Rohrpost

 

50. Soleius 2660, 20:15 Uhr, ID 1250

Sehr geehrter Leser,

falls Sie in der Lage sind, dieses Schreiben zu lesen, sind Sie im Besitz ihrer Sehkraft, womöglich sogar unverletzt und verstehen es, mit dieser zugegeben prähistorisch anmutenden Konstruktion umzugehen.

Ich weiss ebenfalls nicht, was vorgefallen ist, was dieses Chaos und Grauen herbeigerufen hat, wahrscheinlich ein terroristischer Akt der Ungötter und Alraunen zusammen. Fakt ist, das NRC hat kläglich versagt. Sonst säßen weder ich, noch Sie, hier fest.

Da Sie die Hülse öffnen konnten, nehme ich an, dass Sie in der Lage sind, die Verteilerstation ebenfalls verwenden zu können. Das Gebäude wird immer noch mit Strom versorgt, also sollten alle intakten Geräte noch funktionieren. Ich wäre über ein Lebenszeichen – von wem auch immer – immens dankbar.

Sollten Sie die Technik nicht beherrschen, so haben Sie und ich Pech gehabt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bitte überleben Sie!

Mit besten Grüßen, Roger.

 

51. Soleius 2660, 12:20 Uhr, ID 1250

Hallo.

Die Hülse, der Sie diese Nachricht entnommen haben, macht an jeder der 1300 Stationen halt. Falls Sie meine anfängliche Nachricht gestern bekommen haben, aber Aufgrund technischen Unverständnisses nicht antworten konnten, habe ich nun eine Lösung ersonnen.

Ich schildere Ihnen im Schnelldurchlauf, wie Sie das Rohrpostsystem nutzen können – und hoffe, Sie zerstören nicht unsere anscheinend einzige Kommunikationseinrichtung, die noch funktionsfähig ist.

Besorgen Sie sich etwas zum Schreiben und verfassen Sie eine Antwort. Stecken Sie die Nachricht in die Rohrposthülse. Schrauben Sie den roten Deckel wieder an und stecken Sie die Hülse mit dem gelben Pfeil voran in die Öffnung an der Oberseite der Verteilerstation.

Über das Tastenfeld können Sie nun den Zielpunkt angeben, in meinem Fall 1250. Wichtig: der Druckunterschied MUSS zwischen 0,3 und 0,5 bar liegen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie ihn mit den zwei kleinen + und – Tasten variieren. Mit dem weißen Knopf wird die Büchse auf die Reise geschickt.

Viel Glück, ihr Roger.

 

51. Soleius 2660, 12:35 Uhr, ID 200

Hallo, ich habe Ihre beiden Nachrichten erhalten, Gott sei Dank ich dachte schon ich wäre der einzige Überlebende in dem Kasten! Ich bin hierher geflüchtet mit einigen anderen, die es nicht geschafft haben, sie sind alle tot! Ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich will hier raus, aber ich wage es nicht, die Tür von diesem Büro zu öffnen… ich habe Angst, diese Dinger lauern dort immer noch und zerfetzen mich genauso wie Fred und Hama. Ich habe alle Visiphones und Haustelekoms ausprobiert, aber sie sind tot. Keiner kommt, um nach Überlebenden zu sehen, was sollen wir tun? Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich!

 

51. Soleius 2660, 12:50 Uhr, ID 1250

Hallo!

Ich bin froh, dass es zumindest noch jemand geschafft hat, zu überleben. Zuallererst: sind Sie verletzt? Wie genau ist Ihre Position in der Klinik? Kennen Sie sich hier aus?

Was die allgemeine Situation auf New Stick angeht, bin ich übrigens genauso überfragt. Ich würde Sie bitten, ihren Platz nicht zu verlassen, solange Sie sicher sind. Vergewissern Sie sich, dass alle Zugänge verriegelt sind. Deaktivieren Sie unbedingt die Autoöffnung von innen! Wann hatten Sie das letzte Mal Kontakt mit jemand anderem? Wissen Sie etwas über diese Wesen oder was die Regierung unternehmen wird?

