Der Letzte seiner Art

 

Kälte umgab mich. Das beständige Summen der Rotoren hallte durch den leeren Raum. Die kahlen weißen Wände des Observatiums verstärkten das summende Geräusch, das seit der Ankunft auf der „Lutezza“ zu meinem Begleiter geworden war.

Ich stand am südlichen Pol der Raumstation und blickte durch den gläsernen Fußboden. Wie eine gigantische Kugel aus blauem Licht lag die Erde zu meinen Füßen. Die Schwärze des Alls umgab sie.

Während das Zittern der vierten Wachschlafphase meinen Körper durchlief, stieg eine vergessen geglaubte Erinnerung in mir auf. Ich war wieder ein fünfjähriges Mädchen, ausgemergelt und blass, das an einem Fenster der „Escape“ stand und mit der Nasenspitze das Glas berührte.

Ein letzter Schauder lief durch meinen Körper, als die vierte Wachschlafphase endete. Ich legte ein Knie auf dem gläsernen Boden ab und presste die Hand auf das kühle Glas. Zwischen meinen ausgestreckten Fingern schimmerte das blaue Licht der Erde.

Wie ahnungslos die Menschen gewesen waren. Bereits im Jahr 2000 hätten sie merken müssen, dass etwas nicht stimmte. Allergien, Erkältungskrankheiten und Tierseuchen nahmen rapide zu. Die Menschen hatten geschwächte Abwehrkräfte, der Prozess der Degenerierung war bereits im Gang. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten besaßen einen gemeinsamen Ursprung.

Legale und illegale Atombombentests, der enorme Ausstoß von Kohlenstoffdioxid und das daraus resultierende Schwinden der Ozonschicht, hatten zu einer globalen Erwärmung geführt.

Tief in den Ozeanen begannen Jahrtausende alte Eisvorkommen zu schmelzen in denen das Gas Zeyan bis dahin unentdeckt eingelagert war. Als unsichtbarer Feind trat es an die Oberfläche; langsam, schleichend. Als der Schaden im Jahr 2071 definitiv benannt werden konnte, war über die Hälfte der Menschen bereits nicht mehr in der Lage, sich auf natürliche Weise fortzupflanzen. Aber vielleicht hätte die Menschheit trotz der jahrzehntelangen Vergiftung überdauern können.

Ich zog meine Hand zurück und gab den Blick auf die Erde frei.

Es war der „Schicksalstag“, der die Menschheit richtete. Der Tag, für dessen Vorhersage man meinen Vater ausgelacht hatte. Nur zu bald erkannten die Führungskräfte, dass das, was die Wissenschaftler ihnen erklärten, grausame Realität war. Es wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Jeder Überlebende verfügte inzwischen über eine Zeyanmaske. Doch als der unterseeische Vulkan Gagatos ausbrach und eine Unmenge des Gases innerhalb von wenigen Stunden freisetzte, versagten die Masken ihren Dienst.

Über achtzig Jahre lag der „Schicksalstag“ nun zurück. Ich hatte wenig Hoffnung, noch Leben auf der Erde zu finden. Durch vergiftete Nahrung und verseuchtes Wasser gab es mehr Tote als durch die Zündung einer Atombombe.

Ich wünschte, die Albaniten hätten mich früher gehen lassen.

Eine der beiden gegenüberliegenden Gleittüren öffnete sich. Das gewölbte Metall glitt mit einem leisen Zischen in den Hohlraum der dicken Wand. Ich erhob mich und sah Protektor Junika eintreten. Er war das einzige andere Lebewesen an Bord. Im Gegensatz zu mir benötigte der Albanit keinen Schutzanzug, der zusätzliche Wärme spendete. Er war in einen grobgearbeiteten braunen Umhang gehüllt, der seine borkige grüne Haut verdeckte. Ich wusste es zu schätzen, dass er seine skurrilen Gliedmaße vor mir verbarg. Auch wenn ich nun seit achtzig Jahren bei den Albaniten lebte, waren deren Körper mir fremd geblieben.

