Flippy der Rauschgiftpirat
Auf dem Tisch herrschte kreatives Durcheinander. Wäsche, Uniformteile, Datenträger und persönlicher Krimskrams warteten darauf, ordnungsgemäß verstaut zu werden. Kein Grund zur Eile, die ALABAMA würde erst in zwei Stunden vom Nordamerika-Raumhafen starten.
„Louisa, Cedric, könnt ihr bitte kurz einmal in meine Kabine kommen.“ Hauptmann Kreuden rief von der Kommandobrücke an. „Vor dem Start muss da noch etwas geklärt werden.“
„Stimmt was nicht mit den Papieren von der Raumakademie?“
„Es ist etwas anderes, Cedric“, antwortete der Hauptmann ausweichend.
„Ihr seid doch über Gate Sieben auf das Raumhafengelände gekommen, nicht wahr?“
Die Zwillinge nickten mechanisch. Oberleutnant Thomsen, ebenfalls in Kreudens Kabine, stellte die nächste Frage.
„Habt ihr bei Gate Sieben jemanden getroffen? Verwandte vielleicht?“
„Oberleutnant, was haben die komischen Fragen zu bedeuten?“
Louisa Danword rutschte unruhig auf dem Stuhl in und her.
„Ein offizielles Verhör?“
Thomsen seufzte leise: „Ja. Es tut mir Leid, aber der Hauptmann und ich, müssen einige Fragen stellen.“
Er zeigte dem Mädchen ein Holobild, aufgenommen an Gate Sieben. Es zeigte sie mit einem jungen Mann, der ihnen sehr ähnlich war.
„Soll das heißen, dass man uns wegen dieser Type verdächtigt?“, wunderte sich Louisa.
„Wenn Sie es unbedingt wissen wollen, Oberleutnant Thomsen“, beantwortete Cedric die Frage, „Flippy ist unser Großcousin. Er musste an Bord, genau wie wir auch.“
Hauptmann Kreuden seufzte leise. „Marshüpfer“, setzte er die Befragung fort, „es geht nur am Rande darum, ob und wie ihr mit diesem Flippy verwandt seid. Unsere Dienststelle bekam den Tipp, dass Vanderfalk sich auf den Weg machen soll, eine Ladung Flugsalbe zu übernehmen, und zwar als Unterführer der Nepal-Gruppe.“
Die Kadetten sahen zuerst einander, danach Kreuden und Thomsen mit großen Augen an.
„Hauptmann“, Cedric machte seinem Unmut Luft. „Sie wollen uns doch nicht allen Ernstes erzählen, dass Flippy bei der Nepal-Gruppe als Unterführer mitmachen darf? Welche Erdschnecke ist bloß auf die Idee gekommen? Das taugt ja nicht mal als Witz!“
„Junger Mann, ich habe anderes zu tun, als schlechte Witze zu erzählen. Was habt ihr Beiden mit diesem Flippy und was mit der Nepal-Gruppe zu schaffen?“
„Darf ich die Sache erklären, Hauptmann?“ Louisa verpasste dem Bruder einen heimlichen Fußtritt. Kreuden gegen sich aufzubringen, war das Letzte, was ihnen in dieser brenzligen Situation nutzen konnte. „Flippy ist ein Vetter zweiten Grades. Mehr haben wir mit dem Burschen nicht zu schaffen. Er ist die dümmste und faulste Motte, die durch die Subtown unserer Kolonie läuft. Zudem ist er auch der einzige Kerl auf dem Mars, der vom Dealen nicht steinreich wird. Er lebt von dem Geld, das seine Freundinnen auf dem Strich verdienen.“
„Der Kerl schickt seine Freundinnen zum Anschaffen? Weil er zu dumm zum Dealen ist?“
Thomsen schaute Louisa mit hochgezogener Braue an. Aber Louisa zuckte nur mit den Schultern.
„Louisa sagt die Wahrheit, Hauptmann.“ Cedric kam der Schwester zu Hilfe. „Seit Jahr und Tag wandert der gute Flippy immer wieder in den Bau, abwechselnd wegen Zuhälterei und Dealerei. Wer immer eine miese Statistik hat, geht hin und schnappt sich Flippy. Wann immer im Knast Überfüllung herrscht, wird er wieder nach Hause geschickt. Wir haben nicht einmal gewusst, dass er gerade draußen ist. Das Treffen an Gate Sieben war reiner Zufall, Hauptmann.“
„Habt ihr mit diesem Flippy über unsere Fahrt gesprochen? Über den neuen Auftrag?“ Kreuden ließ nicht locker.
