Ein neuer Planet, eine weitere Landung
Seit sie den neuen Raumhafen eröffnet haben, bin ich nicht mehr so oft auf den Feldern. Ich arbeite meinen Teil, aber ich bin öfter am Raumhafen als es meinem Vater lieb ist und oft genug, dass mich der Lehrer einen Träumer nennt.
Meine Großeltern sind vor fast fünfzig Jahren nach New Eden ausgewandert und vererbten meinen Eltern neben dem Boden, den sie bestellten, die Abneigung gegen weiteren Wandel. Es wuchsen Chilli-Bohnen und Alquam, wie auch Familien und Stallungen und man war es zufrieden die Sonnenuntergänge des dreißig Stunden Tages im Wechsel der Jahreszeiten zu sehen.
Wie die Jahreszeiten, so wechselten auch die Schiffe, die, trotz des neuen Raumhafens, nicht öfter landeten. Und irgendwie ist jede Landung auf eine traurige Art wie die andere, denn wenn sich die Flammen und die Aufregung erst mal gelegt haben, und die Düsen nur noch leise knacken, bleibt es erst mal still.
Jeden Tag komme ich und schaue ob sich was tut, auch wenn ich weiß, daß der Weg zum Hafen umsonst ist, weil die Quarantäne noch andauert. Es ist quälend die verschlossenen Schiffe zu sehen sind, so dass ich mir jedes Mal vornehme nicht noch einmal zu kommen nur um am nächsten Tag doch wieder hinzu rennen. Und wenn dann endlich die Ladeluken aufschwingen, sause ich trotz meiner elf Jahre wieder hin. Auch wenn nur Laderoboter die Rampen runter kommen. Manchmal lässt ein Raumfahrer seine Beine aus einer offenen Luke baumeln, und schaut den Robotern zu bis sich die Luken wieder schließen und ich auf New Eden zurückbleibe.
Gleich nach der Schule lief ich wieder zum Raumhafen. Ich nahm den kurzen Weg über das Wolfsgras (es war sicher, denn es hielt den Schiffsschatten für die Nacht) und lugte hoch während ich weiter lief.
„Hey, Junge!“ rief jemand.
„Wer?“ Ich zählte rasch seine Finger durch, “Ich, Sir?“
„Ja,“ sagte er nur und ich kam näher. Er lehnte sich an die Rampe, hatte neben sich einen abgewetzter Raumsack liegen und seine blauen Augen lächelten aus zahllosen Falten eines wetter- (nein vakuumgegerbten) Gesichtes. Er war blass, aber genau so, wie ich mir Raumfahrer vorstellte.
„Sinn' sie von 'nem anderen Planeten?“
„Ich stamme von der Erde, wenn du das meinst.“ Ich schüttelte den Kopf.
„Nein, ich mein', komm'n sie gerad' von 'nem fremden Planeten?“
„Weißt du Junge, für mich ist das hier ein fremder Planet.“ Ich machte wohl ein dummes Gesicht zu diesem unvermuteten Gedanken, denn er lachte.
„Nun gut. Ich suche eine Bleibe. Kennst du etwas hier?“
„Sie woll'n bleiben? Hier?“ rief ich entgeistert.
„Ja, es ist nett hier, erinnert mich an die Alpen.“ Er nahm den Raumsack auf.
„Alp'n?“ fragte ich.
„Ein Gebirge. Auf der Erde.“
„Berge?“ Er nickte abwesend, während er in die Runde schaute. Ich lachte ungläubig und er drehte sich wieder um.
„Ja, die Alpen. Ein Gebirge so ähnlich wie eures hier. Wie nennt ihr es?“ Ich zuckte mit den Schultern.
„Garnich', nur Berge.“ Er setzte den Raumsack ab.
„Ihr habt keinen Namen für das Gebirge?“ Ich zuckte wieder mit den Schultern.
„Doch, Berge.“ Er sagte nichts, aber ich hatte das Gefühl etwas sagen zu müssen.