Der Albanit trat neben mich. Er überragte mich um drei Köpfe. In seinem schmalen Gesicht mit dem spitzen Kinn und der hohen Stirn glänzten sechs Augen. Er besaß keine Nase, der Mund war überraschend klein, was wohl nicht immer so gewesen war. Die Entwicklung der Albaniten von ihren insektenartigen Vorfahren bis hin zur Unsterblichkeit war um einiges umfangreicher, als das kurze Dasein der Menschheit.

Der Albanit trug die Kapuze über seinen ausladenden Hinterkopf gehüllt, der wie der Leib einer Spinne an seinem eigentlichen Kopf hing.

„Hast du noch immer Hoffnung, Lakrima?“, fragte mein Protektor statt einer Begrüßung.

„Es ist einsam, die Letzte einer Art zu sein.“

„Du solltest dich damit abfinden.“ Mein Protektor wies mit seinen sieben spindeldürren Fingern auf den blauen Planeten. „Die Erde ist tot. Deine Rasse hat sich selbst gerichtet. Bei ihrer Mentalität war dies nur eine Frage der Zeit.“

Ich wusste nicht, was ich ihm antworten sollte. Er würde meine Gefühle niemals verstehen. Als das göttliche Licht die Emotion verteilte, hatte es die Albaniten verschont.

Die Gleittür auf der anderen Seite des Raumes öffnete sich, und eine der Sci-Drohnen flog surrend auf uns zu. Die dreieckige Maschine wirkte wie ein überdimensionaler Papierflieger. Sie verharrte vor mir innerhalb des ihr einprogrammierten Abstandes.

„Herrin, Sonde Sci-Ea-371 meldet eine schwache Spur von humanoiden Leben in Sektor 371b Parzelle 28.“

Ich spürte wie mein Herz schneller schlug und hörte sein Hämmern in meinen Ohren.

„Das ist der 51. Breitengrad. Deutschland. Ist das korrekt?“

Die Drohne benötigte einen Moment den Informationsgehalt meiner Aussage zu verarbeiten.

„Korrekt“, wiederholte sie dann bestätigend. „Deutschland. Wolfenhagen. Soll das gefundene Leben geborgen werden?“

„Wenn dies ohne Schaden möglich ist, dann bringt es her.“

Die Drohne verarbeitete meine Worte.

Der Informationsanzeiger wechselte das Licht von rot nach grün. „Verstanden.“

Mein Blick fiel auf die sechs ausdruckslosen Augen meines Protektors. „Hoffen ist menschlich und es hat seine Berechtigung.“ Ich konnte mir den Seitenhieb nicht verkneifen. Da der Albanit keine Gefühle kannte, war es ohnehin unmöglich, ihn zu beleidigen. Mit erhobenem Kopf verließ ich das Observatium.

Meine Stirn war feucht und meine Beine zitterten, als würde ich mich in einer Wachschlafphase befinden. Mit zaghaften Schritten ging ich durch den engen Gang. Ich hätte ein Fenster begrüßt, das mir gestattet hätte, meine Aufmerksamkeit auf die Sterne zu richten. Die niedrigen weißen Wände schienen meine Gefühle verstärkt in mein Innerstes zurückzuwerfen.

Die Maschinen hatten die „Adventarius“ sicher auf die Erde geleitet und das humanoide Leben geborgen. Den anderen Menschen. Der Gedanke verursachte mir Gänsehaut. Auf dem Überwachungsmonitor hatte ich die Bergung des ausgezehrten Männerkörpers mitverfolgt, doch schien sie mir nicht real zu sein. Eine Heildrohne hatte die zerbrechliche Gestalt betäubt, nachdem es ihr gelungen war, in das luftversiegelte Glaskuppelgebäude einzudringen.