„Wie denn, Hauptmann?“ Louisa zog ein beleidigtes Gesicht. „Erstens überhaupt, zweitens kannten wir doch den neuen Marschbefehl noch gar nicht. Sie wissen doch selber, dass wir immer erst an Bord erfahren, wohin es gehen soll. Geht doch nicht mal theoretisch! Nach der Großtante haben wir uns erkundigt, und nach dem Familientreffen. Bitte glauben Sie uns das.“
Ein kurzes Nicken zeigte, dass Kreuden mit der Antwort der Zwillinge zufrieden war. Aber etwas anderes musste er noch erledigen.
„Folgendes, Marshüpfer“, versuchte er, die unangenehme Sache hinter sich zu bringen. „Bis auf weiteres müsst ihr in eurer Kabine bleiben. Regulären Borddienst dürft ihr erst wieder tun, wenn die Sache mit eurem lieben Verwandten geklärt ist. Ihr kennt ja die Vorschriften.“
„Wegen Flippy Kabinenarrest?! Das darf doch nicht wahr sein. Wir haben nichts angestellt.“ Die Kadetten schimpften, ohne dabei Luft zu holen. „Wie die Torfköppe stehen wir da. Soll doch wegen der Motte in den Bau gehen, wer will.“
„Jetzt regt euch mal nicht auf, ihr Beiden.“ Thomsen versuchte, die Danwords ein bisschen aufzuheitern. „Keine Arbeit, freie Verpflegung, komfortable Unterkunft. Hat nicht jeder. Kommt, zieht nicht solche Gesichter. In längstens drei Tagen ist die Welt wieder in Ordnung.“
Thomsen setzte sich an den Tisch, und griff zur Kaffeekanne. Oberleutnant Jenny Kosslow, die Datenbankspezialistin an Bord, Hauptmann Kreuden und der leitende Ingenieur Ming Seng schauten ihn erwartungsvoll an. Er wusste jedoch nicht viel zu berichten.
„Ich habe den Marsianern das Essen gebracht und mit ihnen über die schriftlichen Arbeiten für die Raumakademie gesprochen. Die Quartalsreferate für Astrophysik II und Energiewaffen III stehen an.“
„Brauchen die Zwillinge Hilfe?“, wollte Kreuden wissen. Im Kabinenarrest hatten sie keinen Zugriff auf die Datenbanken und konnten sich auch nicht per Funk mit ihren Kameraden von der Raumakademie beraten.
„Bis jetzt nicht. Melden sich aber, wenn sie nicht vorankommen.“
„Und sonst?“
Thomsen grinste übers ganze Gesicht: „Schlechte Laune ist angesagt wegen der missratenen Verwandtschaft. Hätte ich auch.“
„Schade, dass wir nur das Holobild bekommen haben“, brachte Jenny Kosslow die Misere auf den Punkt. „Hätten die Fahndungsleute Richtmikros eingesetzt, stünde fest, worüber sich die Marshüpfer mit diesem Flippy unterhalten haben. Dann wüssten wir definitiv, woran wir sind. Einen besseren Unschuldsbeweis gäbe es für die Danwords nicht. Aber nein, die Fahnder haben mal wieder nur halbe Sache gemacht. Und wie ich den Haufen einschätze, haben die sich nicht einmal Vanderfalks Strafakten von der Marskolonie schicken lassen. Fauler Haufen!“
„Mir gefällt die Sache mit diesem Vanderfalk nicht.“ Es war Ming Seng, der die Sprache auf die Motte brachte. „Dieser Flippy ist ein Kleindealer und Minizuhälter, der kaum einen Haftplatz wert ist. Warum ist so ein Typ von heute auf morgen Unterführer bei der Nepal-Gruppe? Warum kriegt diese Motte ein Schiff nebst einer Riesenladung Drogen? Und warum bekommen wir termingerecht einen Tipp, wann und wo der Deal über die Bühne gehen soll?“
„Kosslow, wohin denn eilig?“ Jenny Kosslow war aufgesprungen, verließ hastig die Kantine.
„Meine Datenbanken anwerfen. Ich will mal gucken, was wir selber über diesen komischen Vogel rauskriegen. Die Sache stinkt.“
Auch der Hauptmann beendete seine Kaffeepause frühzeitig.
Der Zeppelin, wie man die überdimensionalen alten Raumfrachter nannte, nahm Kurs auf den größten Brocken, der sich in der Nähe des Asteroiden Vesta befand. Kraftwerk, Steuerungszentrale, vier Treibhäuser und ein Wohngebäude bildeten eine winzige Kolonie. Auf den ersten Blick schien alles normal. Die Bio- und Energiescanner verrieten jedoch, dass die Kolonie verlassen war: kein Energieverbrauch, keine künstliche Gravitation, kein Anzeichen von Leben. Darüber hinaus war alles uralt und vergammelt.
„Die Vögel sind längst ausgeflogen und haben sich ein neues Nest gebaut“, kommentierte Thomsen die Lage.
