guckt, so frontal, sieht es gar nicht so schlimm aus, irgendwie knapp, ein Kopf an ...Ò. Abred zšgerte. Sein Kontrahent war so fernab jeder Form, die seine Heimat, die Erde, je an Leben hervorgebracht hatte, dass man kaum von einem Kopf sprechen konnte. Oder Armen, Beinen, einem Bauch, einem Hintern. ãEs sieht jedenfalls so aus, als kšnnte ich das Ruder nochmal herumrei§enÒ, seufzte Abred.
Tjolop verschrŠnkte seine Arme vor der Brust und sagte: ãDieses Wunschdenken wird uns kaum weiterhelfen. Wir mŸssen bei den Fakten bleiben. Nach diesen Umfrageergebnissen ist es ein Fakt, dass wir nicht nur verlieren werden, wenn die Bewohner des Quadranten Ÿbermorgen ihre Stimmen abgeben. Wir werden untergehen. Das ...Ò. Tjolop schmatzte kurz mit seinem schmierigen, fliegenartigen RŸssel, der ein erstaunlich agiles Eigenleben zu fŸhren schien. ãDas wird eine Blamage. Politisch sind wir danach erledigt.Ò
Abred winkte ab und goss sich Wein nach, bis es aus der Flasche nur noch tropfte. ãUmfragen sind doch eh' MistÒ, sagte Abred und leerte sein Glas in einem Zug. ãAuf der Erde hat es so viele Wahlen gegeben, die ganz anders ausgegangen sind, als die Statistiker vorausgesagt hatten.Ò
ãZum Beispiel?Ò, fragte Tjolop.
ãZum BeispielÒ, sagte Abred. Er wusste, dass es in der Geschichte seiner Heimat wimmelte vor FŠllen, die das Gesagte zu unterstreichen vermochten, aber er wusste auch, dass Geschichte einfach nie sein Fach gewesen war. ãAch, was wei§ ich, wer hat diese Schei§e eigentlich erstellt? Das kann doch unmšglich auf einem meiner Sender gelaufen sein.Ò
ãEine Organisation namens ,Freies Belebetem'Ò, sagte Tjolop. ãSie verbreiten es Ÿber Netzwerke und Frequenzen, die sich unserer Kontrolle entziehen.Ò
ãHabe ich nicht mal verdammt viel Geld ausgegeben, damit es solche Netzwerke und Frequenzen nicht mehr gibt?Ò, fragte Abred. ãUnd hatte ich dich nicht als Hauptverantwortlichen mit dieser Aufgabe betraut?Ò
Tjolop nahm die leere Flasche von Abreds Arbeitstisch und studierte eine Sekunde lang das Etikett darauf. Dann sagte er: ãMit Verlaub, aber diese Ma§nahmen, die šffentliche Meinung zu beeinflussen, sind einer der GrŸnde dafŸr, dass die Bewohner Belebetems sich ihrem Kontrahenten zuwenden.Ò Tjolop nickte in Richtung eines Bildes von einem fleischfarbenen Zylinder, der von MŸndern ŸbersŠt war und Ÿber dem ein schwarzes Auge schwebte, das eine Kordel aus MuskelstrŠngen und BlutgefЧen mit dem Kšrper verband. Abred hatte dem fremdartigen Wesen Hšrner und einen Schwanz angemalt, der in einer dreizackigen Gabel endete.
Ein angewiderter Laut entfuhr Abred. ãSieh ihn dir an, TjolopÒ, sagte er. ãDas Ding soll mich schlagen? Er las kurz etwas in den Umfrageergebnissen nach. ãEinem Zyklopen-Penis trauen die Leute mehr soziale Kompetenzen zu als mir?Ò
ãIhr habt einige sehr unpopulŠre Entscheidungen in eurer Zeit im Rat gestŸtztÒ, sagte Tjolop. ãVon Jesus erhoffen sie sich VerŠnderung.Ò
Jesus. Bis heute entfuhr Abred ein Lachen, wenn er den Namen im Zusammenhang mit seinem politischen Gegner hšrte. Die christliche Religion hatte sich in den Jahrhunderten der Kolonialisierung im Universum verbreitet wie Coca Cola und Nokia-Kommunikatoren, und mitunter hatte sie sich mit au§erirdischem Kulturgut bis zur Unkenntlichkeit vermischt. Aber ein Ding wie diesen DummschwŠtzer Jesus zu nennen É nun, aus rein politischer Sicht, der Gedanke war Abred schon des šfteren gekommen, war der Erden-Jesus seinerzeit vielleicht genau das gewesen: ein DummschwŠtzer.