„Da ist nichts. Kein Boden der lohnt, und das Alquam verträgt die Höh' nich'.“ Er zog eine Augenbraue hoch; das nervte.
„Wir hab'n alles was wir brauch'n in der Ebene. Hier ist's gut und wir woll'n nit mehr. Hier hab'n wir Wasser und gut's Wetter. Es ist nit nötig und außerdem gefährlich in's Gebirge zu woll'n. Es g'nügt...“ Ich brach ab, als ich merkte, dass ich wie der Lehrer redete.
„... für die nächste Mahlzeit zu sorgen und die Höhle sauber zu halten?“ vollendete er meinen Satz. Ich verstand nicht, aber es war irgendwie nicht an mich gerichtet, darum fragte ich nicht. Er schaute kurz zu den Bergen und blickte mich dann direkt an.
„Was suchst du dann hier Junge?“ Ich schaute zum Schiff auf. Eine Tycho-42 mit Muonenreaktor und Podkletnov Neutralisator. Ich hatte die Wörter gelernt, ohne zu wissen was sie bedeuteten um sie, wie einen Zauberspruch, zu murmeln wenn ich wieder vor einem verschlossenen Schiffsbauch wartete. Und warum? Ein Frachter wie viele andere, nichts als ein Transporter (nur nicht für mich!) und trotzdem zog es mich hierher. Ich schaute zu den Bergen, dann wieder zum Schiff und schließlich zu Boden. Ich fühlte mich schuldig ohne zu wissen wofür. Der Mann räusperte sich verlegen.
„Schon gut mein Junge. Laß es gut sein. Tut mir leid. Wirklich.“ Er schwieg einen Moment.
„Wie heißt du?“
„Romeo Donaghey, Sir.“ Er lächelte.
„Mit dem Namen musst du ja hier rum stromern. Hast wohl deinen Balkon noch nicht gefunden, was?“ Ich verstand schon wieder nicht, aber es schien nicht böse gemeint.
„Wie alt bist du Romeo?“
„Elf, Sir! Das sind fünfz'n Standardjahr',“ rief ich stolz darauf es umrechnen zu können.
„Gut Romeo. Nenn' mich Pierre. Also, kennst du eine Unterkunft?“
„Natürlich, Sir. Die Güld'ne Greivel hat Platz.“
„Gut, dann bring mich hin und ich erzähl dir, warum es wichtig sein kann einem Berg einen Namen zu geben.“ Ich schnappte seinen Raumsack und ging voran.
Er aß und trank wie jemand, der lange Gutes entbehrt hatte. Schließlich gab er den Löffel ab (an den Wirt, denn er war ja aus Metall) und wollte sich schier darüber totlachen, wie ich das genannt hatte.
Aber es gefiel ihm bei uns. Er klopfte anerkennend an die Bank, „ Kein Holz? Ach, Pilz?“ lehnte sich behaglich zurück, sog genießerisch den Duft der Honigflechten ein und nahm einen großen Schluck Alquam. Nur unseren Tabak mochte er nicht. Er schaute heikel, wie ich ein Pfeifchen ansteckte und wedelte den näher kommenden Rauch mit einer Hand fort.
„S'ist gut geg'n Getier,“ erklärte ich und wies auf die Dornfliegen, die klingend an die Lichtgläser stießen, aber er wedelte weiter den Rauch fort. Irgendwie hatte ich mir Raumfahrer härter vorgestellt.
„Einen Namen für `nen Berg. Ein Berg auf `nem fremden Planeten auf dem ihr gelandet seid,“ sagte ich bestimmt.
„Ich schulde dir eine Geschichte,“ sagte er, „nun denn.“
Vor gut dreißig Jahren waren wir mit der Beagle in der kleinen Magellan'schen Wolke unterwegs. Schönes Schiff: 5000 Tonnen Tiefraumklipper mit einem Petawatt Stellarator. Da merkte man wenigstens wenn das Triebwerk Schub gab. Ich mag das, das gibt ´nem Schiff Charakter.