„Um so besser.“
„Zielerfassung für Bug und Heck des Frachters positiv, Hauptmann. Welche Waffen?“
Alle Waffensysteme der ALABAMA waren einsatzbereit und gerichtet auf – den jämmerlichsten Schrotthaufen, der durch die bekannte Galaxis fuhr und der verlassenen Kolonie gerade einen Besuch abstattete.
„Schlimm genug, dass man auf so etwas überhaupt schießen soll“, schimpfte der Hauptmann leise vor sich hin. „Ein Raumtorpedo kostet mehr, als der Kahn noch wert ist. Laserstrahl, fünf Sekunden, halbe Kraft. Mehr wäre pure Verschwendung.“
„Standardprozedur?“
„Nein, wir halten die Tarnung aufrecht. Ich will den Überraschungseffekt ausnutzen. Wenn die Dealer nicht wissen, wer sie von wo aus angreift, geben sie schneller auf.“
„Zu Befehl, Hauptmann. Fünf, vier, drei, zwei, eins: Schuss!“
Bug und Heck des Raumfrachters leuchteten für einen kurzen Moment auf.
Die automatische Raumüberwachung schaltete auf volle Vergrößerung. Der Frachter füllte den Monitor völlig aus.
„Perfekte Arbeit, Thomsen, so wie immer. Der Bugantrieb ist schwer beschädigt, die Hecksteuerung funktionsunfähig. Keine weiteren erkennbaren Schäden. Das Schiff kann ohne besondere Sicherungsvorkehrungen übernommen werden.“
Aus den Augenwinkeln bemerkte der Hauptmann, dass Thomsen mit einem Datenträger hantierte. Offensichtlich hatte er Aufzeichnungen gemacht.
„Für die Kadetten“, erklärte jener kurz. „Genau das richtige Material fürs Quartalsreferat. Die Ärmsten sollen wenigstens ein bisschen was von der Sache haben.“
Kreudens Augen verdunkelten sich für einen kurzen Moment. Die Danwords hätten heute viel lernen können, nicht nur in der Theorie. Aber das musste warten bis zum nächsten Auftrag. Jetzt waren die Dealer auf dem Zeppelin dran.
„Hier spricht der Raumkreuzer ALABAMA“, schickte er den üblichen Funkspruch ab. „Wir fordern Sie hiermit auf, binnen einer Minute die Passagierschleusen Ihres Schiffes zu öffnen, damit unsere Leute an Bord kommen, das Schiff durchsuchen und die Besatzung festnehmen können. Andernfalls sehen wir uns gezwungen, mit dem Beschuss fortzufahren. Ende.“
Oberleutnant Thomsen liebte, genau wie Kreuden, den Theaterdonner. Deshalb ließ er seine Hand für zehn Sekunden über seiner Konsole schweben, ehe er den Schalter umlegte.
„Tarnung ausgeschaltet.“
Pelzmütze, Zöpfchenfrisur, lila Stiefel: Die drei Männer, denen man eine Halskrause verpasst hatte, wie man die elektronischen Fesseln ihres Aussehens wegen nannte, bedienten komplett das Klischee einer Motte.
„Vanderfalk“, Oberleutnant Thomsen sprach den Anführer gleich mit Namen an, „Sie kennen ja die Prozedur. Sagen Sie aus oder nicht?“
Flippy wusste immer, wann er verloren hatte. Er nickte nur kurz, krempelte den Ärmel seiner Jacke hoch, ließ sich das Serum geben. Die beiden anderen Verhafteten schauten ruhig zu. Für keinen, der sich im großen Arbeitszimmer an Bord der ALABAMA aufhielt, war ein solches Verhör nichts Neues.
„Vanderfalk, Sie wissen, dass wir in den Laderäumen Ihres Schiffes eine halbe Tonne Rauschgift gefunden haben im Wert von einer halben Million VE?“
Flippy bejahte.
„Wissen Sie auch, dass es sich bei den Drogen um verdorbene Ware handelt?“
Der junge Marsianer schaute Thomsen ungläubig an. Er wollte nicht glauben, was ihm der zweite Offizier da vorhielt. Seine Leute hatten ihm doch keinen wertlosen Abfall angedreht.
„Sie können uns ruhig glauben, Vanderfalk“, mischte sich der Hauptmann mit seinem vertrauenerweckendsten Lächeln ein. „Die Schnelltests, die wir in unserem Labor machen, sind sehr genau. Mit dem Zeug können Sie bestenfalls noch Ihren Garten düngen.“
„Warum sind Sie und Ihre Leute eigentlich mit so einem alten Kahn unterwegs? Die Nepal-Gruppe hat sonst nur das Beste vom Besten“, wechselte Thomsen das Thema.
