NŠchster Stopp: Andromeda
31. Juni 1348, NGZ_24:00; Sechsunddrei§ig Minuten vor marsianischer Mitternacht
Phobos, einer der beiden kleinen Monde, die den Mars umkreisten, stand hoch am Nachthimmel. Eine attraktive, dem Šu§eren Schein nach drei§igjŠhrige Frau stand allein im Mondlicht am Rande eines gešffneten ebenerdigen Hangars. Samantha a Ferris, extrem šffentlichkeitsscheu und in Wahrheit Ÿber sechzig Jahre alt, war eine milliardenschwere GeschŠftsfrau. Ihr unterstand eines der grš§ten marsianischen Firmenimperien. Das Geld hatte sie durch den Ankauf schadhafter Kugelraumer und deren Wiederinstandsetzung gemacht. Samanthas Ingenieurteam gehšrte zu den erfindungsreichsten; es schuf liebevoll wiederhergerichtete Oldies – allesamt Unikate – fŸr die High Society der Gesellschaft. Die Werftanlage war mit seinen Zulieferbetrieben grš§ter Arbeitgeber der Mars-Metropole. Das Industrieareal lag eingefasst von der Kernstadt der Metropole New Londons und einem GrŸnzug, welcher die City von einigen Vororten rŠumlich trennte, sowie dem Westufer des Red-Stone-Seas, der das kreisrunde und Ÿber zehn Kilometer durchmessende Kratertal des erloschenen Vulkans Pavonis Mons durch seine Ausdehnung dominierte.
Einen unbestimmten Augenblick lang versank Samanthas Blick in der grŸn leuchtenden Kostbarkeit namens Vurguzz. Gedankenverloren schwenkte sie das Kristallglas im Widerschein der Lichtquellen, die tief unter ihr den Hangarboden beleuchteten, hin und her. Dann kehrte ihr Blick auf den Hangar zurŸck. In fŸnfhundert Metern Tiefe stand ihre eigene Raumyacht O«NEIL, ein umgebauter Kugelraumer von drei§ig Metern Durchmesser. Die obere Polrundung war aus Glassit, einer transparenten Metallplastik-Legierung.
Daneben stand ein weiterer Raumer, der sie an einen Rochen erinnerte. Mit einer Breite von hundertvierzig Metern und einer LŠnge von etwas Ÿber einhundert Metern war er in seiner Hšhe sehr flach mit seitlich messerscharfen Kanten. Das MittelstŸck war hochgewšlbt und an einem Ende ausgestŸlpt und gespalten. An diesem achsensymmetrischen Objekt war kein rechter Winkel zu erfassen; es wirkte fremdartig und erinnerte Samantha an die Aufzeichnungen bionischer Kreuzer der Motana.
Der zentrale Antischwerkraftlift der O«NEIL wurde aus der SchiffshŸlle ausgefahren. Kaum hatte dieser auf dem Hangarboden arretiert, sprang ein junger Mann heraus. Samanthas Blick verriet Freude und Besorgnis, als sie ihren Sohn erblickte. Obwohl die MilliardŠrin durch den immensen Hšhenunterschied nur die Gestalt erkennen konnte, wusste sie mit Bestimmtheit, dass in seinem noch sehr jungendlichen MŠnnergesicht ein freches Grinsen stand. Drei weitere MŠnner verlie§en den Lift, es waren ihre engsten Mitarbeiter Jan, Teun und RŸdiger. Die GeschŠftsfrau und Mutter wusste, es waren MŠnner, auf die sie sich bedingungslos verlassen konnte – und ab jetzt auch musste.