ãKeiner wei§, woher er kommtÒ, protestierte Abred und šffnete eine weitere Flasche Wein. ãDa fŠllt so ein hŠsslicher Haufen Schei§e von den Sternen und die Leute, diese verdammten nichtsnutzigen Arschlšcher, wollen ihn zum Gouverneur machen.Ò
ãEr ist ein gro§artiger RednerÒ, bemerkte Tjolop.
Abred strafte seinen Assistenten mit einem verachtenden Blick. Wenn Jesus redete, dann meist nicht nur aus einem seiner MŸnder, und nicht nur in einer Sprache. Es war ein unverstŠndliches babylonisches Gebrabbel, das der kleine Mistkerl von sich gab, es klang, als wŸrde man mit einer kaputten Funkanlage Signale von unterschiedlichen Planeten und aus unterschiedlichen Zeiten empfangen. ãEr sagt doch nichts, verdammtÒ, rief Abred und schlug mit der Faust auf den Tisch.
ãViele Leute behaupten, er sage allesÒ, kommentierte Tjolop mit gelassener Stimme Abreds Ausbruch.
ãJa, aber alles gleichzeitig!Ò Ein weinerlicher Unterton hatte sich in Abreds Stimme geschlichen. Er zeigte diktierend auf Tjolop. ãIch will ihn sprechenÒ, sagte er. ãNoch vor der Wahl. Heute. Nein, warte, ich bin zu besoffen. Aber morgen. Morgen will ich ihn sprechen.Ò
Tjolop kratzte sich mit zwei seiner rechten HŠnde nervšs am Hinterkopf. ãIch, ich wei§ nicht, ob das mšglich istÒ, sagte er.
ãIch bezahle dich verdammt gut, um sowas mšglich zu machenÒ, sagte Abred scharf. ãUnd jetzt verschwinde und kŸmmere dich darum. Ich muss nachdenken.Ò
Ein gewaltiger Schwarzer brachte Jesus in Abreds BŸro. Er trug eine zerlumpte Uniform, vermutlich war er Veteran einer der unzŠhligen Kriege der letzten Jahre. Das Auge in seiner unversehrten rechten GesichtshŠlfte blitzte Abred bšse an, die linke war eine billige metallene Prothese, eine Maske mit angedeuteten Konturen von Nase, Auge und Mund.
Jesus sa§ in einer transparenten SchŸssel, die der Schwarze trug. Er schwamm darin in einem violetten Saft, den seine AnhŠnger Wasser des Lichts nannten. ãJesusÒ, sagte Tjolop in der feierlichen, hoch offiziellen Tonlage, die er immer anschlug, wenn GŠste Abreds BŸro betraten.
Abred verdrehte genervt den Blick zur Decke. ãDas sehe ich, danke.Ò
ãLass uns alleinÒ, sagte Jesus zu dem Schwarzen. Wenn Abred richtig mitgezŠhlt hatte, war diese Forderung aus fŸnf seiner MŸnder gekommen, in Englisch, Franzšsisch, und drei nicht irdischen Sprachen.
ãSeid ihr sicher, Herr?Ò, fragte der Schwarze und lie§ Abred nicht eine Sekunde aus dem Auge. Abred zuckte mit den Schultern und versuchte, ein gleichgŸltiges Gesicht zu machen. Der Schwarze hŠtte ihm den Kopf abrei§en kšnnen, bevor Tjolop oder der drau§en wartende Sicherheitsdienst die Gelegenheit gehabt hŠtten, einzuschreiten. Die Veteranen bildeten eine der Gruppen, die nach ihrer SelbsteinschŠtzung allen Grund hatten, Abred zu hassen. Er hatte dafŸr gestimmt, dass ehemaligen Soldaten die UnterstŸtzung entzogen wurde, wenn sie seit mehr als zehn Jahren aus dem Dienst ausgeschieden und vom Grad ihrer VerstŸmmlungen her in der Lage gewesen waren, eine Arbeit anzunehmen. ãDie Rechnung ist bezahltÒ war der Slogan der Kampagne gewesen, der auf den Plakaten neben Abreds Gesicht gestanden hatte. Das Gesicht wiederum, dass Abred dabei vor Augen gehabt hatte, war das seines Vaters gewesen, der sich seiner Ansicht nach viel zu luf seinen Krieger-Lorbeeren ausgeruht hatte. Die €nderung des Gesetzes und das Kippen der šffentlichen Meinung zu Ungunsten der Veteranen hatte dazu gefŸhrt, dass man mittlerweile in RaumhŠfen KrŸppel Waren verladen sehen konnte oder einem im Supermarkt die Lebensmittel in die TŸte gepackt wurden von Torsos, die nur einen Arm hatten.