Der Gefangene grinste: „Tarnung. Bei so einem alten Pott denkt doch kein Mensch an Drogen.“
„Warum wurden ausgerechnet Sie, Vanderfalk, als Unterführer ausgewählt? Ihre Kameraden sind doch älter, länger im Geschäft.“
Kreuden und Thomsen waren ein eingespieltes Team. Der dauernde Themenwechsel verwirrte den Gefangenen. Die Wahrheitsdroge erledigte die restliche Arbeit.
„Weil ich der Einzige bin, der eine Raumfahrtlizenz besitzt. Als ich das letzte Mal auf Bewährung raus kam, musste ich einen Beruf lernen, sonst wäre ich nicht freigekommen. Da habe ich eben die Lizenz für Raumfrachter gemacht.“
„Soll das heißen, die Nepal-Gruppe hat sich Ihre Lizenz zeigen lassen, ehe Sie das Schiff bekamen?“ Der Hauptmann zog die Brauen hoch. Das war selbst ihm neu.
„Natürlich“, antwortete Flippy brav, „das Schiff sollte ja auf meinen Namen angemeldet werden. Das geht doch nur mit Lizenz.“
„Sagen Sie mal, Vanderfalk“, Thomsen stellte die nächste Frage, „wann und wo hat man Sie und Ihre beiden Kameraden eigentlich angeworben? Meines Wissens sind Sie doch erst vor zwei Wochen wieder aus dem Gefängnis entlassen worden.“
„Im Bau habe ich einen kennen gelernt, dessen Kumpel suchte dringend nach Leuten mit Raumfahrtlizenz. Und als ich dann frühzeitig entlassen wurde, habe ich mir den Mann angeguckt. Wir wurden auch schnell handelseinig. Der Thorsten und der Peter gehörten schon länger dazu. Sollten als meine Besatzung mitfliegen.“
„Ich hätte da noch eine Frage“, wechselte Kreuden das Thema. Mit gut gespielter Gleichmütigkeit zog er das Holobild, welches er schon den Kadetten gezeigt hatte, aus einem Stapel Schreibfolien heraus und legte es dem Gefangenen vor. „Woher kennen Sie die beiden auf dem Bild, und was haben Sie mit denen besprochen? Haben Sie von den Kadetten irgendwelche Informationen erhalten oder an sie weitergegeben?“
Vanderfalk schaute sich verwirrt um. Offensichtlich hatte er Probleme mit der Fragestellung, musste mühsam nach der Antwort suchen.
„Das sind Louisa und Cedric. Die beiden sind Großcousins. Die haben mir von dem Familientreffen erzählt, das ihre Oma im Herbst veranstalten will. Ich wusste aber nicht, ob das klappen würde – wegen meines Urlaubs.“
„Haben die Kadetten mit Ihnen über den eigenen Marschbefehl gesprochen?“
Die Motte zuckte mit den Schultern. „Nein, haben sie nicht. Die Beiden reden nie über ihren Beruf. Wieso? Ist was mit Cedric und Louisa?“
Thomsen und Kreuden blickten einander an. Keine Fragen mehr, auch nicht an die anderen Gefangenen.
Der Energiefächer strich vom Bug zum Heck über den alten Raumfrachter, ließ ihn für einen kurzen Moment blau aufleuchten, ehe das Schiff in unzählige Teile zersplitterte.
„Das war’s auch schon, Cedric. Prima gemacht.“ Caulder und Kreuden, die seitlich hinter dem Kadetten standen, sparten nicht mit Lob.
„Bedankt.“
„So, Louisa, die Altbauten auf dem Brocken da sind für dich.“
Die Angesprochene nahm nun den Platz an der Waffenkonsole ein und erledigte die ihr gestellte Aufgabe. Auf dem Monitor erschienen die Gebäude der kleinen Kolonie. Ein ähnlicher Fächer strich über die Bauten, ließ alles in Blau aufleuchten, ehe auch diese zersplitterten.
„Sauber weggefegt, Louisa.“ Caulder hatte die Zeit genommen. „Exakt vierundzwanzig Sekunden für sieben Gebäude. Wer’s besser machen will, muss sich echt was ausdenken.“
„Danke.“
Alle nahmen wieder ihre üblichen Plätze auf der Kommandobrücke ein. Cedric, am Bordfunk, nahm die Schreibfolien entgegen, die das Gerät soeben ausspuckte.
„Wir sollen Kurs nehmen auf Raumsektor Pazifik Neun. Die KONGO hat zwei Raumfrachter der Nepal-Gruppe in der Ortung und verfolgt die Schiffe. Wir sollen die Burschen abfangen.“
„Sind das jetzt die Richtigen?“ Cedric und Louisa schauten Kreuden an. Dieser nickte.
„So, Marshüpfer“, wandte er sich an die Kadetten, „ihr legt euch jetzt aufs Ohr. Wenn wir uns den Frachter der Nepal-Gruppe schnappen, wollt ihr doch dabei sein?“
Ohne Murren marschierten die Zwillinge in ihre Kabine.