Der Todeskuss

 

ãAlle Mann anhaltenÒ, brŸllte Sergeant Feeney, hob die linke Hand und trat einen Schritt zur Seite. Hinter ihm stoppte die Gruppe von zehn Mann, die im GŠnsemarsch durch das hohe Gras marschiert war. Feeney blickte sich immer wieder sichernd um, trotzdem gefiel ihm diese unŸbersichtliche Savanne, durch die sie seit Stunden zogen, gar nicht. Die Sonne brannte herunter, die Luft flimmerte vor Hitze und ein Rinnsal aus Schwei§ und Staub lief ihm den RŸcken hinunter. Die erhšhte Schwerkraft machte die Sache auch nicht leichter. Immer wieder wischte er sich mit dem €rmel den Schwei§ von der Stirn und zwinkerte mit den Augen, in der Hoffnung, mehr zu sehen. Er winkte seinen Stellvertreter zu sich, der am Ende der Schlange ging.

ãEs sind hšchstens noch zwei Stunden bis Sonnenuntergang, KellerÒ, sprach Feeney ihn an. Dann wandte er sich dem schlanken, mittelgro§en Mann zu, der neben ihm stand. Er atmete schwer, stŸtzte sich auf einen Stock und sein Gesicht zeigte Erschšpfung.

ãMeyers, sehen Sie die Felsgruppe da drŸben?Ò, fragte der Sergeant, deutete auf eine Formation, die etwa zwei Kilometer entfernt war, und verzog seinen Mund verŠchtlich. Der Mann nickte nur und sah ihn mit seinen dunklen Augen durchdringend an.

ãUnd, kšnnen Sie irgend etwas spŸren? Ist da drŸben jemand?Ò, schnappte er und wand sich innerlich unter dem Blick. Mit dem Mutanten wŸrde er nie warm werden, und er fragte sich, was Meyers wirklich sah und spŸrte, wie viel von seinen Gedanken und GefŸhlen er wahrnahm. In seiner NŠhe fŸhlte er sich nackt und blo§, doch zeigen wŸrde er das nicht, solange ihm ein letztes Bisschen Stolz blieb.

ãEs sind nur ein paar Tiere zwischen uns und den FelsenÒ, antwortete Meyers gleichmŸtig. Er war an die Ablehnung der anderen gewšhnt und ma§ ihr nicht allzu viel Bedeutung bei.

ãHoffentlich haben Sie rechtÒ, blaffte der Sergeant zurŸck und wandte sich ab.

ãKeller, wir gehen zu den Felsen. Da finden wir hoffentlich einen sicheren Platz fŸr die Nacht. Sie Ÿbernehmen das Ende.Ò Keller salutierte nachlŠssig und ging zwei Schritte zur Seite, wŠhrend Feeney sich an die Spitze setzte und ein forsches Tempo vorlegte. Die MŠnner waren erschšpft und nervšs, sie liefen bereits seit zwei Tagen durch diese endlose Savanne. Am Tag zuvor war Riley spurlos verschwunden und sie wŸrden nur mit viel GlŸck morgen Abend den StŸtzpunkt erreichen. Die Anspannung war gro§, Feeney witterte Ÿberall Gefahr und war sich nicht sicher, ob Meyers ihnen wirklich eine Hilfe wŠre, wenn es hart auf hart kam. Bisher war er eine Belastung, denn der Zivilist war nicht gerade in Topform.

Es hŠtte ein Routine-Flug sein sollen. FŸnf Gleiter waren aufgebrochen, um diesen Kontinent systematisch zu untersuchen, jeweils ein Pilot und zwei Techniker bildeten die Besatzung. Nur Meyers hatte man eine bewaffnete Eskorte mitgegeben, denn sein Auftrag war es, intelligentes Leben zu finden und drei MordfŠlle zu lšsen. Eine Menge wilder Tiere lebten in der ausgedehnten Savanne, doch mehr hatten sie nicht entdeckt.