Bevor ich es vergesse: Verraten Sie mir doch bitte noch Ihren Namen!

Roger

 

51. Soleius 2660, 13:20 Uhr, ID 200

Mein Name ist Tek. Dies ist wirklich eine komische Art miteinander zu „reden“. Verdammt, wie kommen wir hier raus? Wo bist du?

Ich bin unverletzt, eine Schürfwunde, mehr nicht. Ich weiss nicht, wo genau ich bin. Hama und ich hatten es gestern bis in die Klinik geschafft und sind kopflos durch die Gänge gerannt. Gott, diese Wesen hatten uns verfolgt, ich konnte ihr Klacken und Ritzen die ganze Zeit hören, ihren Gesang höre ich jetzt noch! Sie hatten Hama erwischt… oh Gott ich verabscheue mich… er hat geschrieen, aber ich lief einfach weiter, ich drehte mich nicht einmal um, aus Angst, vor Schreck stehen zu bleiben! Diese Geräusche, mit denen sie ihn… aufgeschlitzt haben oder was weiß ich… ich habe so etwas noch nie gehört… Ich kann vor Angst nicht schlafen. Dabei bin ich furchtbar müde.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich einen Innenhof, sechs große Peitschenlinden um einen Marmorspringbrunnen herum. Dritter Stock müsste es sein. Ich weiss nicht, ob du damit etwas anfangen kannst. Dunkelgrünes Gras, mehrere Blumenbeete mit Ulphen, Geranien oder so etwas, ich kenne mich damit nicht aus. Gelbe Kelche und große hellblaue Blüten.

Dieses Büro in das ich mich gerettet habe, gehört wohl einem Dr. med. Ferlex, das steht zumindest auf dem Schreibtisch.

Holen sie uns hier raus!

Tek

 

51. Soleius 2660, 13:42 Uhr, ID 1250

Beruhigen Sie sich bitte! Ich verstehe, wie Ihnen zumute sein muss. Ich habe selbst einiges mitgemacht. Ich befinde mich in der Küche, die ich abgeriegelt habe. Sie ist im zehnten Stock, Flügel M. Sie müssten sich im Verwaltungstrakt befinden, haben Sie mehrere Büros bemerkt oder eine große Empfangshalle? Erinnern Sie sich an markante Punkte in ihrer Umgebung?

Ich kann mich leider an keinen Dr. Ferlex erinnern, somit hilft diese Information nicht weiter.

Falls wirklich Rettungsgleiter kommen sollten, wären wir auf dem Dach natürlich am besten aufgehoben. Allerdings liegen für mich vier Stockwerke dazwischen, für Sie sogar elf, wenn Sie sich nicht verlaufen! Ich bezweifle, dass wir es bis auf das Dach schaffen.

Immerhin können sie nicht klettern oder fliegen. Obwohl sie mit diesen Klauen bestimmt dazu in der Lage wären, sich an Wänden hochzuziehen. Zurzeit können wir nur abwarten und Tee trinken.

Apropos, wie sieht Ihre Versorgung mit Nahrung und Trinkbarem aus?

Roger

 

51. Soleius 2660, 16:03 Uhr ID 200

Ich habe das gott- und NRC-verdammte Büro umgegraben und nichts, aber auch gar nicht gefunden! Nichts zu saufen oder zu fressen, dabei bin ICH das geborene Fressen für diese Biester! Ich kann sie hören, ihren säuselnden Gesang. Sie sind hier vor der Tür, und ich habe eine Angst wie noch nie in meinem Leben. Wenn sie mich nicht kriegen, werde ich verhungern, nachdem ich verdurstet bin nachdem ich wahnsinnig geworden bin…

Ich glaube nicht dass die Regierung jemanden schickt. Das National Rifle Commando haben sie zerfetzt, ich meine, was wollen die sonst noch herschicken? Bis irgendjemand von der Erde hier angekommen ist… Ach, New Stick interessiert die doch einen Dreck, die waren nur froh wieder ein paar Millionen Menschen als Kolonisten loszuwerden!