Ihr Sohn war schon zum hochgewšlbten MittelstŸck des fremdartigen RaumgefŠhrts hinŸbergeschlendert. Samantha konnte seine rŸckwŠrtige Partie erkennen. Er stand unterhalb der Konstruktion, dort wo die beiden ausgestŸlpten Enden im MittelstŸck zusammenliefen und schickte sich an, das MittelstŸck in rund zwei Metern Hšhe auf seiner Unterseite zu berŸhren. ãNein!Ò, schrie es aus Samantha a Ferris heraus, ãOliver, so werdet ihr die Sache nicht durchziehenÉ nicht so! Wir wollten es langsam angehen!Ò Es klang weniger autoritŠr, eher zutiefst schockiert. Ihr Sohn schien den Ausruf Ÿberhšrt zu haben. ãEs fŸhlt sich an wie Sand! Trockener, loser Sand!Ò, kam es verzŸckt aus ihrem FunkempfŠnger, ãman kann in die Schiffswandung hineingreifenÉ die Wandung gibt einfach nach. Meine HandflŠche kann den Sand umschlie§en. Ha! Ich šffne meine Hand und der Sand rieselt aus meiner HandflŠche wieder zur Wandung zurŸck. Meine Herren, Mutter, ich meine, er rieselt entgegengesetzt zur Schwerkraft nach oben!Ò Einer der anderen MŠnner sog hšrbar die Luft ein. Oliver ging in die Hocke. Seine Fingerspitzen berŸhrten den von Terranern erbauten Boden des Hangars. Er sah nach oben, stie§ sich mit aller Kraft ab und versank in der SchiffshŸlle. Einen Moment lang passierte nichts.
Mit hastiger, dennoch stockender Stimme wandte sich Madame a Ferris per Funk an den engsten ihrer Mitarbeiter: ãMr. Farber, RŸdiger, holen Sie meinen Sohn zurŸck, er geht zu weit.Ò Aus der Ferne sah sie mit an, wie der Reihe nach alle drei MŠnner per RŠuberleiter im Schiff verschwanden. ãHalloÉ?Ò, machtlos stand Samantha dar, aus dem FunkempfŠnger tšnte nur noch ein Rauschen.
Oliver nahm aus den Augenwinkeln wahr, wie sich Jan, Teun und RŸdiger durch den Boden in den Hohlraum hineinzogen. Olivers Aufmerksamkeit galt jedoch primŠr der runden, fremdartigen RŠumlichkeit. Er hatte den maximalen Durchmesser schon abgeschritten. Einunddrei§ig Meter. Ein Teil des Kreisausschnittes fehlte. Die Raumhšhe musste drei bis vier Meter betragen. Die Wand, nach innen gebogen, war durch drei parabelŠhnliche …ffnungen unterbrochen. Zwei davon lagen sich gegenŸber. Sie schienen jedoch zu stark gewunden, als dass man weiter als ein paar Meter hinein sehen konnte. Dem Kreisausschnitt gegenŸber lag die dritte Parabelšffnung. Oliver hatte sie zuerst nicht bemerkt, da eine drei Meter gro§e Kugel mit gleichem Abstand zu Boden und Decke davor schwebte. Oliver und RŸdiger studierten dieses mit unzŠhligen, feinsten silberfarbenen DrŠhten und Mikro-Elementen durchsetzte Riesengehirn genauer. Staunend standen sie auf TuchfŸhlung vor dem schwebenden Gebilde. Oliver hšrte es tonlos neben sich wispern: ãDies kann nur eine Hyperinpotronik in Kompaktbauweise sein!Ò Was sich ihnen beiden hier auftat, war Neuland. Oliver musste schmunzeln. Farber war ein Forscher im dreiundfŸnfzigsten Lebensjahr und die lenkende Hand im Ingenieurteam der Ferris-Company. Die Tatsache, dass er keinem Streit aus dem Weg ging, sowie seine starke Augenbrauenbehaarung lie§ ihn auf viele Menschen unsympathisch wirken. Doch Oliver wusste um den guten Kern des Egozentrikers.