Es dauerte nicht lang, dann fanden wir etwas Außergewöhnliches. Ein Sonnensystem, dessen Form, wie soll ich sagen, bizarr war.“ Sein Zeigefinger stieß auf die Tischplatte herab und fuhr in Kreisen umher: „Die Planeten kreisten nicht in einer Ebene um das Zentralgestirn, sondern,“ er griff nach einer Frucht, sein Zeigefinger setzte an und umfuhr die rote Schale,“sondern auf einer Kugelschale, so das sich die Orbits andauernd kreuzten. Siehst du?“ Er schüttelte wieder in Verwunderung den Kopf „Zweiundvierzig Planeten kreisten um die Sonne wie...“
„Um ein Atommodell!“ rief ich. Er nickte.
„Genau! Wie ein Atommodell. Unglaublich, das es so etwas überhaupt gab. Die Planetologen waren total aus dem Häuschen und wollten nichts anderes mehr sehen.“
„Wie heißt es?“ fragte ich.
„Das Moly System. Wie Molybdän. Nach dem zweiundvierzigsten Element im Periodensystem.“
Nun, da die Planeten kreuz und quer um ihre Sonne kreisten hatten wir, das heißt der Kapitän, ein Problem. Denn solche komplexen Bahnen waren viel zu kompliziert für die photronischen Gehirne der Sonden. Die Computer bekam richtig Zustände. Da mussten richtige Raumfahrer ran und keine Automaten. Nachdem ein paar Sonden in der Atmosphäre verglühten oder bei dem Versuch einen Weg zum Schiff zurück zu finden den Treibstoff aufbrauchten, hatte der Kapitän schließlich ein Einsehen. Vielleicht hatten wir ihn auch genug genervt. Wie die Schulkinder standen wir vor ihm und drängelten und bettelten darum starten zu dürfen. War ja auch`ne seltene Gelegenheit auf `nem fremden Planeten zu landen.
Irgend jemand schlug vor Papierstreifen aus dem Luftfilter zu ziehen um den ersten auszulosen. Jenny Komarova hat, glaub ich, gewonnen und durfte sich einen Planeten aussuchen. Sie hatte Pech: beim Start vom Planeten Kyrill lief ihr Triebwerk heiß uns sie hockte über zwei Stunden in einem niedrigen Orbit, und mußte unseren Sticheleien zuhören, bis die Plasmakammer wieder ansprang.
So waren eigentlich alle zufrieden, bis auf Paul, der immer noch keine Erstlandung in seinem Logbuch hatte. Er war das jüngste Besatzungsmitglied und ganz wild auf eine Erstlandung. Außerdem waren unserem Astrophysiker ein paar ungewöhnliche Daten aufgefallen.
Also gab der Kapitän seine Zustimmung zu Pauls erster Landung auf dem Eismond. Von dort aus konnte er die Messungen vornehmen, auf die unser Pokergenie so erpicht war.
Wir checkten seine Bootsysteme und gingen mit ihm noch mal die nötigen Bahnmanöver durch. Schließlich wollten wir nicht, dass unserem Benjamin etwas geschah.
Von der Zentrale aus verfolgten wir seinen Flug und hörten dem steten Ping seines Landeradars zu. Sein Boot war auf dem Schirm als kleines silbernes Fünkchen zu sehen, das sich langsam auf den perlweißen Mond zubewegte.
Schließlich sahen wir den Mond zum ersten Mal aus der Nähe. Eine glatte weiße Eisoberfläche; fast milchig glatt. Unterhalb, auf dem Planeten, war ein großer Vulkan sichtbar und es sah beinahe so aus, als ob der Mond von ihm in die Umlaufbahn geschossen worden wäre.
„Das ist natürlich Unsinn,“ sagte Pierre, „aber auf solche Gedanken kommt man mitunter wenn man zu lange die Sterne betrachtet.“
Der Zeitpunkt des Landemanövers kam, auf dem Schirm lief der Count-Down ab und bei Null hörten wir statt des Triebwerkes Pauls überraschtes: “Hey!“
Das Landeradar setzte einen Moment aus und fing wieder an; langsam und stetig. Ich blickte auf den Schirm und sah wie das Fünkchen, das Pauls Beiboot war, über den dunklen Rand der Scheibe huschte. Ich war so verdutzt, dass ich vergaß ihn anzufunken.