Ich wollte durch die Metalltür der Krankenstation treten, als ein Kieferschnalzen hinter mir die Anwesenheit meines Protektors verriet. Auf seinen vier unterschiedlich langen Beinpaaren bewegte er sich nahezu lautlos. Ich sah wie es unter seinem Umhang zuckte. Das Flattern seines verkümmerten Beinpaares war ein Zeichen von Unruhe. Er schob sich vor mich und verwehrte mir den Weg zur Krankenstation.

„Die Männchen deiner Rasse sind aggressiver. Geh nicht zu diesem Wesen.“

„Ich will ihn sehen! Geh mir aus dem Weg!“

Der Albanit zögerte, dann trippelte er zur Seite. Sein Kopf war gesenkt und die Kapuze hing ihm tief in die haarlose Stirn.

Ich betrat die Station; die einzige Station auf der „Lutezza“, die nach etwas roch: Desinfektionsmittel. Dennoch war mir dies lieber als die ständige Abwesenheit von Geruch, die mich zweifeln ließ, ob ich überhaupt noch riechen konnte.

Zögernd näherte ich mich dem am Boden verankerten Bett, hinter dem Maschinen aufgebaut waren, die über Wellensensoren den Zustand des Patienten erfassten.

Ich verstand meinen Protektor nicht. Wie sollte dieses erbärmliche Geschöpf mir gefährlich werden können? Untergewichtig lag es vor mir, die Augen geschlossen. Es war ein Schatten seiner selbst. Einzig seine Haare waren kräftig, lang und schwarz. Ich trat dichter heran, betrachtete staunend die markante Nase, die hohen Augenbrauen und die hervorstechenden Wangenknochen. Mein Herz klopfte, als wolle es meinem Brustkorb entkommen.

In diesem Moment schlug der Mann seine Augen auf. Sie waren groß und von einem hellen Blau, als würde das Licht der Erde sich in ihnen spiegeln. Er starrte mich an und keuchte. Seine Lippen zuckten und ein quälendes Husten peinigte seinen Körper. Dennoch streckte er beide Hände aus, packte meine Arme und zog mich zu sich. Ich ließ es verwirrt geschehen. Während ich sitzend auf das Bett glitt, umschlossen seine zitternden Hände mein Gesicht. Ich sah Tränen in seinen Augen, als er endlich sprach.

„Ein Mensch“, keuchte er. „Du bist ein Mensch.“

„Ich ... Ich bin Lakrima. Ich hoffe, du bist nicht verärgert, da ich dich gegen deinen Willen bergen ließ ...“

Er lachte. Lachte und hustete. „Du sprichst. Du bist kein Fiebertraum.“ Er packte mein Gesicht fester. „Sag mir, dass du kein Traum bist.“

„Ich bin Lakrima.“ Mein Gehirn konnte die Gefühle nicht verarbeiten, die er mir mit dem Blick seiner großen Augen entgegenbrachte. Ich kam mir vor wie eine Drohne, die aufgrund einer Informationsüberflutung nicht mehr in der Lage war zu reagieren.

Er beruhigte sich, der Griff seiner Hände wurde weicher. „Wohin hast du mich gebracht, Rotlöckchen Lakrima?“

Wie lange hatte ich keine andere menschliche Haut gefühlt? Seine Hand fuhr über mein Ohr, griff in meine Haare. Ich stellte mir zum ersten Mal seit über achtzig Jahren die alberne Frage, ob ich hübsch war.