Olivers Versonnenheit wurde jŠh unterbrochen von einem schmatzenden GerŠusch und einem anschlie§enden Laut des Erschreckens. Er wandte sich um und sah gerade noch, wie Teun Janssen, von Beruf Journalist, aus dem Stand einen Satz tat, direkt in seine Arme. Oliver hatte MŸhe, sich und Teun davor zu bewahren, gegen die schwebende Kugel zu prallen. †ber die Schulter des wankenden Reporters sah Oliver am Boden eine schleimige Masse, welche sich langsam an sie annŠherte. Teun war klein und stark Ÿbergewichtig. ãIgitt! Was«n dess?Ò, rief er und fuhr sich mit seinen etwas zu klein geratenen Wurstfingern durch die blonden Haare. ãIsch hoffÉÒ, sagte er und trotz des Schrecks klang seine Stimme eher belustigt: ãÉisch hoff, da hŠngt nix uff mam Kopp? Is des Ding eklisch!Ò Gleichzeitig fšrderte er einen handlichen Paralysator aus der Brusttasche seines Designerhemdes. In der anderen Hand lag wie hineingezaubert sein Kommunikator. Mit einem Ruck klappte dieser auf und ein mehrfaches Blitzen entstand. ãWas«n?Ò, feixte er die Umherstehenden an, ãich hab «n 3D-Foddo geschosse.Ò ãSpinnst du?Ò, stšhnte Jan Sluis, ãerschie§ den Glibber!Ò ãMach isch ja, nur die Ruh!Ò und Teun Janssen schoss und fotografierte ein zweites Mal: ãVorher- NachherfoddoÒ Mit lautem Seufzer kratzte sich Jan Sluis, von Beruf LeibwŠchter, seinen Kugelbauch, der nicht minder kleiner war als der seines GesprŠchspartners. Dann griff er sich unter die Achsel und fšrderte eine Faustfeuerwaffe zutage. ãNormalerweise wŸrde ich lieber gemЧ meinem Motto handeln: Abwarten und Tee trinken. Aber hier gelten wohl andere RegelnÒ, sprach Sluis. Oliver verfolgte schmunzelnd den Dialog, wŠhrend Farber immer noch, die HŠnde weit ausgebreitet, den Kugelcomputer bestaunte. ãHe, seht mal Jungs!Ò, Jan deutete auf den mittleren Durchgang, ãHier hinter befindet sich ein kleiner Raum mit einem weiteren Durchgang. UndÉ was ist das hier?Ò Jan trat direkt vor ein hochkant stehendes, kastenfšrmiges GerŠt. ãEs ist rechteckig, meine Herren undÉÒ, er verstummte jŠh, denn unvermittelt fuhr ein zwanzig Zentimeter breites Energiefeld von oben nach unten Ÿber Jans gesamte Erscheinung und leuchtete sie dabei so aus, dass sein Skelett fluoreszierend hervortrat. Dann rumpelte und pumpelte es in dem Automaten und eine glŠserne Flasche mit Schnappverschluss fiel in einen Ausgabeschlitz. Reflexartig šffnete Jan sie mit einem lauten Plopp: ãDas sieht mir nach einem vorsinnflutartigen GetrŠnkeautomaten aus.Ò Ein unglŠubiges Lachen drang Ÿber seine Lippen, dann schnŸffelte er an dem Flaschenhals; ein betšrender Duft stršmte daraus hervor ãWenn der Geschmack dem Geruch entspricht, dann habe ich nie etwas Besseres getrunkenÒ, sagte Jan erheitert. Die FlŸssigkeit war leicht rosŽ und perlte verfŸhrerisch. Mit einem Achselzucken setzte Jan die Flasche an die Lippen und leerte sie in schnellen und deutlich zu vernehmenden ZŸgen. Verdrossen und mit den Worten ãWas? Schon all?Ò versuchte er einen Blick ins Flascheninnere zu werfen. Doch die Flasche entglitt seinem Griff, fiel zu Boden und wurde dabei in ihrer AbwŠrtsbewegung durch Jan begleitet, der fast lautlos mittig zusammenklappte und auf Knie und Kopf aufschlug. GerŠuschvoll kippte er zur Seite weg. Einem Mahnmal gleich prangte auf seinem rechten HandrŸcken eine variable Abfolge unterschiedlicher StrichstŠrken. ãEin Barcode?Ò, hauchte Oliver, ãRŸdiger, Teun? Die Spielregeln scheinen sich geŠndert zu haben. Ich schlage vor, jeder von Ihnen checkt einen der seitlich abgehenden GŠnge. Einverstanden?Ò Oliver a Ferris« Stimme hatte mit einem Mal jegliche jungendliche Unsicherheit verloren. Die beiden Angesprochenen nickten knapp und spurteten ohne ein weiteres ŸberflŸssiges Wort zu verschwenden los. Olivers Blick ruhte kurz auf Jan. Sacht drehte er den Schachmattgesetzten auf den RŸcken.