ãIch bin sicherÒ, sagte Jesus, mit etwa vier unterschiedlichen Stimmen. Abred zwinkerte dem Schwarzen zu. Der fuhr sich mit dem Zeigefinger Ÿber den Hals. ãOh bitteÒ, sagte Abred gespielt gelangweilt. Gerade war es ihm eiskalt den RŸcken herunter gelaufen. Ihm war der Gedanke gekommen, ob es nicht vielleicht doch mehr als nur eine Wahl zu verlieren gab. Was, wenn Jesus' Sieg die Frustration, die sich in BŸrgern wie dem schwarzen Riesen angesammelt hatte, endgŸltig entfesselte? Und selbst wenn die nervtštende kleine Fleischršhre aufgrund einiger klug gezogener FŠden doch verlieren sollte, war es dann nicht sogar noch viel wahrscheinlicher, dass es zu Revolten und GewaltausbrŸchen kommen wŸrde?
Abdred nickte Tjolop zu. ãEs soll doch fair bleibenÒ, sagte er. ãNur wir zwei, unter vier, Šh ...Ò. Sein Blick fiel auf Jesus' Auge, das an seiner Kordel hin und her wog wie wie der Kopf einer Kobra, die sich aufgerichtet hatte. ãNur wir zweiÒ, sagte Abred noch einmal.
Als der Schwarze und Tjolop den Raum verlassen hatten, herrschte einige Sekunden lang Schweigen zwischen Abred und Jesus. Das Auge des Gastes umkreiste den Zylinderkšrper seines TrŠgers wie ein kleinerer Planet einen grš§eren, offenbar studierte er das BŸro seines Kontrahenten sehr genau. Sein Blick blieb an dem Bild hŠngen, das ihn selbst zeigte, samt der Modifikationen, die Abred daran vorgenommen hatte. Er hatte es nicht abgenommen, um seinen Angestellten im Allgemeinen und Tjolop im Besonderen gegenŸber StŠrke zu demonstrieren. Jesus' MŸnder lŠchelten.
ãSehr witzigÒ, sagten sie. ãDas ist sehr witzig, Sie sind sehr witzig, nicht wahr?Ò
Abred grinste unsicher zurŸck. ãEin kleiner Spa§, gesunde Konkurrenz belebt das GeschŠft, und das sind wir ja, Konkurrenten.Ò
Jesus' MŸnder verzogen sich zu geraden, ernsten Strichen. ãKonkurrenten wie Gegner, Feinde?Ò, fragten sie. ãSie sind nicht mein Feind. Ich kenne Sie doch gar nicht.Ò
Abred sah Jesus ernst an. ãHšren Sie, wir beide wollen Gouverneur des Quadranten werden, aber nur einem von uns wird diese Rolle zu Teil. Das ist ein demokratisches Prinzip.Ò
Jesus zeigte keine Reaktion. Er sah aus, als verstŸnde er tatsŠchlich nicht, worauf Abred hinaus wollte.
ãAch, verdammt, was soll das?Ò, sagte Abred erbost. ãWir kŠmpfen um einen Titel, und im Moment haben Sie die besseren Karten, und das wissen Sie auch.Ò
ãKarten?Ò, fragte Jesus. ãWie ein Kartenspiel?Ò
ãJa, genau, ein SpielÒ, bestŠtigte Abred. ãUnd Sie sind drauf und dran, es zu gewinnen. Die Frage ist, wie dringend Sie gewinnen wollen. Sie werden mich studiert haben wie ich Sie, auch wenn ich zugeben muss, dass es da nicht viel herauszufinden gab. Sie waren plštzlich einfach da und haben die Leute verrŸckt gemacht mit ihren Versprechen.Ò
ãIch will helfen und Ordnung bringen, Ihnen, allen, egal, woher Sie kommenÒ, sagte Jesus.