„Hier Beiboot Gamma. Alles A-OK bei mir. Aber, das Landeradar ist defekt.“
„Wie lange bis zum Funkschatten?“ wollte ich wissen. Paul zögerte.
„Nach meiner Berechnung, müßte ich schon drin sein.“
„Macht nichts, hast dich verrechnet. Ändere nichts, du bist auf einer Freiflugbahn. Wir haben dich im Nu wieder bei uns.“ Das machte Paul, der sehnsüchtig auf seine Erstlandung hoffte, nicht glücklich, aber er war vernünftig genug das einzusehen.
Zum Abendessen hatten wir unseren Benjamin zurück und die Mannschaft war noch erbarmungsloser mit ihm als mit Jenny.
„Vorbei Paul! Glatt vorbei! Du bist am Mond vorbei geflogen!“ Für die anderen Astronauten war es ein klarer Fall von Pilotenfehler, denn die Tests zeigten, daß sein Landeradar fehlerfrei arbeitete. Genüßlich rieben sie ihm unter die Nase, daß er mit der ersten Fast-Landung der Raumfahrt berühmt werden würde.
Es machte die Situation auch nicht besser, als Paul wütend verlangte, den Vulkan nach ihm zu benennen. Schön, am Mond war er vorbei geflogen, aber ihm stand das Recht zu die überflogenen Gebiete zu benennen. Die automatischen Kameras hatten ein paar schöne Aufnahmen während seiner Passage vom Vulkan gemacht und er bestand darauf, ihm seinen Namen zu geben. „Paul's Peak“ sollte er heißen, aber die Schandmäuler machten daraus „Paul‘s Pickle“ und diesen Namen trägt er noch heute.
Nach dieser Geschichte Kapitän grämten einige unerledigte Aufgaben: die dritte Station, die Jenny nicht mehr absetzen konnte, mußte auf den Felsplaneten und der Astrophysiker war noch immer nicht glücklich mit seinen Messungen. Also bereiteten wir Jennys Beiboot auf eine weitere Landung vor und bestückten es mit ausreichend Instrumenten.
Es waren nur wenige in der Zentrale, wir waren alle ein wenig müde, aber Paul, der Navigator, der Kapitän und ich wachten über ihren Anflug. Alles lief glatt und wir warteten auf das Signal von ihrem Navigationscomputer, als die Anzeige auf dem Landeradar umsprang. Eben noch hatte es zweiundvierzig Klicks über Grund angezeigt, als es kurz aussetzte, um dann den unmöglichen Wert von zweihundert Kilometern auszuspucken.
„Ist der Mond weg?“ fragte Jenny ungläubig über Funk, aber er befand sich nach wie vor unter ihr.
Sie drehte das Beiboot erneut und das Landeradar zeigte wieder ihre vorherige Höhe an. Sie richtete das Boot wieder flach für die Bremsphase aus und wieder verschwand das Radarsignal.
„OK, genug. Jenny, bleib wo du bist, wir holen dich,“ ließ der Kapitän verlauten. Er gab dem Navigator ein Nicken. “Und dann will ich wissen, wer das Radar repariert hat.“
Bei etwa neunzig Klicks meldete der Navigator Laserkontakt zu Jennys Beiboot. Der Kapitän ließ sich noch mal die geschätzte Rendezvouszeit bestätigen und befahl auf Handsteuerung zu gehen; er traute der Automatik nicht mehr. Der Navigator zündete die Korrekturtriebwerke, als wir alle in die Gurte flogen. Das Schiff schlingerte und stöhnte. Unter uns wurde die Landschaft größer. Ich erkannte den Vulkan, Paul‘s Pickle - wir fielen auf den Planeten herab.