Oliver richtete seine Aufmerksamkeit der neuen RŠumlichkeit und begann mit seiner Wahrnehmung zu kŠmpfen. Seine Sinnesorgane schienen von jetzt auf gleich unvollstŠndig und gedŠmpft zu arbeiten. Oliver massierte mit seinen Fingerspitzen die SchlŠfen, um sich zu sammeln. Er blinzelte, kniff angestrengt ein wenig die Lider zusammen und begann mit der Beobachtung. Er befand sich in einem halbkugelfšrmigen Raum mit einem Radius von gut zehn Metern. Alles schien rot zu sein – die Wandung, das im Raum gleichmЧig verteilte Licht und die ebenerdigen mannsgro§en Waben mittig auf dem Boden. Diese schmiegten sich, sieben an der Zahl und sechseckig, zu einem Muster aneinander. In ihnen schwebten Lebewesen, auf den ersten Blick Terraner, dann Ÿberirdische, engelsgleiche aber menschenŠhnliche Wesen. Dieses LichtÉ diese Kuppel! Oliver konnte einfach nicht genauÉ Er durchquerte, immer an der kuppelfšrmigen Wand entlang, den Raum und erreichte den nŠchsten Durchgang.
Wie ein bšser Traum glitt die bleierne Schwere von ihm ab und seine Augen erblickten die nŠchste AbsurditŠt. Der Raum war eigentlich nicht gro§. Er glich einem gestauchten Quadrat, nur ein paar Schritte lang. Und doch stand hier ein riesiger uralter Baum. Seine weiten Wurzeln bedeckten fast flŠchig den Boden und die Krone war so dicht, dass man nicht durch sie hindurch sehen konnte. Obgleich sich Oliver in einem kŸnstlichen Gebilde befand, hatte er das GefŸhl, den Himmel Ÿber der unerreichbar hohen Baumkrone zu atmen. Wie konnte der Baumriese in diesen kleinen Raum passen? Mit gro§en Schritten durchquerte er den Raum und nahm beim eiligen VorŸberschreiten noch das eigenartig grŸne Leuchten war, welches von den Blattadern ausging. Oliver schŸttelte unglŠubig den Kopf und konzentrierte sich dann auf die nachfolgende RŠumlichkeit.
Unter der Decke leuchtete ein fremdartiger Schutzschirm. Der Zwischenraum war mit einer grŸn leuchtenden FlŸssigkeit gefŸllt. In dieser lagen abgewandt weitere Fremde, nackte Kšrper. Verschiedene SchlŠuche ragten aus ihnen und verschwanden in der Decke. Die oberen Kopfpartien waren von goldfarbenen Hauben bedeckt, aus denen gezackte Lichtblitze in eine pulsierende Lichtblase schlugen, die auf anderthalb Metern Hšhe frei im Raum schwebte. Unter ihr war eine wabenfšrmige Vertiefung eingelassen, randvoll angefŸllt mit derselben grŸnen FlŸssigkeit. Eine leere, goldene Haube schwamm in ihr. In geduckter Haltung, um eine BerŸhrung mit den Blitzen zu vermeiden, hetzte Oliver a Ferris weiter zum nŠchsten Parabeldurchgang. Er dachte an seinen verletzten Freund. Sechzehn Schritte und eine kleine Ewigkeit spŠter versuchte er mit leichter Hektik, den folgenden und hintersten Raum zu Ÿberblicken. Es war ein kleiner Saal, eifšrmig im Grundriss und etwas Ÿber zwanzig Meter lang. Am gegenŸberliegenden Ende befand sich ein etwa sechs Meter durchmessender, blasenartiger und mit gallertartiger Substanz gefŸllter Kšrper, der mit wurmartigen FortsŠtzen und einer Vielzahl haarfeiner AuswŸchse gespickt war. Die Assoziation mit einem Organ war fŸr Oliver Ÿberdeutlich. GŠnsehaut kroch Ÿber seinen RŸcken, als ihm der passende Geruch von Innereien in die Nase stieg. Das Organ strahlte aus dem Inneren. Erst jetzt nahm Oliver wahr, dass er nicht auf glattem Raumschiffboden stand, sondern auf einer Art schwabbeliger Haut. Es roch nach Darm. Ein WŸrgereiz Ÿberkam ihn. Schmerzhaft biss er die BackenzŠhne zusammen und spurtete zurŸck. Was war dies hier fŸr ein Unort?