ãIch fasse mich mal kurzÒ, sagte Abred. ãWŠren Sie eventuell bereit, im Gegenzug fŸr eine materielle Zuwendung ihre Kandidatur zurŸckzuziehen? Sie wissen, dass ich sehr reich bin.Ò
Jesus schien tatsŠchlich sprachlos. Seine MŸnder šffneten und schlossen sich, einige leckten sich die Lippen. ãWas soll ich mit Material?Ò, fragten drei von ihnen. Abred glaubte, zu erstehen. Jesus wollte den Unbestechlichen heraushŠngen lassen. NatŸrlich passte das zu der eigenen Legendenbildung, die er so gekonnt vorantrieb. Abred hatte die Leute bei Reden des hŠsslichen kleinen Zyklopen gesehen, wie sie mit weit aufgerissenen Augen ins Leere starrten und das sagten, was Jesus ihnen vorgab, vielstimmig, Hasstiraden gegen die herrschende Ordnung, die ihrer Meinung nach so viele von ihnen verarmt und verdreckt zurŸckgelassen hatte. Einige Male hatten die Zuhšrer zu MŸlltonnen und Eisenstangen gegriffen und Scheiben eingeschlagen, die Bahn demoliert, die tief in das Innere des Planeten fŸhrte, wo viele dieser Taugenichtse sich in den Minen verdingten. Die Polizei war fast nie eingeschritten, obwohl Abred die meisten der OrdnungshŸter gut bezahlte, damit sie seine Interessen vertraten. Aber in dem Moment der Reden, jedenfalls nach dem, was Abred auf dem Schirm gesehen hatte, waren sie Šhnlich hypnotisiert gewesen wie der Rest der Menge.
Etwas krabbelte aus einem von Jesus' MŸndern. Es war schwarz und schnell und zuerst glaubte Abred, das Ding hŠtte ihm die Zunge herausgestreckt. Dann sah er den kleinen schwarzen Krabbler Ÿber den Boden krabbeln.
ãHey!Ò, sagte Abred. ãWas soll das denn? Haben Sie gerade in mein BŸro gerotzt, Sie ...Ò. Das kleine schwarze Ding aus Jesus' Mund bewegte sich genau auf ihn zu. Abred trat danach, zweimal, und verfehlte es zweimal. Es war flink, und ehe er es sich versah, krabbelte es Ÿber seine Schuhe in sein Hosenbein. ãHey! Tj ...Ò Abred wollte nach seinem Assistenten rufen, stellte aber fest, dass ihm plštzlich die Stimme versagte. Seine StimmbŠnder waren taub, hatten das GefŸhl in dem Moment verloren, als er einen Stich in der Wade gespŸrt hatte. Er riss das Hosenbein hoch und sah, wie der kleine Krabbler sich unter seiner Haut in Richtung der HŸfte bewegte. Abred spŸrte keinen Schmerz. Umso unheimlicher war es, nachdem er sich das Hemd vom Leib gerissen hatte zuzusehen, wie das Ding sich immer weiter bewegte, immer hšher, bis zu seinem Kopf.
Abred versuchte zu schreien. Es gelang ihm nur ein wŸrgender, kratzender Laut, der klang, als mŸsste er sich Ÿbergeben. Stechender Schmerz explodierte in seinem Kopf. Doch der Schmerz war das wert, was als nŠchstes kam, denn was immer das schwarze Ding gewesen war, es lie§ Abred sehen, lie§ ihn Jesus' Herrlichkeit erkennen, seine MŸnder, die stets die Wahrheit sprachen, sein Auge, das das Wohl aller im Blick hatte, ein Wesen, dem jeder Egoismus, jeder Gedanke an sich selbst fremd war. Jesus wŸrde fŸr sie alle sorgen, die Veteranen, die geknechteten Minenarbeiter, und ihn selbst, Abred, auch wenn sie Feinde gewesen waren. Es gab keine Feindschaft da, wo Jesus hergekommen war, das begriff Abred nun. Es gab nur einen, der alle war, und alle anderen, die zu dem einen verschmolzen, so dass jeder Gedanke an das eigene Wohl stets das aller enthielt. Es war so wunderbar, dass Abred begann zu weinen, weil das Licht, das wunderschšne Licht, in seinen Augen brannte wie flŸssiges, hei§es GlŸck.
ãWie war das GesprŠch?Ò, fragte Tjolop. ãWird er sich aus dem Wahlkampf zurŸckziehen?Ò
ãNeinÒ, antwortete Abred, wŠhrend er auf dem Bildschirm eine kindliche Zeichnung von Tjolop anfertigte, mit einer lachenden Sonne Ÿber seinem fliegenartigen Kopf.
ãAber É Wollen Sie ihm das Feld kampflos Ÿberlassen?Ò, fragte Tjolop. ãWozu haben Sie ihn denn heute hierher bestellt?Ò
Abred zuckte mit den Schultern. ãDie Leute mŸssen entscheiden, und Sie werden richtig entscheiden, denn ihr eigenes Wohl liegt in ihren HŠnden.Ò
ãWenn Sie meinenÒ, sagte Tjolop misstrauisch. Als er zum Plakat von Jesus an der Wand sah, entfloh etwas aus Abreds Mund.
ãEr ist schon ein hŠsslicher, kleiner Kerl, oder?Ò, fragte Tjolop.
Abred lŠchelte und nickte. Das schwarze Ding hatte Tjolops Schuhe erreicht.