ãStation Demeter 3 antwortet nichtÒ

07. Juli 1368 NGZ
Terrania C
ity

Ò
Was sagen sie da? Sind sie verrŸckt geworden?Ó
William H. Perkins brŸllte in das Audiofeld.
ã
Nein Sir, aber Demeter 3 antwortet immer noch nichtÒ, antwortete eine Šngstliche Stimme.
ãDann schicken sie endlich ein Schiff, verdammt
noch mal
Perkins unterbrach die Verbindung.

Der Chef der Perkins Scientific Agency hatte ein knallrotes Gesicht. Er war stinksauer. Schon vier Tage ohne Reaktion von Demeter 3, der Station im Orbit um Pragos 4. Die milliardenschwere Forschungsmission schien bereits zu Beginn gescheitert.

Das kostet mich ein Vermšgen! Und meine Nerven!, dachte er verbittert.

 

4 Tage zuvor:
Im Orbit um Pragos 4

ãGuten Morgen, Kurt Brandner. Dienstbeginn in 35 Minuten auf Ebene 8, Bereich C9.Ò

Als der Weckruf des Bordrechners mit leisem Knacken verstummte, šffnete Kurt Brandner das linke Auge und blinzelte einŠugig dem neuen Tag entgegen.
ãJeden Morgen dasselbeÒ, brummelte er mi§mutig.
Er wŸrde sich nie daran gewšhnen, ohne Sonnenlicht aufzuwachen. Immer diese diffuse Beleuchtung, Tag und Nacht. Er sehnte sich nach Terra und den
perfekten SonnenaufgŠngen, die ihn dort durchs Fenster begrŸ§ten. Langsam setzte sich der fŸllige Techniker auf und rieb seine Augen.
ãNa, dann mal losÒ, seufzte er und erhob sich vom Bett, welches sofort im Boden verschwand.
Er schlich barfu§ in die Nasszelle, und lie§ die Duschprozedur Ÿber sich ergehen. Nach der automatischen Trocknung integrierte sich die Duschkabine wieder laut- und nahtlos in die Wand. Er zog sich an, a§ einen Energieriegel und trank etwas, das entfernt nach Kaffe
e schmeckte. Dann machte er sich auf den Weg. Heute wollte er einige Leitungen prŸfen und den Rest des Tages bei alkoholfreiem Bier auf seinem Quartier verbringen. Unterwegs fiel ihm die ungewohnte Ruhe auf. Das Sirren, Klackern und Piepsen der Bordsysteme war nicht zu hšren. Auch bemerkte er seltsam dunkle Bereiche auf den GŠngen.
Bin mal gespannt, was wieder alles im Eimer ist, dachte Brandner.

Er schob seine Beobachtungen auf die stšrungsanfŠllige Bordtechnik und dachte sich nichts dabei. Kurt Brandner war seit Wochen auf Demeter 3, einer Station im Orbit um Pragos 4. Der erdŠhnliche Planet war noch unerforscht, und daher wurde Demeter 3 errichtet, um die AtmosphŠre zu analysieren und Karten der Kontinente anzufertigen. Erst dann sollte ein Bodenteam zur OberflŠche starten.

Als Kurt Brandner Bereich 9C erreichte, machte seine Nase eine unangenehme Bekanntschaft mit einer TŸr, die sich nicht wie sonst vor ihm šffnete. Einen unterdrŸckten Schrei und den schnellen Griff an die Nase spŠter tšnte es nasal durch den Korridor.
ãCompnuter, wanpf ifft hier noof?Ò
Stille.
Er zog ein altmodisches Stofftaschentuch aus seiner Hosentasche, schnŠuzte die blutige, schmerzende Nase und versuchte es erneut.
Wieder keine Antwort.
Was soll das denn, dachte Brandner.
Er nahm das kleine Kommunikationsmodul von seinem WerkzeuggŸrtel.
ãPjotr? Kurt hier. Was zum Geier ist hier los? Funk und TŸren funktionieren nicht. Was hast du wieder angestellt?Ò
Das GerŠt rauschte leise.
ãSchei§eÒ, fluchte Kurt.