Das Wetter war unberechenbar, und zwei Stunden nach dem Start waren sie in eine gewaltige Gewitterfront geraten. Der Gleiter war, von mehreren Blitzen getroffen, abgestŸrzt und das FunkgerŠt war zerstšrt worden. Starke elektromagnetische Felder verhinderten, dass sie mit Handfunk Kontakt bekamen und wŸrden auch eine Ortung unmšglich machen. Trotzdem wurde bestimmt nach ihnen gesucht und noch immer fragte sich Feeney, ob seine Entscheidung, nicht am Absturzort zu warten, die richtige gewesen war. Er war von diesem ehernen Grundsatz abgewichen, weil sie dort wie auf dem PrŠsentierteller gesessen hatten. Bisher gab es keine ErklŠrung fŸr Rileys Verschwinden, doch der Sergeant vertraute seinen Instinkten, und das Kribbeln im Nacken sagte ihm, dass er beobachtet wurde.

Misstrauisch sah er sich um, als er ein Fauchen hšrte, aber es war nur eine der gro§en Katzen, die langsam durchs Gras schlich, ohne die Menschen zu beachten. Sie waren nur an gazellenartigen Tieren interessiert, die in gro§en Herden weideten. Feeney wischte sich noch einmal den Schwei§ aus dem Gesicht, rŸckte entschlossen sein GepŠck zurecht und ging mit verbissenem Gesicht weiter.

Hinter ihm versuchte der erschšpfte Meyers Schritt zu halten. Er war es gewohnt, dass die MŠnner sich in seiner Gegenwart unsicher fŸhlten, denn er war Empath. Im Moment sollte er in einem Gleiter sitzen und ein Planquadrat nach dem anderen absuchen. Mit einem Gewaltmarsch durch diese Wildnis hatte er nicht gerechnet. Doch drei MŠnner waren unter ungeklŠrten UmstŠnden verschwunden, und ihre Leichen waren am nŠchsten Tag am Rande des StŸtzpunktes wieder aufgetaucht.

Im Gegensatz zu Feeney hatte er alle drei Leichen gesehen, sie hatten in der gleichen Haltung auf dem Boden gelegen, die Arme Ÿber der Brust gekreuzt. Ihre Kehle war durchgeschnitten gewesen, ihr Gesichtsausdruck friedlich, aber es gab kaum Blut, getštet hatte man sie anderswo. Niemand konnte sich einen Reim darauf machen. Er war alles andere als ein Ermittler, doch als Xeno-Psychologe und Empath der Einzige, der Ÿberhaupt dafŸr in Frage kam. Also war er mit geflogen, sie hatten ein grobes Raster gewŠhlt, wŠhrend die anderen Gleiter mit den GerŠten Aufzeichnungen machten. Was hatte er sich erhofft? Hatte er wirklich geglaubt, ein paar Impulse aufzufangen, eine intelligente Spezies zu finden, die fŸr die Toten verantwortlich war?

NatŸrlich hatte der Chef das komplette Personal des StŸtzpunktes befragen lassen und Gehirn-Scans angeordnet. Auch Meyers hatte jeden Einzelnen ŸberprŸft, doch ohne Ergebnis. Die MŠnner beobachteten ihn seither noch wachsamer und gingen ihm aus dem Weg. Im Moment war er so erschšpft, dass er kaum noch in der Lage war, die auf ihn einstŸrzenden GefŸhle abzublocken. Es fiel ihm schwer, sie auszufiltern, um schwŠchere Impulse aus grš§erer Entfernung wahrzunehmen. Er versuchte es immer wieder, seit sie unterwegs waren, und hartnŠckig hielt sich der Gedanke, dass er etwas Ÿbersah. Ab und zu fing er den Impuls eines Tieres auf, Hunger, Durst, Neugier oder Anspannung, doch nichts, was auf hšhere Intelligenz hindeutete.