Und jetzt haben wir diese Mörderbestien hier herumlaufen, was sollen wir machen? Elendig verrecken?

 

51. Soleius 2660, 16:19 Uhr, ID 1250

Hallo.

Ich würde vorschlagen, dass Sie sich jetzt etwas zusammenreissen. Die Regierung hat mit Sicherheit nichts damit zu tun, weiterhin wird man Überlebende wie uns nicht „verrecken lassen“. Ich habe Ihren Standort übrigens definiert. Anhand der ID, mit der Ihre Versandhülse als Absender digital gekennzeichnet ist, konnte ich herausfinden, dass Sie sich im Verwaltungstrakt befinden, Flügel B, tatsächlich dritter Stock. ID 200.

Das ist wahrscheinlich schwer verdaulich, aber das ist am anderen Ende der Klinik. Ich glaube, dass weder Sie noch ich das Risiko eingehen wollen, den anderen zu erreichen.

Haben Sie eine Art Waffe bei sich?

Versuchen Sie, etwas zu schlafen. Wir kommen hier schon raus.

Roger

 

51. Soleius 2660, 18:00 Uhr, ID 200

Ich habe eben ein Geschenk aufgemacht. Nein, ich bin nicht verrückt. Noch nicht… Es war ein Geschenk von unserem Doktor von und zu Ferlex an seinen Sohn Theseus. Es war ordentlich eingepackt. Ich habe versucht, das Papier nicht allzu sehr zu zerreißen. Aber ich zittere im Moment so, verstehen sie? Naja, es war ein Baseballschläger. Wenn sie so wollen, habe ich jetzt eine Waffe… ich wünschte, es wäre ein Giftinjektor oder Nadelwerfer.

Du schlägst mir vor, zu schlafen? Mein Freund, du scheinst noch nie in Dr. FedEx’ Büro gewesen zu sein. Kein Psychiater, keine Couch. Dafür abstoßende Subjekte vor der Haustür, die um ihr Fresschen betteln… ich fürchte, ich kann denen nicht helfen. Sie versuchen es auf die gleiche Nummer, wie die Ausgestoßenen: sie singen! Ich weiß nicht warum oder wie, aber es macht mich echt fertig… Es ist als ob etwas meine Gedanken berührt…

Hast du etwas ess- oder trinkbares? Mein Magen knurrt. Ich glaube, du hast geschrieben, du sitzt in der Küche fest. Bin zu müde, um nachzuschauen.

Tek

 

51. Soleius 2660, 23:44 Uhr, ID 1250

Hallo.

Entschuldige, ich bin eingenickt. Mir ist vorhin eine Theorie eingefallen. Ich vermute, dass diese Wesen Höhenangst haben. Ja, es hört sich komisch an, aber ich glaube, es stimmt. Sie waren nur kurz hier oben im zehnten Stock, während sie sich im dritten bei Ihnen wohler zu fühlen scheinen. Ausserdem könnte eines von ihnen, wenn es wirklich wollte, über die Aussenwand durch Ihr Fenster ins Innere gelangen, die Möglichkeit hätten sie. Denken Sie nur an die sensenartigen Klauen. Die erinnern mich an irdische Gottesanbeterinnen.

Was meinen Sie zu meiner Theorie?

Roger

 

52. Soleius 2660, 10:12 Uhr, ID 200

IST MIR SCHEISSEGAL! Solange die hier nicht reinkommen! Ich habe kaum ein Auge zu bekommen letzte Nacht… haben sie etwas zu essen, das sie mir per Rohrpost zukommen lassen könnten? Ich sterbe vor Hunger.

Tek

 

52. Soleius 2660, 13:33 Uhr, ID 1250

Hallo,

Sie scheinen nicht wirklich an einer fruchtbaren Zusammenarbeit interessiert zu sein. Ihr Desinteresse an meiner Theorie ist in unserer Situation nicht sehr förderlich. Ich bin dabei einen Plan zu entwickeln, der uns retten könnte, aber Sie scheinen kein sonderliches Interesse daran zu hegen.