Er machte sich auf den Weg zum Kontrollraum, um von dort seine Kollegen zu rufen. Wieder fielen ihm dunkle Stellen auf dem Gang auf. Er nahm sie mehr aus den Augenwinkeln wahr, als das er sie direkt sah.
Verdammte Beleuchtung, dachte er.
Damit war fŸr ihn das Thema Dunkelheit erledigt. Er nŠherte sich der TŸr zum Kontrollraum, die sich normal šffnete. Kurt Brandner trat an die Kommunikationskonsole und nahm einige Schaltungen vor.

ãPjotr? Kurt hier! Antworte, verdammt!Ò
Der Techniker wurde sauer, als keine Reaktion erfolgte.
ãJeremy? Hier Kurt, melde dich! Was ist los?Ò
Kurt fŸrchtete, dass auf Demeter Etwas gar nicht stimmte.

Vielleicht hecken die wieder was aus, erinnerte er sich an die unfreiwillige Dusche, die seine Kollegen ihm an seinem Geburtstag verpasst hatten. Sie riefen ihn zu einem angeblichen Notfall auf das Maschinendeck. Dort angekommen, wurde er mit Lšschschaum in eine ungenie§bare Geburtstagstorte verwandelt.

Brandner betŠtigte einige Schalter und versuchte ein Schiff in der NŠhe zu rufen. Erfolglos.

Er beschloss, Terra zu kontaktieren.
ã
Hallo Terra? Pragos 4, Station Demeter 3 hier. Techniker Kurt Brandner. Ich habe hier ein echtes Problem. Der Funk geht nicht, ich erreiche niemanden. Wie soll ich vorgehen?Ò
Keine Antwort, kein Ton, einfach nichts.
Mist! Jetzt ist die Kacke aber so richtig am Dampfen!
Mehr fiel Klaus Brandner dazu nicht ein.

Der Techniker zwang sich zur Ruhe. Wie sollte er vorgehen? Was war mit seinen Kollegen Pjotr und Jeremy geschehen? Da beide sich nicht meldeten, konnte das nur bedeuten, dass ihnen etwas zugesto§en war. GeschwŠtzig wie sie waren, hielten sie sonst keine Stunde ohne Funkkontakt aus. Wenn man einsam seiner Arbeit auf der Station nachging, passierte es, dass man tagelang keine Menschenseele zu Gesicht bekam. Die tŠgliche Funkmeldung an die PSA brachte auch keine Abwechslung, denn diese wurde automatisch, ohne menschliches Zutun, abgesetzt. Nur ihre gegenseitigen FunksprŸche bewahrten die drei MŠnner davor, nicht aus Einsamkeit VerrŸckt zu werden.

Kurt Brandner beschloss, zunŠchst seine
eigene und dann die Kabinen seiner Kollegen aufzusuchen. Er drehte sich um und ging zur TŸr.

Als diese sich šffnete, erstarrte er. Anstelle des Gangs war dort nur Dunkelheit. Zuerst dachte er, die Beleuchtung sei nun ganz ausgefallen. Dann sah er, dass der Flur nicht dunkel, sondern schlicht nicht da war!
Direkt hinter der TŸr begann absolute SchwŠrze. Ein klaffendes, alles Licht verschlingendes Nichts. Der Techniker streckte die rechte Hand durch die Schleuse. Als seine Hand in die Dunkelheit eintauchte, wurde sie sofort jeder Empfindung beraubt. Er konnte die Hand nicht mehr spŸren! Es fŸhlte sich an, als sei sie vollkommen schmerzlos vom Rest des Kšrpers abgetrennt worden. Er spŸrte nichts, und doch war diese Empfindung fremd und fŸr Kurt Brandner schlimmer als Schmerz. Schnell zog er die Hand zurŸck.