Umkehrschub, brüllte der Kapitän. Zurück in den Orbit! Das Triebwerk dröhnte und der Horizont drehte sich. Wir torkelten wild und ich erkannte immer mehr Einzelheiten auf der Oberfläche.
Hilfstriebwerke, schrie der Kapitän.
In diesem Moment schrie Paul: „Nicht den Orbit! Zum Pickle!“ Er hatte sich an den Navigationscomputer geklammert. Mein Blick fiel auf ihn, er nickte zum Schirm hin, auf die Bahnkurven und die Berechnungen. Dann begriff ich und brüllte auch: „Zum Pickle! Schub zum Pickle!“ Ob der Navigator einfach nur blind gehorchte oder die gleiche Einsicht hatte weiß ich nicht. Aber die Korrekturdüsen legten los und das Schiff schwang herum. Der Schub wuchs und wir beschleunigten direkt auf den Vulkan zu.
Der Vulkanschlund wuchs und ich schielte immer wieder zum Entfernungsmesser, als die Lateraldüsen aufjaulten und wir wieder in die Gurte flogen. Der Vulkan drehte sich aus dem Bild. Ich zitterte und starrte auf den Entfernungsmesser und begriff erst nach ein paar Sekunden, daß wir stiegen. Mit einem Knall schaltete das Triebwerk ab. Es war heißgelaufen, aber wir waren im Orbit.
„Was war g‘schen?“ fragte ich. „Gleich,“ sagte Pierre und nahm einen Schluck.
Der Astrophysiker hat es uns hinterher erklärt. Als wir Jenny wieder an Bord hatten, holte er sich ihre Meßdaten womit er genug Material hatte um es uns zu erklären.
Der kleine Eismond, auf dem Pauls Fast-Landung stattgefunden hatte, war kein Mond und der Vulkan unter ihm auf dem Planeten sei kein Vulkan, so fing er an. Die Planetenkruste hatte zwar etwas ausgespuckt, aber das war kein Magma gewesen, sondern eine Singularität. Ein Paar kleiner, schwarzer Löcher waren durch den Planeten geflogen. Eines kreiste im Kern des Planeten, das andere wurde heraus katapultiert. Es zog dabei Material von der Planetenkruste mit sich und kam im Orbit zur Ruhe. Darum Paul‘s Pickle, der Schein-Vulkan. Darum die merkwürigen Echos des Landeradars, die vom Ereignishorizont um die Singularität herum gelenkt wurden.
All das hatte Paul schlagartig verstanden und seine Eingebung, bis zum Librationspunkt zu beschleunigen, wo sich die Anziehungskraft der Singularität und des Planeten aufhoben, um dann seitlich zu entfliehen, hatte das Schiff gerettet.
Pierre verstummte und schaute in den Sternenhimmel. Ich war irgendwie enttäuscht. Klar, ohne den Namen für den Berg hätten der Kapitän oder der Navigator nicht so schnell reagiert. Aber irgendwie fehlte mir etwas. „Ihr seid `nit gelandet?“ wollte ich noch mal wissen.
„Nein, diesmal nicht. Aber durch die Fast-Landung haben wir viel mehr gelernt als durch irgendwelche geologischen Messungen.“ Mir war komisch zumute. Wozu das alles? Wozu überhaupt Raumfahrt?
„Heißt des, daß es egal sei, ob einer in den Raum will?“ Pierre schaute mich eindringlich an.
„Nein! Wenn es dich zieht, dann mußt du sogar gehen. Aber was ich dir sagen will, ist, daß du Antworten bekommst auf Fragen, die du nicht gestellt hast und die du vielleicht gar nicht wissen willst.“
„So wie Paul, der nach einer Fast-Landung einen Nicht-Vulkan benannt hat?“ Pierre grinste.
„Genau. Aber vergiss den Vulkan. Niemand erinnert sich mehr daran. Auch nicht an den Planeten. Aber in jedem Lehrbuch der Raumfahrt ist das Pickle-Manöver beschrieben.“