„Ich habe dich auf eine Raumstation gebracht. Sie kreist wie ein Miniaturplanet neben der Erde. Ich bedauere es, dich nicht persönlich abgeholt zu haben, doch es besteht eine Unsicherheit in der Funktionstüchtigkeit unserer Zeyanmasken ...“

„Zeyanmasken. Ich kenne mindestens eine Million übelster Witze über die Funktionstüchtigkeit dieser Scheißdinger.“ Er streichelte mein Haar. „Ich hatte da unten nichts mehr zu verlieren. Mach dir keine Gedanken, Rotlöckchen.“

„Ich heiße Lakrima.“

„Ich weiß. Es ist ein albanitischer Name. Ein Name, den diese Rasse gut aussprechen kann und der eine Bedeutung für sie hat.“

Ich hielt seine knochigen Schultern fest. „Du kennst die Weltenwahrer?“

„Sicher kenne ich sie.“ Er hustete und ließ von meinem Haar ab. Ich wünschte, er würde seine Hände zurück auf meine Wangen legen, doch statt dessen griff er behutsam nach meinen Fingern.

„Mein Name ist Marc Schwartz. Ich war dabei, als meine Mutter Susann über Jahre hinweg mit den Albaniten verhandelte. Zu dieser Zeit waren wir noch an die zweihundert. Viele lagen im Sterben, wir kamen aus den schwarzen Anzügen nicht mehr heraus. Zuletzt kniete Susann vor den Weltenwahrern. Aber auch das konnte sie nicht beeindrucken. Es ist ein Wunder, dass sie dich retteten. Lakrima. Träne.“

Dass er wusste, was mein Name bedeutete, bestätigte seine Worte. Mein Atem ging schneller.

„Es war besonders ein Albanit, der sich für mich einsetzte. Er holte mich als letzte Überlebende aus der „Escape“.“

„Die „Escape“.“ Marcs Augenbrauen zogen sich zusammen. „Aber das ist über achtzig Jahre her ...“

„Die Albaniten schenkten mir das ewige Leben.“ Ich erwiderte den Druck seiner Finger. „Marc, ich kann dich heilen. Ich habe viel von den Albaniten gelernt. Vielleicht verleihen sie dir ja auch das ewige Leben ...“

Er entzog mir seine Finger und legte sie auf meine Lippen. „Die Albaniten hätten dich Inazenta nennen sollen. Die Unschuld.“

„Ich verstehe nicht, was du meinst ... Habe ich etwas Falsches gesagt?“

Marc sah mich mitleidig an. „Wie alt warst du, als die Albaniten dich fanden?“

„Sieben.“

„Das erklärt deine Augen. Dein Gesicht ist zeitlos, aber deine Augen sind noch immer die Augen eines Kindes.“ Erkenntnis leuchtete in seinem Blick. „Du bist Jana Patschenka. Das einzige Kind an Bord der „Escape“. Du warst fünf, als ihr aufbracht.“

„Woher weißt du das?“

„Auf der Erde warst du eine Legende. Ein Hoffnungsschimmer.“ Er starrte mich so intensiv an, als wolle er meinen Anblick für die Ewigkeit in seiner Erinnerung speichern.

Behutsam löste er etwas, das an einer Kette um seinen Hals hing. Ein Memotop kam zum Vorschein. Ich erinnerte mich an die winzigen Kunststoffkästen. Sie dienten als Geräte zum Niederschreiben, Kommunikatoren und Ortungsanzeiger. Marc presste das Gerät an seine Brust.

„Das hier ist mein Schatz. Mein Schutz vor dem Wahnsinn. In diesem kleinen Kasten stehen all meine Erinnerungen, Wünsche und Träume.“ Er hielt mir das Gerät entgegen. „Nimm du ihn.“

Ich nahm ihm den Kasten vorsichtig ab. „Ich ... Ich kann dir nicht sagen, was es mir bedeutet, dass es dich gibt.“

„Das musst du nicht. Dein Gesicht erzählt alles, was du nicht sagen kannst. Du hast nie gelernt, dich zu verstellen.“

„Ist das schlecht?“

„Nein. Es ist wundervoll.“ Seine Hände griffen nach meinem Kopf. Ich senkte ihn fast ohne sein Zutun. Zaghaft berührten seine Lippen meine Stirn. Dann ließ er mich los und schloss erschöpft die Augen.