ãVerdammt!Ò
Er rieb sich die Hand. FŸr ihn war klar, dass dieser Weg unpassierbar war. Langsam, mit gewaltigem Kribbeln, kehrte wieder Leben in die Finger zurŸck. Er betrachtete die Hand, konnte aber keine Verletzung erkennen. Erleichtert wurde dem Techniker klar, dass die SchwŠrze sein Leben nicht direkt bedrohte. Dennoch wollte er sie nie wieder berŸhren É

Er šffnete den Wartungsschacht, der den Kontrollraum mit dem Wohntrakt verband und kroch hinein. Ihm wurde klar, dass er in der dunklen Ršhre die empfindungslose SchwŠrze nicht von der einfachen Abwesenheit des Lichts unterscheiden konnte. Er nahm die kleine LED-Lampe von seinem WerkzeuggŸrtel und haftete sie an seine Stirn. Sofort erkannte er auch in dem engen Schacht Anzeichen fŸr die unheimliche SchwŠrze. Besonders neben und hinter ihm, und wieder erahnte er das Nichts mehr, als das er es sah. Er blickte sich Šngstlich um, wenn er einen schwarzen Bereich auch nur erahnte, und tatsŠchlich, dann sah er ihn bewusst. Brandner beeilte sich, aus der Ršhre hinauszukommen. Verschwitzt und Atemlos erreichte er die die Luke, die zu den Mannschaftsquartieren fŸhrte. Er šffnete sie und lie§ sich erschšpft in den dahinter liegenden Gang plumpsen. Er deaktivierte die kleine Lampe und befestigte sie wieder sorgfŠltig an seinem GŸrtel. Trotz der diffusen Beleuchtung bemerkte er die SchwŠrze auch hier. Aus den Ecken drang sie in den Raum und verkleinerte ihn langsam.

Wo bin ich hier nur reingeraten, fragte er sich atemlos.

Kurt Brandner lie§ die letzten Wochen auf Demeter 3 Revue passieren, wŠhrend er sich von der Kriecherei durch die Wartungsršhre erholte. Er war mit Pjotr und Jeremy zusammen mit zwei Wissenschaftlern auf die Station gekommen. Nachdem die Wissenschaftler AtmosphŠre und OberflŠche des Planeten analysiert und Karten der drei Kontinente erstellt hatten, waren sie schnell wieder verschwunden. Die Aufgabe der Techniker war es nun, die Systeme fehlerfrei zu halten, bis ein Team eintraf, das zur Entnahme von Bodenproben auf die OberflŠche des Planeten sollte. Bei erfolgreichem Ausgang der Bodenmission sollte mit dem Abbau der BodenschŠtze begonnen werden.

Kurt hatte sich wieder erholt, und machte sich auf den Weg zu seiner Kabine. Beim Betreten seines Quartiers fiel ihm auf, dass der Raum nur noch halb so gro§ war wie sonst. Schnell entnahm er seinem Spind den mehr als zwanzig Jahre alten PHI-Serun-Raumanzug des Modells M3S-I, und schlŸpfte in dessen drei Komponenten hinein.

Sicher ist sicher
, dachte er.

Da die SchwŠrze die Station vollstŠndig zu Ÿberfluten schien, entschloss sich Kurt, Demeter 3 schnellstmšglich in Richtung Pragos 4 zu verlassen. Sein Serun wŸrde ihm Zeit und Sicherheit verschaffen, bis ein Raumschiff ihn von der PlanetenoberflŠche retten konnte. Er packte einige persšnliche Sachen in einen Tornister, darunter den HolowŸrfel mit Bildern seiner verstorbenen Frau Sarah und eine leichte Impulswaffe. Kurt Brandner versuchte, von der Kommunikationsanlage in seinem Raum die Kollegen zu erreichen.
Das GerŠt funktionierte nicht.
Die SchwŠrze hatte sich bis zu dessen Verkabelung ausgedehnt und das GerŠt zerstšrt. Entsetzt dachte Kurt an die Lebenserhaltungssysteme, und war froh, seinen Serun zu haben.

Schnell verlie§ er die Kabine und eilte zum Quartier seines Kollegen Pjotr. Sie war leer, die SchwŠrze hier bereits fast auf den ganzen Raum ausgedehnt. Auf dem Weg zu Jeremys Kabine registrierte er aus den Augenwinkeln ein Blinken. Das KommunikationsgerŠt an seinem GŸrtel zeigte an, dass es eine Nachricht gab.