Unter diesen Umständen sehe ich es nicht als unmittelbar notwendig an, Ihnen meine ohnehin knappen Lebensmittel zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüssen

Roger

 

52. Soleius 2660, 14:00 Uhr, ID 200

Das ist doch nicht ihr Ernst, oder? Wer oder was sind sie? Warum helfen sie mir nicht? Schicken sie was zu trinken runter, sonst gehe ich bei dieser Scheisse hier drauf! Oder wollen sie das sogar? Ich glaube, du bist derjenige, der schon verrückt geworden ist! Gehörst du zu der verdammten Regierung und willst einen Mitwisser ausgeschaltet sehen? Einfacher Job, was kriegst du dafür? Die Regierung von diesem Drecksbrocken kann mich mal und du auch!

 

52. Soleius 2660, 21:59 Uhr, 200

Spion, lebst du noch? Alles Roger bei dir? Hast du kapiert? Alles Roger, Roger?

 

53. Soleius 2660, 5:00 Uhr, 200

Roger, kannst du sie hören? Ich kann sie hören. Ich liege hier auf dem bloßen, kalten PVC-Boden. Eigentlich sind diese Büros doch immer schalldicht von der Umwelt abgeschottet, diese Bonzen-Doktoren brauchen doch ihre Ruhe. Warum dieses hier nicht, warum war Ferlex so ein dämlicher Versager, dass er nicht einmal ein schalldichtes Büro bekommen hat? Wahrscheinlich genau wie du auch! Was hast du in der Küche gemacht? Geputzt oder gekocht? Die Essensreste vom Boden aufgeleckt?

Ich glaube, die Biester singen „Für Elise“. Haben sie dafür auch eine Theorie?

 

53. Soleius 2660, 14:09 Uhr, ID 200

Ich flehe dich an, wenn du noch da bist, ES TUT MIR LEID! Ich wollte dich nicht beleidigen oder deine Theorie verunglimpfen, glaube mir! Bitte sei noch am leben! Antworte mir einfach, egal was! Ich habe Durst, ich habe derartige Kopfschmerzen, dass ich kaum noch etwas sehen kann! Es tut mir leid, ehrlich! Bitte melde dich.

Dies ist die letzte Röhrenposthülse, die von meinem Stapel noch übrig ist. Bitte melde dich.

Tek

 

54. Soleius 2660, 11:50 Uhr, ID 1250

Hallo.

Ich hoffe, ich muss Sie nicht noch einmal so lange hängen lassen, bis Sie wieder normal werden. Bevor ich Ihnen diverse Naturalien zusenden kann, benutzen Sie diese Hülse um mir auf folgende Fragen zu antworten:

- Aus welchem Material ist die Fensterscheibe?

- Was für größere, schwere Gegenstände befinden sich in ihrem Raum?

- Können Sie von ihrer Position eine Feuerleiter zum Dach entdecken?

- Können Sie gut klettern?

Es geht um Ihr Leben, also beherrschen Sie sich.

Roger

 

PS: Ihre Ausführungen bezüglich des „Singens“ der Kreaturen sind ausserordentlich. Berichten Sie mehr darüber!

 

54. Soleius 2660, 17:39 Uhr, ID 200

Es tut so gut etwas von dir zu hören, ehrlich.

Das Fenster ist doppeltes Verbundglas. Da du nach großen Gegenständen fragst, ich brauche das Fenster nicht einschlagen. Es lässt sich von innen öffnen.

Feuerleitern kann ich nicht erkennen, klettern geht so. Habe in der Rifle-Jugend zwei Kurse mitgemacht, aber da die Gravitation hier auf New Stick geringer ist als auf der Erde, wird es wohl etwas leichter sein.

Bitte schick mir etwas zu trinken. Meine Kopfschmerzen sind mörderisch.

 

54. Soleius 2660, 18:00 Uhr, ID 1250

Ich habe Essen und Trinken beigelegt.