„Es ... es gibt Wein auf der „Lutezza“. Und auch ein bisschen Brot. Besser als die übliche Weltraumnahrung. Soll ich dir davon bringen?“

„Nein.“ Marc öffnete die Augen nicht mehr, ein Lächeln lag auf seinem Gesicht. „Bleib einfach hier, Rotlöckchen.“ Seine Stimme verklang.

Ich blickte auf die biologischen Anzeigen und sah, dass er eingeschlafen war.

So sah also ein Mensch aus, der schlief. Durch meinen Wachschlaf war ich nicht gezwungen, natürlich zu schlafen. Das eingepflanzte Harimorgan, für das die Albaniten die Hälfte meines Magens entfernt hatten, machte dies überflüssig. Aber ich wollte plötzlich wieder schlafen. Ich legte mich auf ein überhängendes Stück Decke, ganz nah an Marc und dachte daran, wie schön es sein würde, nicht mehr alleine zu sein.

 

Als ich erwachte, spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Marc lag entspannt im grellen Licht der Deckenleuchter, die das Sonnenlicht imitierten. Auf Marcs Lippen lag noch immer ein Lächeln, als sei er voller Freude. Ich berührte sein Gesicht und erschrak. Panisch sprang ich auf, das Schreibgerät fiel aus meiner Hand, als ich auf die biologischen Anzeigen blickte. Da stand, Marcs Herz schlüge nicht mehr! Diese Anzeige musste falsch sein. Das konnte nicht stimmen.

Ich hob Marcs Schultern an, sein Kopf blieb auf dem Kissen liegen, sein Kinn streckte sich mir entgegen. „Marc!“

Hinter mir öffnete sich die Gleittür. Mein Protektor trat ein. Ich fuhr zu ihm herum. „Beeil dich! Du musst ihn retten!“ Die schwarzen, ausdruckslosen Augen Protektor Junikas versetzten mich in rasende Wut. Ich wollte ihn packen und schütteln.

Protektor Junika stand unbewegt in der Mitte des weißen Raumes. „Ich kann nicht retten, was tot ist.“

„Aber ...“, ich konnte nicht fassen, was er sagte, „die Drohnen haben ihn stabilisiert, die Zerstörung der Lunge wurde aufgehalten ... Er kann nicht sterben!“

„Es war eine Anordnung des Rates der Weltenwahrer.“

Ich glaubte Zeyangas in meinen Lungen zu spüren, das meine Organe von innen her zersetzte. Ich versuchte zu atmen. Meine Brust schmerzte, als sei der Vernichtungsprozess in vollem Gang. „Du hast ihn umgebracht?“ Es war ein heiseres Krächzen. Ich ging auf Protektor Junika los, schlug mit den Fäusten auf seinen Brustkorb ein. „Du Monster!“

Der Albanit packte meine Handgelenke mit nichtmenschlicher Kraft.

„Eine derart zerstörerische Spezies wie die deine, darf keine Zukunft haben.“

Er ließ meine Handgelenke los.

Ich taumelte rückwärts gegen das Bett und stieß mit dem Fuß gegen das Schreibgerät. Mechanisch griff ich danach und presste es an meine Brust, wie Marc es vor wenigen Stunden getan hatte. Ich blickte in seine gelösten Züge. Das blaue Licht seiner Augen war erloschen.

„Ihr habt sie sterben lassen; die Menschheit. Deshalb durfte ich Alkalon nicht früher verlassen. Erst als ihr glaubtet, es seien alle tot, ließt ihr mich auf eine vergebliche Suche gehen! Die Menschen sagen, man erntet, was man säht. Ich wünsche deiner Rasse, dass sie genauso elendig verreckt, wie ihr unsere habt krepieren lassen!“

Zornerfüllt verließ ich den Raum. Ich weiß nicht mehr, wie es mir gelang das Observatium zu erreichen. Erst dort sank ich auf den Glasboden, krümmte mich über dem blauen Licht der Erde zusammen und weinte, während ich Marcs Schreibgerät umklammert hielt.