Verdammt, dachte Kurt.
Er hatte das GerŠt lautlos gestellt, um nicht gestšrt zu werden, wŠhrend er
die Leitungen ŸberprŸfte. Er rief die Nachricht ab. Sie war von Jeremy.

ãHey Kurt, wieso zum Geier gehst Du nicht ran? Egal: Du hast den schwarzen Mist an Bord entdeckt, nehme ich an? Wir wollten Dich warnen, aber Du hast auf die FunksprŸche nicht reagiert. Hast Du das Ding schon wieder lautlos gestellt? Na was solls. Wir haben die ganze Zeit versucht, ein Schiff zu erreichen, aber der Funk funktioniert nicht.Ò
Jeremy schluchzte. Das passte gar nicht zu dem fršhlichen, unbekŸmmerten Australier, und Kurt war klar, dass es einen wichtigen Grund dafŸr gab.
ãPjotr ist tot!Ò
Jeremys Stimme brach, er
weinte, fing sich aber wieder.
Kurts Herz setzte
einige SchlŠge aus.
ãEr wollte zur Fluchtkapsel, sich absetzen, aber da war schon dieses verdammte schwarze
Zeug. Er ist direkt hineingelaufen!Ò
Jeremy redete weiter, aber es war nicht zu verstehen, nur noch Schluchzen und Schniefen.
Die Aufzeichnung endete.

Kurt rannte zu Jeremys Kabine. Von der SchwŠrze war noch nichts zu sehen, daher fand er Jeremy sofort. Er war tot, hatte sich in seinem Sessel mit einer Impulswaffe das Leben genommen. Kurt wurde Ÿbel und zugleich bewusst, dass er nun mit der unheimlichen SchwŠrze allein war. Er beschloss endgŸltig zu fliehen und zwŠngte sich panisch durch eine weitere Wartungsršhre zur Fluchtkapsel. Dank des Antriebs seines Serun erreichte er die Schleuse in wenigen Sekunden. Er setzte sich in die Kapsel, aktivierte die Systeme, und startete den Fluchtprozess.

Unterwegs prŸfte Kurt die Instrumente. Er bemerkte etwas, wieder aus den Augenwinkeln. Er betrachtete die spiegelnde OberflŠche einer Anzeige bewusst.
Da!
Kurts Augen weiteten sich vor Schreck.
Er erkannte in der Spiegelung sein Gesicht, und es war
fast všllig Schwarz! Aus seinen wei§ leuchtenden Augen zogen sich dŸnne FŠden der alles verschlingenden SchwŠrze, wie Nebel zunŠchst halbtransparent, dann dichter werdend und schlie§lich undurchdringlich schwarz, die ganze Fluchtkapsel verschlingend, in der er auf die PlanetenoberflŠche zuraste.
Ich bin es!
Es durchfuhr ihn wie ein Donnerschlag.
Ich habe sie alle getštet! Ich muss irgendwie kontaminiert sein!
Kurt wunderte sich,
denn der Serun, den er trug, hŠtte bei einer Kontamination sofort Gegenma§nahmen eingeleitet.
Dann erinnerte er sich.
An jenes vollkommen unbedeutende Ereignis vor wenigen Tagen.

Er hatte an der Au§enhŸlle der Station gearbeitet, und war an einer winzigen Schraube hŠngengeblieben. Die Systeme des Anzugs meldeten zwar eine mikroskopisch kleine BeschŠdigung, jedoch reparierte sich der Serun in Sekundenbruchteilen selbst und gab Entwarnung. Irgendetwas muss in den Anzug gelangt sein!
Ich bin eine Gefahr fŸr die Sicherheit und das Leben aller, schoss es ihm durch den Kopf.