Endlich rief Feeney zum Halten und Meyers schreckte aus seinen Gedanken auf. Sie standen direkt vor den Felsen.

ãVier Mann kommen mit mir, wir suchen einen geeigneten Platz. Keller, Sie bleiben mit dem Rest hier und Ÿbernehmen die RŸckendeckung.Ò Einen Moment herrschte Stille, nur das stete Zirpen der Insekten war zu hšren, dann wandten sich die MŠnner um und Feeney schrie: ãWo ist Keller?Ò. Er erhielt keine Antwort.

ãDurchzŠhlen, sofortÒ, befahl er und die MŠnner meldeten sich der Reihe nach, Keller und Miller fehlten. Hektisch sah Feeney sich nach dem letzten Mann um und winkte ihn heran.

ãSie mŸssen doch gehšrt haben, dass keiner mehr hinter ihnen war. Sind sie taub?Ò, herrschte er den všllig verdatterten Mann an. Er war wei§ wie eine Wand und schŸttelte nur stumm den Kopf. Der Sergeant winkte ab und erinnerte sich daran, dass er fŸr die Sicherheit der restlichen MŠnner zu sorgen hatte.

ãWir gehen alle, in Zweierreihen, und jeder achtet auf seinen NachbarnÒ, entschied er und schritt mit Meyers voran. Drei Paare folgten ihnen, keiner sprach ein Wort. Der Schock sa§ ihnen tief in den Gliedern, Meyers noch mehr als den anderen. Er hŠtte doch spŸren mŸssen, wenn dicht hinter ihm zwei MŠnner verschwanden. Wieso hatte er kein Entsetzen gefŸhlt, keine Panik im Augenblick des Todes, kein Angst vor der drohenden Gefahr? Konnte es sie so schnell erwischt haben, dass sie keine Zeit gehabt hatten? Waren sie schon tot, bevor ihr Bewusstsein es erfasst hatte? Er zermarterte sich weiter den Kopf, wŠhrend er wie die anderen nun mehr seine Augen benutzte, da er seinen anderen Sinnen nicht mehr traute.

Nachdem sie die hšchste Stelle der kleinen Formation erklommen hatten, sanken die MŠnner ermattet auf den Boden, wo sie gerade standen und lie§en ihr GepŠck fallen. Sie hatten nach allen Seiten eine gute Sicht, zwei Mann hielten Wache, der Rest schlief sofort ein.

Ein Sonnenstrahl kitzelte seine Nase, doch erst die laute Stimme des Sergeant riss Meyers aus dem Schlaf.

ãWo sind die letzten Wachen?Ò Er sprang auf und sah sich gehetzt um. FŸnf MŠnner zŠhlte er, sein entsetzter Blick traf Feeney's, niemand sagte ein Wort. Der Sergeant schluckte, machte eine Handbewegung, und alle packten schweigend. Nach Riley hatten sie noch gesucht, seither wussten sie, dass es sinnlos war.

Feeney trieb die MŠnner an, doch um die Mittagszeit wurde die Savanne zum Glutofen, die Luft brannte in den Lungen und die Erschšpfung zwang ihnen eine Pause auf. Unter einer erhšhten Baumgruppe fanden sie etwas AbkŸhlung. Meyers zog sich ein wenig zurŸck, um nachdenken. Die anderen sahen ihn an, als wŠre er ein Mšrder und er brauchte seine FŠhigkeiten nicht, um zu wissen, was sie dachten. Er machte sich VorwŸrfe, vier MŠnner waren verschwunden und nur Disziplin und Sergeant Feeney verhinderten eine Panik. Er spŸrte sie dennoch dicht unter der OberflŠche, als er sich ein paar Schritte von den anderen entfernte. Irgend etwas Ÿbersah er, irgendwo war ein Hinweis, den er nicht erkannte. Er lehnte sich an einen Felsen, rechts und links davon war nur GebŸsch. RoutinemЧig ŸberprŸfte er die Umgebung, doch au§er den mehr oder weniger Šngstlichen Ausstrahlungen der MŠnner und der Frustration von Feeney spŸrte er nichts, was auf Gewalt hindeutete, weder Wut, noch Zorn, Hass oder Gier. Erleichtert stie§ er den Atem aus, bewegte die schmerzenden Schultern und trank einen Schluck lauwarmen Wassers. Mit einem Gewaltmarsch und etwas GlŸck konnten sie heute Abend das Hauptquartier erreichen.