WŠre er geblieben, hŠtte er bemerkt, wie sich die HŠute von Geisterhand aufbliesen, um dann ebenfalls im Raum umher zu schweben.
Beim ZurŸckrennen vernahm der junge Mann, der in kurzer Zeit so viel Absurdes gesehen hatte, die seltsam verzerrte Stimme von Teun: ãMir schwebe weit Ÿberm Hangarbodde! Die Schwinge bewesche sisch, als wŠr des Ding lebendisch!Ò Entsetzen schwang in der Stimme mit.
Als er den vordersten Raum erreichte, ging Oliver ein merkwŸrdiger Gedanke durch den Kopf. Waren Lebendiges und Erbautes tatsŠchlich unvereinbar? ãDes is verrŸcktÒ, keuchte Teun, die HŠnde auf den Oberschenkeln gestŸtzt, heftig schnaufend. Hastig berichteten er und Jan: ãWir haben unzŠhlige, verdunkelte EingŠnge gefunden. Dahinter taten sich riesige Biotope auf. Jedes fŸr sich muss mehrere Kilometer gro§ sein. Und jedes ist anders. Es ist zum VerrŸcktwerden! Es gibt WŠlder, Steppen, Marsche, WŸsten, Felsen, kalte und warme Biotope, einfach alles, was auch auf Terra existiert. Wie passen die Biotope in diese Nussschale hier? Und es wimmelt von Tieren und Pflanzen. Mit welcher haushoch Ÿberlegenen Technik haben wir es zu tun? Sind es Hologramme? Aber es ist so echt. Ich habe wilde Erdbeeren gefundenÉ und sie schmecken einfach kšstlich. Ich verstehe das nicht.Ò
ãDies ist die ARCHE NOAH. Sie ist ein Raumschiff. Wir haben mit ihr den Kurzen Schritt getan. Das Schrittorgan im Heck funktioniert zuverlŠssig. Wir befinden uns bereits in unserer Schwestergalaxie Andromeda. Auch das techno-telepathische Kollektivbewusstsein des Mental-Katapultes ist einsatzbereit und wartet auf die Gedankenbefehle eines baldigen Mental-Kanoniers – und auf zukŸnftige Bewusstseinsziele. Lasst uns den Dakkarraum nutzen!Ò Es war ein Aufruf, wie er enthusiastischer nicht hŠtte sein kšnnen, doch Oliver, RŸdiger und Teun starrten nur entgeistert auf Jan. Etwas Fremdes, Unirdisches haftete ihm an, wie er da plštzlich in ihrem RŸcken aufgetaucht war, quicklebendig und mit einer FŸlle neuen Wissens. Was war mit ihm passiert?
Mit lautem Klirren war das leere Kristallglas Samantha a Ferris« Fingern entglitten. Das fremdartige Raumschiff hatte sich lautlos vom Boden erhoben und war mit gut zu vernehmendem FlŸgelschlag in den Himmel gestiegen. Gedankenschnell hatte sie Ÿber dem versenkten Hangar einen fŸnfdimensionalen Paratron-Schutzschirm errichten lassen, doch es hatte nichts genutzt. Das Raumschiff hatte den hšherdimensionalen Schutzschirm mŸhelos durchflogen und dabei zum Zusammenbruch gebracht. Nur Sekunden spŠter war von dem Fremdraumer nicht mehr als ein Vakuumloch Ÿbrig geblieben, in das mit einem lauten Plopp Luft drang. Der Alienraumer war teleportiert – mit Oliver und RŸdiger, und mit Jan und TeunÉ Samantha brach am Rande des Hangar-Lochs zusammen.