Er nahm seinen HolowŸrfel aus dem Tornister und legte ihn vor sich auf die Steuerkonsole. ãBis gleich, meine KleineÒ, sagte er unter TrŠnen zum Bild seiner Frau, und deaktivierte die Systeme der Kapsel. Auch sein Serun konnte ihm nun nicht mehr helfen. Als die Kapsel auf Pragos 4 aufschlug, war Kurt Brandner sofort tot. Er starb in der †berzeugung, die Menscheit vor der Ausbreitung einer tšdlichen Gefahr bewahrt zu haben.

Drei Jahre spŠter

10. August 1371 NGZ
Brandners Planet

Audio-Logbuch von Benjamin Marks, leitender Wissenschaftler der PSA:

ãNachdem im Juli 1368 NGZ alle Kontaktversuche zu Demeter 3 erfolglos blieben, beschloss die PSA, ein Patroullienschiff nach Demeter 3 zu entsenden. Die Patroullie berichtete von einer absolut dichten, nicht mit MessgerŠten erfassbaren Masse, die die gesamte Station wie ein dunkler Kokon umgab.

Kurz darauf lšste sich die Masse von Demeter, und verblieb als eine Art Wolke in der NŠhe. Nachdem man den bewusstlosen Techniker Pjotr Petrankovicze und die Leiche Jeremy Ironsides geborgen hatte, ordnete man auf Terra fatalerweise die ãvorsorglicheÒ Zerstšrung Demeters an. Ein kostspieliger Fehler.

Heute wissen wir, dass wir es dort erstmals mit einer der faszinierendsten Lebensformen zu tun hatten.

Die SIND wurden versehentlich als Bedrohung eingestuft. Ihren Namen erhielten sie aufgrund ihrer ersten Kommunikation mit uns. Sie lautete: "Wir sind."
Die SIND unterhalten eine Enklave auf dem Planeten Pragos 4. Eigentlich ein Kollektiv von Einzelwesen, befinden sie sich im Wandel von der kšrperlichen Daseinsform zur Superintelligenz. Jedoch unterscheiden sich die SIND in vielen Punkten von den uns bislang bekannten Superintelligenzen. Genau wie die SIND selbst ist auch ihre Enklave auf Pragos weder anmessbar noch in natŸrlichem Licht sichtbar. Erst durch kŸnstliche Lichtquellen, wie zum Beispiel auf Demeter 3, werden die SIND fŸr unsere Augen sichtbar. Sie verfŸgen Ÿber eine kollektive Intelligenz, die der eines Einzelwesens weit Ÿberlegen ist. Sie kommunizieren auf eine so dramatisch andere Art und Weise miteinander, dass es zu folgenschweren MissverstŠndnissen kam, die zum Verlust zweier Menschenleben und Demeter 3 fŸhrte. Die SIND umschlie§en andere Wesen fŸr einige unserer Standardtage, um diese zu analysieren und einen adŠquaten Kommikationsweg zu ermitteln. Dabei versorgen sie ihre "GesprŠchspartner" mit allem zum Leben notwendigen. Die Kommunikation der SIND bezeichnen wir
heute als "ZellulŠre Interaktion". Es ist uns mittlerweile mšglich, mit den SIND auch ohne die Tage der Anpassung zu kommunizieren. Wir haben viel von dieser friedlichen Spezies gelernt. Die SIND kšnnen den Weltraum ohne Hilfsmittel durchkreuzen. Wie Sporen einer Pflanze treiben sie von Planet zu Planet, und "ernten" dabei kosmische Strahlungen. Mehr benštigen Sie nicht zur Nahrung. Auf Planeten grŸnden sie unsichtbare Enklaven. Wir profitieren sehr vom umfangreichen Wissen der SIND. Schade nur, dass es zwei Menschenleben kostete. Angesichts der Erkenntnisse, die dieser Kontakt uns bescherte, finden wir Trost darin, dass Jeremy Ironside und Kurt Brandner nicht sinnlos starben. Gro§er Dank gebŸhrt besonders Kurt Brandner, der durch ein kleines Missgeschick im All die SIND auf uns aufmerksam machte.

Der Terranische Resident, Perry Rhodan, hat ihn daher persšnlich posthum geehrt, indem er den Planeten Pragos 4 in "Brandners Planet" umbenannte