Das mit dem Fenster erleichtert die Angelegenheit. Ich erläutere Ihnen jetzt meinen Plan. Wenn wir überleben wollen, müssen wir aus der Klinik heraus. Auf dem Dach wären wir sicher, meine ich. Auf dem Dach gibt es Sonnenkollektoren und im Süden ein Gewächshaus, wo wir Essensvorräte finden können.

Wir müssen auf das Dach gelangen und schnellstmöglich alle Zugänge verriegeln, damit sich nicht doch eines hinaufverirrt. Ich kenne mich hier aus, weiß, wie ich zu laufen hab und habe nur vier Stockwerke vor mir. Sie allerdings würden sich wahrscheinlich verirren, ganz davon abgesehen, dass die Wesen vor Ihrer Zuflucht warten. Es gibt keine andere Möglichkeit: Sie müssen klettern! Die Aussenwand ist in große, glatte Quadrate eingeteilt, wie Ihr Fenster. Dazwischen gibt es Spalten, die Sie zum klettern benutzen müssen. Es wird schwierig, schauen Sie es sich von ihrem Fenster aus an. Schaffen Sie das?

Roger

 

54. Soleius 2660, 18:29 Uhr, ID 200

Danke für das Essen. Für gewöhnlich hasse ich Synthobrei, aber jetzt ist es eine Götterspeise für mich. Ich habe mir die Aussenwand angeschaut… spontan hätte ich gesagt „Nein, keine Chance“. Aber da war noch etwas in dem Geschenkpaket für Theseus. Haftschuhe!

Der kleine Bursche scheint Gravo Baseball zu spielen! Ich würde sagen, damit ist es kein Problem, ich kann eigentlich die Wand hochlaufen.

Tek

 

54. Soleius 2660, 18:41 Uhr, ID 1250

Hallo.

Das sind in der Tat aufbauend Neuigkeiten. Das Problem, wie wir Sie auf das Dach bekommen, dürfte damit gelöst sein. Sie werden demnach direkt nach oben klettern und im Osten des Komplexes das Dach erreichen. Ich werde im Westen über einen normalen Aufgang hoch kommen. Sobald Sie oben sind, verschließen Sie die Tür eines Aufgangs rechts von Ihnen sofort! Alle 100 Meter befindet sich ein weiterer Aufgang, den Sie verschließen müssen! Versuchen Sie, mich zu sehen. Sollte ich mich nicht auf dem Dach befinden, müssen Sie auch die Zugänge im Westen und Norden schliessen, die ich übernehmen werde. Dann habe ich es nicht geschafft.

Ruhen Sie sich jetzt aus, versuchen Sie zu schlafen. Morgen um Punkt zehn Uhr starten wir.

Alles Gute,

Roger

 

26. August 2660, 13:37 Uhr, Newsgroup Kolonialgeschehnisse

Betreff: Auflösung von New Stick

Tags: Kolonie, New Stick, Extraterrestrische Aktivitäten

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Inhalt:

Eine biologische Katastrophe scheint die Kolonie New Stick heimgesucht zu haben. Die junge Kolonie, die vor erst 44 Jahren von 300 Kolonisten untersucht, erschlossen und besiedelt wurde, erhielt in den kommenden Jahren massive Subventionen der NRA und entwickelte sich schnell. In den folgenden 30 Jahren wanderten 20 Millionen Menschen nach New Stick aus.

Es scheint, dass die gesamte Bevölkerung einer planetaren, biologischen Bedrohung zum Opfer gefallen ist. Vor 20 Tagen ging die letzte Nachricht von der Kolonie im Sonnensystem ein, es war ein Hilferuf. Eine Division von NRA-Zentrifugalschiffen fand eine komplett Zerstörte Infrastruktur vor. Zerstört von primitiven, insektoiden Tieren, die im Blutrausch die gesamte Bevölkerung abgeschlachtet hat (visuelle Holobilder im Anhang). Es waren Milliarden, die über den gesamten Planeten verstreut waren.

Am 55. Soleius um 9:00 Uhr Ortszeit brachte Die Division die tote Kolonie mit etwa 15 Planetenknackern zur Explosion, um die Mordbestien auszulöschen.