FŸr einen Moment genoss er den sŸ§en Duft der wilden BlŸten, dann zuckte er zusammen und blickte sich um. War es ein GerŠusch gewesen oder hatte er einen Impuls aufgefangen? Eine Bewegung zu seiner Linken lie§ ihn erstarren. Der Busch wurde von einem gro§en Katzenkšrper zur Seite gedrŸckt. Mit geschmeidigen, lautlosen Schritten schob das Tier sich všllig hervor, und Meyers hielt den Atem an. Schon ein paar Mal hatten sie die gro§en Katzen gesehen, doch nie war ihm eine so nah gekommen. Dieses Exemplar, kaum vier Meter von ihm entfernt, hatte gro§e €hnlichkeit mit einem Leoparden und war riesig, es ging ihm fast bis zur HŸfte. Das Tier blieb stehen und legte den Kopf zur Seite, als wolle es ihn ganz genau einschŠtzen. Er erstarrte, doch nach dem ersten Aufflackern panischer Angst gewann der Wissenschaftler in ihm die Oberhand, und er šffnete alle seine Sinne, um so viel wie mšglich wahrzunehmen. Waren es Neugier und tierische Instinkte oder mehr? Das Tier war všllig ruhig, es beobachtete ihn aus gro§en braunen Augen mit mildem Interesse, wie ihm schien. Dann drehte es sich einfach um und verschwand im GebŸsch, so lautlos, wie es gekommen war. Meyers sackte an dem Felsen herunter und merkte, dass er am ganzen Kšrper zitterte. Minutenlang sa§ er nur da und atmete keuchend, bevor er in der Lage war, aufzustehen. Steif schleppte er sich zu den anderen zurŸck und warnte Feeney vor der Katze. Der Sergeant nickte und stellte noch eine Wache auf.

Eine Stunde spŠter brachen sie wieder auf, doch schon bald ballten sich schwarze Wolken zusammen und verdunkelten die Sonne, und stŸrmischer Wind fegte Ÿber die Savanne. Blitze zerfetzten den Himmel, und der Donner krachte so laut, dass sie sekundenlang taub waren. Als der Regen sich wie ein Vorhang um sie schloss, und sie kaum mehr sehen konnten, hielten sie an und kauerten sich auf den Boden. Sie hielten die Arme vors Gesicht, um atmen zu kšnnen und hatten schon Sekunden spŠter keinen trockenen Faden mehr am Leib. Zwei Stunden dauerte das Unwetter, dann endete der Regen so abrupt, wie er begonnen hatte, und die Sonne kam hervor. Die dampfende Luft machte das Gehen zur Qual, sie konnten den StŸtzpunkt nicht mehr bei Tageslicht erreichen, also suchten sie noch einmal nach einem geeigneten Platz zum †bernachten. Die sechs MŠnner lie§en sich nicht mehr aus den Augen, bis sie wieder auf einer kleinen Anhšhe ein Lager aufgeschlagen hatten. Ihre WasservorrŠte hatten sie im Regen aufgefŸllt, doch der Proviant ging zu Ende. Sie a§en die letzten Energieriegel, und die Erschšpfung war so gro§, dass die, die keine Wache hatten, trotz ihrer Angst schnell einschliefen.

Meyers hatte sich wieder ein wenig abgesondert, um sich wenigstens den Blicken zu entziehen, die GefŸhle der MŠnner verfolgten ihn Ÿberallhin. Seine Abschirmung war brŸchig geworden, er war genauso verzweifelt wie die anderen und brauchte alle Energie zum Marschieren. Sporadisch ŸberprŸfte er die Gegend und seine Gedanken drehten sich im Kreis, als ein leises GerŠusch ihn aufschreckte. €ste eines fŸnf Meter entfernten Busches bewegten sich, er glaubte, ein paar Augen zu sehen, doch nicht tief unten, wie bei der Katze, sondern in Augenhšhe eines Menschen. Langsam erhob er sich und eine Bewegung wie von einer winkenden Hand zog ihn in seinen Bann. Er hŠtte sofort die anderen alarmieren sollen, doch etwas hielt ihn zurŸck. Seine Sinne weit gešffnet, ging er Schritt fŸr Schritt auf den Busch zu. Vorsichtig schob er die €ste zur Seite und erkannte dahinter einen schmalen Wildwechsel. Ein unwiderstehlicher Drang zog ihn weiter und er schritt langsam durch das GebŸsch.

Inzwischen war es dŠmmrig und er sah nur vage Bewegungen vor sich. Er hatte etwa zwanzig Meter zurŸckgelegt, da verschwand der Drang, den er empfunden hatte. Alarmiert blickte er sich um, doch er sah und fŸhlte nichts GefŠhrliches. Dann schŠlte sich eine Gestalt aus dem GebŸsch, eine annŠhernd menschliche Gestalt. Er schluckte und beobachtete, wie sie nŠher kam. Die Bewegungen erinnerten an eine Katze, doch das Wesen nŠherte sich auf zwei Beinen. Schnell umkreiste es ihn, er sah ein helles Gesicht mit menschlichen ZŸgen, gro§en, braunen Augen und Flecken, die sich bis zum Kopf hoch zogen. Sie sahen genauso aus wie das Muster der Katze, die ihm am Mittag begegnet war. Wieder spŸrte er mildes Interesse, als das Wesen nŠher kam. Die Gestalt war grš§er als er, ihr Kšrper war teilweise mit Fell bedeckt, und sie war weiblich, erkannte er. Sie hatte ihn aus ihrer geistigen Gewalt entlassen, als wŸsste sie genau, dass die anderen ihn nicht spŸrten. Er konnte sich trotzdem kaum bewegen und wusste nicht, ob es an seiner Angst oder einem unbekannten Einfluss lag, den die Fremde immer noch auf ihn ausŸbte.

MŸhsam streckte er ihr seine gešffneten HandflŠchen als Zeichen des Friedens entgegen, doch sie reagierte nicht darauf, kam immer nŠher und schlie§lich berŸhrte sie ihn. Ein Blitz schoss durch seinen Kopf und ein Regenbogen explodierte schmerzhaft in seinem Gehirn, als er zusammensackte und zu Boden fiel. Sie beugte sich Ÿber ihn, betrachtete ihn ruhig, dann strich sie sanft mit einem Finger Ÿber seine Kehle. Er war paralysiert, konnte sich nicht bewegen und fŸhlte wilde Freude und Genuss, wŠhrend sie ihn abtastete. Es erinnerte ihn an etwas, ein Gedanke blitzte auf. Am ersten Abend hatte er solche Empfindungen gefŸhlt, als Riley verschwunden war, aber entfernt und gedŠmpft, nicht so nah und stark wie jetzt.

Ich habe versagt, war sein letzter Gedanke. Er hatte nach Hass, Wut und Zorn gesucht, doch Freude und Lust waren es, die ihn tšten wŸrden. Mit letzter Kraft schloss er die Augen, doch ihr Anblick hatte sich in seine Netzhaut eingebrannt, und er wurde durchflutet von wilder Ekstase, die sie ausstrahlte. Ihre Lippen, die seine berŸhrten, waren das Letzte, was er wahrnahm, bevor sie ihm mit einer spitzen Kralle die Kehle aufschlitzte und Leben und Blut, das in einem krŠftigen Strahl aus ihm herausschoss, in sich aufnahm.